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MÄRKTE EUROPA/Börsen kurz vor dem Wochenende kaum verändert

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen kurz vor dem Wochenende kaum verändert

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Freitagmittag wenig verändert. Impulse könnten noch von Neuigkeiten von den US-iranischen Gesprächen in Genf ausgehen, wo das iranische Atomprogramm im Mittelpunkt stehen dürfte. Der vermittelnde omanische Außenminister sagte, die Verhandlungen auf Expertenebene würden nächste Woche in Wien fortgesetzt. Dies habe Sorgen über eine bevorstehende US-Militäraktion zerstreut, so die Analysten von ANZ Research. Die Berichtssaison schaltet am Freitag einen Gang zurück.

Für den DAX geht es um 0,1 Prozent nach oben auf 25.316 Punkte, das Allzeithoch bei 25.508 Punkten liegt damit in greifbarer Nähe. Der Euro-Stoxx-50, der bereits am Vortag ein Rekordniveau erreicht hatte, gibt dagegen um 0,2 Prozent auf 6.152 Punkte nach. Die Ölpreise ziehen kräftig um mehr als 2 Prozent an. Am Anleihemarkt geht es volatil seitwärts zu. Die Teuerung ist in Frankreich im Februar deutlich höher ausgefallen als erwartet, wenngleich sie weiter klar unter dem EZB-Ziel von 2 Prozent liegt. Um 14.00 Uhr stehen deutsche Inflationszahlen an, gerechnet wird gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 2,0 Prozent. Der Euro tendiert seitwärts und kostet 1,1806 Dollar.

Um 3,9 Prozent aufwärts geht es für Swiss Re. Der Rückversicherer verdiente im vierten Quartal 717 Millionen Dollar, was über der von Swiss Re ermittelten Analystenschätzung von 687 Millionen Dollar liegt. Dazu treibt ein Aktienrückkauf über 1 Milliarde Dollar den Kurs nach oben. Im Sog legen Munich Re um 0,9 Prozent zu, Hannover Rück steigen um 0,2 Prozent.

Holcim gewinnen nach der Zahlenvorlage 0,3 Prozent. Laut den Analysten der RBC hat der Zementhersteller im vierten Quartal eine robuste Leistung gezeigt, wobei das wiederkehrende operative Ergebnis über dem Konsens liege. Die Holcim-Prognosespannen für Umsatz und Gewinn lägen derweil etwas über den bisherigen Konsensschätzungen.

IAG sinken um 5,7 Prozent. Die britisch-spanische Fluglinie hat mit dem Umsatz die Erwartungen knapp verfehlt.

Siemens Energy trotz Dividendenabschlag weit vorne

Zu den Tagesgewinnern im DAX gehören Siemens Energy mit einem Plus von 1,9 Prozent. Die Aktie holt damit den Dividendenabschlag von 0,70 Euro pro Aktie mehr als wieder auf.

BASF fallen um 2,1 Prozent. Der Ausblick belaste, heißt es von einem Markteilnehmer. Der Chemieriese erwarte ein bereinigtes operatives Ergebnis von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro, was in der Mitte unter der Markterwartung von 7 Milliarden Euro liege.

Für die Aktie von Delivery Hero geht es nach Zahlenvorlage 8 Prozent nach unten. Der Lieferdienst ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen und hat das Profitabilitätsziel erreicht. Bruttowarenwert, Umsatz und Gewinn verfehlten die Prognosen aber jeweils knapp. Alzchem werden nach der Zahlenvorlage 4 Prozent niedriger gehandelt. Laut den Analysten von MPCM enthalten die Zahlen kaum Überraschendes, der Ausblick enttäusche aber leicht. Hypoport steigen um 10,1 Prozent, nachdem der Immobilienfinanzierer beim Ausblick positiv überraschte.

Mit 11,6 Prozent sind 1&1 ebenfalls in Hausselaune. Im Handel wird auf einen Kreise-Bericht in El Espanol verwiesen, laut dem Telefonica am Kauf von 1&1 interessiert sein soll. Die Übernahme respektiere die Ziele des Strategieplans, sie generiere bedeutende Synergien und wahre die Finanzdisziplin. Für die Aktie von Telefonica geht es um 4,4 Prozent nach oben, United Internet als 1&1-Großaktionär legen um 11,7 Prozent zu.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  6.152,47  -0,2   -9,09    6.161,56    16,8 
Stoxx-50    5.293,11  +0,1    5,88    5.287,23    11,9 
DAX      25.315,56  +0,1   26,54    25.289,02    19,9 
MDAX      31.549,71  +0,3   97,09    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.785,14  +0,8   30,62    3.091,28    4,8 
SDAX      18.161,23  +0,5   81,29    13.062,07    22,4 
CAC       8.600,58  -0,2   -20,35    8.620,93    10,0 
SMI      13.975,05  +0,4   61,32    13.913,73    11,4 
ATX       5.743,13  -0,4   -20,48    5.763,61    38,3 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,41 -0,04    3,43      3,40 
5 Jahre       3,54 -0,04    3,57      3,54 
10 Jahre      3,98 -0,03    4,01      3,99 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:05 
EUR/USD      1,1806  +0,1   0,0009     1,1797   1,1792 
EUR/JPY      184,04  -0,1  -0,1300     184,17  184,1100 
EUR/CHF      0,9109  -0,2  -0,0020     0,9129   0,9127 
EUR/GBP      0,8761  +0,1   0,0011      0,875   0,8729 
USD/JPY      155,89  -0,1  -0,2200     156,11  156,1300 
GBP/USD      1,3471  -0,1  -0,0010     1,3481   1,3507 
USD/CNY      6,8579  +0,3   0,0170     6,8409   6,8409 
USD/CNH      6,8562  +0,2   0,0139     6,8423   6,8424 
AUS/USD      0,7108  +0,1   0,0004     0,7104   0,7096 
Bitcoin/USD  65.950,88  -2,3 -1.523,34    67.474,22 67.361,18 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     66,91  +2,6    1,70      65,21 
Brent/ICE     72,32  +2,2    1,57      70,75 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.185,03  -0,0   -1,83    5.186,86 
Silber       89,61  +1,4    1,26      88,35 
Platin     2.363,05  +4,0   90,85    2.272,20 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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February 27, 2026 07:51 ET (12:51 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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