Anzeige
Mehr »
Sonntag, 22.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.237 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Zunehmende Iran-Unsicherheit belastet Börsen leicht

DJ MÄRKTE EUROPA/Zunehmende Iran-Unsicherheit belastet Börsen leicht

DOW JONES--Mit leichten Abgaben haben die europäischen Aktienmärkte den letzten Handelstag der Woche beendet. Grund waren am Nachmittag zunehmende Sorgen eines US-Militärschlags gegen den Iran, nachdem die Gespräche am Donnerstag ohne eine Einigung beendet wurden. Beide Seiten scheinen weiterhin weit von einer Übereinkunft entfernt zu sein. Die US-Botschaft in Israel teilte mit, das Außenministerium habe nicht unbedingt benötigtes Personal und dessen Familien unter Berufung auf Sicherheitsrisiken zur Ausreise aus dem Land ermächtigt. Die Ölpreise und Gold stiegen mit den Entwicklungen.

Der DAX erholte sich im späten Handel wieder etwas und schloss 5 Punkte niedriger bei 25.284 Punkten, das Allzeithoch bei 25.508 Punkten liegt damit in greifbarer Nähe. Der Euro-Stoxx-50, der bereits am Vortag ein Rekordniveau erreicht hatte, gab um 0,4 Prozent auf 6.138 Punkte nach.

Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Februar etwas deutlicher als erwartet nachgelassen. So stieg der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und lag nur noch um 2,0 (Januar: 2,1) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 0,5 Prozent und eine unveränderte Jahresteuerungsrate von 2,1 Prozent erwartet.

Um 3,7 Prozent aufwärts ging es für Swiss Re. Der Rückversicherer verdiente im vierten Quartal 717 Millionen Dollar, was über der von Swiss Re ermittelten Analystenschätzung von 687 Millionen Dollar liegt. Dazu trieb ein Aktienrückkauf über 1 Milliarde Dollar den Kurs an. Im Sog legten Munich Re und Hannover Rück um jeweils 1,3 Prozent zu.

Holcim verloren nach der Zahlenvorlage 1,4 Prozent und konnten damit zwischenzeitliche Kursgewinne nicht behaupten. Laut den Analysten der RBC hat der Zementhersteller im vierten Quartal eine robuste Leistung gezeigt, wobei das wiederkehrende operative Ergebnis über dem Konsens lag. Die Holcim-Prognosespannen für Umsatz und Gewinn lägen derweil etwas über den bisherigen Konsensschätzungen.

Die Aktien von IAG sanken um 7,8 Prozent. Die britisch-spanische Fluglinie hat mit dem Umsatz die Erwartungen knapp verfehlt.

Siemens Energy trotz Dividendenabschlag weit vorne

Zu den Tagesgewinnern im DAX gehörten Siemens Energy mit einem Plus von 1,0 Prozent. Die Aktie holte damit den Dividendenabschlag von 0,70 Euro pro Aktie mehr als wieder auf.

BASF fielen um 1,9 Prozent. Der Ausblick belastete, hieß es von einem Marktteilnehmer. Der Chemieriese erwarte ein bereinigtes operatives Ergebnis von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro, was in der Mitte unter der Markterwartung von 7 Milliarden Euro liege.

Die Aktie von Delivery Hero verlor nach der Zahlenvorlage 4,4 Prozent. Der Lieferdienst ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen und hat das Profitabilitätsziel erreicht. Bruttowarenwert, Umsatz und Gewinn verfehlten die Prognosen aber jeweils knapp. Alzchem schlossen nach der Zahlenvorlage 4,9 Prozent niedriger. Laut den Analysten von MPCM enthielten die Zahlen kaum Überraschendes, der Ausblick enttäuschte aber leicht. Hypoport stiegen um 9,1 Prozent, nachdem der Immobilienfinanzierer beim Ausblick positiv überrascht hatte.

Die Aktien von 1&1 stiegen um 8,3 Prozent. Im Handel wurde auf einen Kreise-Bericht in El Espanol verwiesen, laut dem Telefonica am Kauf von 1&1 interessiert sein soll. Die Übernahme respektiere die Ziele des Strategieplans, sie generiere bedeutende Synergien und wahre die Finanzdisziplin. Für die Aktie von Telefonica ging es um 5,5 Prozent nach oben, United Internet als 1&1-Großaktionär legten um 13,3 Prozent zu.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      6.138,41       -0,4%        +6,4% 
Stoxx-50        5.294,26       +0,1%        +7,5% 
Stoxx-600         633,85       +0,1%        +6,9% 
XETRA-DAX       25.284,26       -0,0%        +3,3% 
FTSE-100 London    10.846,70       k.A.        +7,5% 
CAC-40 Paris      8.580,75       -0,5%        +5,8% 
AEX Amsterdam      1.027,02       +0,5%        +7,5% 
ATHEX-20 Athen     5.799,42       -1,1%        +9,6% 
BEL-20 Bruessel     5.443,76       +0,1%        +7,1% 
BUX Budapest     126.534,75       -0,2%       +14,2% 
OMXH-25 Helsinki    6.147,52       +0,9%        +7,6% 
ISE NAT. 30 Istanbul  13.717,81       k.A.       +23,2% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.425,76       +0,1%       -11,4% 
PSI 20 Lissabon     9.276,09       +0,1%       +12,2% 
IBEX-35 Madrid     18.360,80       -0,7%        +6,7% 
FTSE-MIB Mailand    47.210,29       -0,5%        +5,4% 
OBX Oslo        1.819,54       +1,0%       +12,7% 
PX Prag        2.651,87       -0,2%        -1,1% 
OMXS-30 Stockholm    3.222,75       +0,5%       +11,2% 
WIG-20 Warschau     3.440,02       -0,2%        +8,3% 
ATX Wien        5.701,70       -1,1%        +8,2% 
SMI Zuerich      14.014,30       +0,7%        +4,9% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:05 
EUR/USD     1,1821  +0,2   0,0024     1,1797   1,1792 
EUR/JPY     184,52  +0,2   0,3500     184,17  184,1100 
EUR/CHF     0,9088  -0,5  -0,0041     0,9129   0,9127 
EUR/GBP     0,8787  +0,4   0,0037      0,875   0,8729 
USD/JPY     156,08  -0,0  -0,0300     156,11  156,1300 
GBP/USD     1,3451  -0,2  -0,0030     1,3481   1,3507 
USD/CNY     6,8579  +0,3   0,0170     6,8409   6,8409 
USD/CNH     6,8604  +0,3   0,0181     6,8423   6,8424 
AUS/USD     0,7122  +0,3   0,0018     0,7104   0,7096 
Bitcoin/USD 65.585,66  -2,8 -1.888,56    67.474,22 67.361,18 
 
ROHÖL     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    66,57  +2,1    1,36      65,21 
Brent/ICE    72,45  +2,4    1,70      70,75 
 
Metalle    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     5.230,72  +0,8   43,86    5.186,86 
Silber      93,23  +5,5    4,88      88,35 
Platin    2.347,00  +3,3   74,80    2.272,20 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 27, 2026 12:10 ET (17:10 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.