FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Hensoldt haben am Donnerstag kräftig nachgegeben. Mit Einbußen von 7,1 Prozent zählte der Radar-Spezialist zu den größten Verlierern im MDax, obwohl er für 2025 einen deutlichen Gewinnanstieg im Tagesgeschäft sowie einen Auftragsrekord berichtete.
Im Sog der Hensoldt-Kursschwäche sanken die Titel des im Dax gelisteten Rüstungskonzerns und Autozulieferers Rheinmetall um 1,6 Prozent und die des Panzergetriebe-Herstellers und Indexnachbarn Renk um 1,9 Prozent.
Aus dem Markt hieß es, die Hensoldt-Zahlen seien recht durchwachsen. Für Jefferies-Analystin Chloe Lemarie liegt zudem die Mitte der operativen Ergebniszielspanne zwei Prozent und die Dividende noch deutlicher unter dem Marktkonsens. Ein wenig enttäuschend sei die Geschäftsentwicklung im Schlussquartal gewesen - abgesehen vom freien Barmittelzufluss und dem Auftragseingang./gl/jha/



