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MÄRKTE USA/Sorge vor Eskalation im USA/Iran-Konflikt belastet

DJ MÄRKTE USA/Sorge vor Eskalation im USA/Iran-Konflikt belastet

DOW JONES--Mit einem Abschlag dürfte die Wall Street in den letzten Handelstag der Woche starten. Hintergrund sind laut Händlerangaben Medienberichte, laut denen die USA Mitarbeitern der Botschaft in Israel die sofortige Ausreise empfiehlt. Das schürt die Sorgen vor einem möglicherweise unmittelbar bevorstehenden US-Militärschlag gegen den Iran. Für den Fall eines Angriffs schließen Beobachter nicht aus, dass der Iran auch Ziele in Israel angreifen könnte.

Für den Future auf den S&P-500 geht es um 0,8 Prozent nach unten. Im Gegenzug legen die Ölpreise deutlich zu. Für die Notierungen von Brent und WTI geht es um bis zu 3,7 Prozent nach oben. Der "sichere Hafen" Gold holt die Verluste aus dem Verlauf wieder auf. Die Feinunze steigt um 0,6 Prozent auf 5.218 Dollar.

Die anhaltenden Nachwirkungen der Nvidia-Geschäftszahlen treten dagegen in den Hintergrund. Obwohl der Chiphersteller klar besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt hat, bleiben weiterhin Bedenken bezüglich der schnell zunehmenden Konkurrenz, der Nachhaltigkeit der stark steigenden Kundennachfrage und der Unsicherheit darüber, wann es nachhaltige Renditen geben wird. Die Nvidia-Aktie verliert vorbörslich weitere 1,4 Prozent, nachdem es am Vortag bereits um 5,5 Prozent abwärts gegangen war.

Bei den US-Konjunkturdaten sind die Erzeugerpreise im Januar stärker gestiegen als erwartet. Diese erhöhten sich um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen um 2,9 (Vormonat: 3,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg von 0,3 Prozent prognostiziert. Die Kernerzeugerpreise ohne die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie stiegen um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und erhöhten sich auf Jahressicht um 3,6 (3,3) Prozent. Ökonomen hatten einen monatlichen Anstieg von 0,3 Prozent prognostiziert.

Nach der Startglocke folgen noch der Index der Einkaufsmanager Chicago für Februar sowie die Bauausgaben für November und Dezember.

Die Paramount-Aktie steigt um 4,3 Prozent. Der Konzern geht als Sieger aus dem Bieterwettstreit um Warner Bros. Discovery hervor. Netflix erklärte, der Streamingdienst werde das jüngste Angebot für den Hollywood-Studiobetreiber nicht mitgehen. Netflix reagierte damit auf die Entscheidung der Warner-Führung, das Angebot von Paramount von 31 Dollar pro Aktie für das gesamte Unternehmen als dem Netflix-Angebot für die Film- und Fernsehstudios von Warner und den Streamingdienst HBO Max überlegen einzustufen. Die Warner-Aktie verliert 0,9 Prozent, die Netflix-Titel legen dagegen um 8,9 Prozent zu.

Die Aktien von Dell steigen um 12 Prozent. Das Technologieunternehmen meldete für das vierte Quartal einen Umsatzsprung von 39 Prozent, angetrieben durch das Geschäft mit KI-Servern. Dieses Wachstum dürfte sich weiter fortsetzen, da das Unternehmen mitteilte, dass es im vergangenen Quartal Aufträge für KI-optimierte Server im Wert von 64 Milliarden US-Dollar abgeschlossen habe,

Die Titel von Block steigen um 19 Prozent. Der Zahlungsdienstleister hat bekannt gegeben, 4.000 Mitarbeiter oder 40 Prozent seiner Belegschaft abbauen, aufgrund der Auswirkungen von KI in seiner Branche. Block erhöhte zudem die Prognose für 2026.

Der Dollar zeigt sich wenig verändert. Dennoch bleiben die Anleger skeptisch gegenüber Dollarkäufen angesichts von Sorgen über die Zollpolitik, die Unabhängigkeit der Zentralbank und geopolitische Interventionen, auch im Iran, heißt es.

Weiter Zulauf verzeichnet der "sichere Hafen" der US-Anleihen. Für Rendite zehnjähriger Papiere geht es um 3,0 Basispunkte auf 3,99 Prozent nach unten. Damit wird die Marke von 4,00 Prozent und damit den tiefsten Stand seit rund drei Monaten.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,42 -0,03    3,43      3,40 
5 Jahre       3,55 -0,03    3,57      3,53 
10 Jahre      3,99 -0,03    4,01      3,98 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:05 
EUR/USD      1,1792  -0,0  -0,0005     1,1797   1,1792 
EUR/JPY      184,14  -0,0  -0,0300     184,17  184,1100 
EUR/CHF      0,9088  -0,5  -0,0041     0,9129   0,9127 
EUR/GBP      0,8771  +0,2   0,0021      0,875   0,8729 
USD/JPY      156,15  +0,0   0,0400     156,11  156,1300 
GBP/USD      1,3443  -0,3  -0,0038     1,3481   1,3507 
USD/CNY      6,8579  +0,3   0,0170     6,8409   6,8409 
USD/CNH      6,8676  +0,4   0,0253     6,8423   6,8424 
AUS/USD      0,7093  -0,2  -0,0011     0,7104   0,7096 
Bitcoin/USD  66.096,14  -2,0 -1.378,08    67.474,22 67.361,18 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     67,61  +3,7    2,40      65,21 
Brent/ICE     72,94  +3,1    2,19      70,75 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.217,62  +0,6   30,76    5.186,86 
Silber       91,94  +4,1    3,59      88,35 
Platin     2.369,36  +4,3   97,16    2.272,20 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones,com

DJG/DJN/ros/hab

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February 27, 2026 09:00 ET (14:00 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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