Vaduz (ots) -
Rund 70 Personen aus drei Altersgruppen kamen am Samstag, 28. Februar 2026, im Vaduzer Rathaussaal zum Anlass "Generationen im Dialog: Wie kann Generationengerechtigkeit gelingen?" zusammen. Gemeinsam wagten sie einen Blick nach vorn: Wie könnte Liechtenstein im Jahr 2050 aussehen - und was braucht es, damit das Zusammenleben der Generationen gelingt?
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der offene Austausch zwischen Jung und Alt ist, um gesellschaftliche Entwicklungen gemeinsam zu gestalten.
Auftakt mit Symbolkraft
Regierungsrat Emanuel Schädler eröffnete den Anlass mit einer kraftvollen Metapher: dem japanischen Ise-Schrein, der alle 20 Jahre vollständig neu aufgebaut wird. Ein jahrhundertealter Prozess, der nur dank der Weitergabe von Wissen, Verantwortung und handwerklichen Fähigkeiten über Generationen hinweg Bestand hat.
"Der Schrein ist nicht ewiges Mittel - er ist ewiges Miteinander"
Dieser Gedanke setzte den Ton für den weiteren Tag: Zukunft gelingt nur, wenn Generationen bewusst miteinander gestalten und voneinander lernen.
Im zweiten Teil wurden den Gästen Kurzgeschichten präsentiert - bewusst überspitz, mal düster, mal hoffnungsvoll. Sie zeigten, wie unterschiedlich Zukunft aussehen kann, je nachdem, welche Entscheidungen wir im heute treffen. Die Geschichten bildeten die Grundlage für die folgende Diskussion.
Anschliessend präsentierten die Podiumsteilnehmenden Walter Kaufmann, Tanja Kirn, Melanie Lampert-Steiger, Thomas Lorenz, Fabian Nägele jene Faktoren, die aus ihrer Sicht für das Jahr 2050 besonders relevant sein könnten - von Demografie, Altersvorsorge bis hin zu globalen Themen.
In kurzen, wechselnden Gesprächsrunden - sogenannten Speed-Debating-Runden - kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch- generationenübergreifend, offen und persönlich. Über die vorgetragenen Zukunftsbilder, Fakten und die eigene Perspektive.
Der Höhepunkt war die Fishbowl-Diskussion, ein Dialogformat, das Beteiligung ermöglicht. Dafür wurde der Raum kreisförmig bestuhlt: In der Mitte befand sich das Podium, bestehend aus der Moderatorin, Fachpersonen und zwei freien Stühlen, die dem Publikum die Möglichkeit gaben, sich mit einem Beitrag in die Diskussion einzubringen.
Im abschliessenden Resümee wurde ein positives Feedback gezogen: Es gibt zahlreiche gesellschaftliche und politische Herausforderungen - doch nur im offenen Dialog, durch das Zuhören und das gemeinsame Nachdenken können Lösungen, Verständnis und die Bereitschaft zu notwendigen Kompromissen entstehen.
Beim Apéro der Ackerschaft wurden die Gespräche lebhaft weitergeführt.
Moderiert wurde der Anlass von Doris Quaderer und Michael Schädler.
Bilder zum Download stehen unter www.regierung.li/medienportal zur Verfügung.
Pressekontakt:
Ministerium für Gesellschaft und Justiz
Michael Winkler, Generalsekretär
T +423 236 60 94
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100938673
Rund 70 Personen aus drei Altersgruppen kamen am Samstag, 28. Februar 2026, im Vaduzer Rathaussaal zum Anlass "Generationen im Dialog: Wie kann Generationengerechtigkeit gelingen?" zusammen. Gemeinsam wagten sie einen Blick nach vorn: Wie könnte Liechtenstein im Jahr 2050 aussehen - und was braucht es, damit das Zusammenleben der Generationen gelingt?
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der offene Austausch zwischen Jung und Alt ist, um gesellschaftliche Entwicklungen gemeinsam zu gestalten.
Auftakt mit Symbolkraft
Regierungsrat Emanuel Schädler eröffnete den Anlass mit einer kraftvollen Metapher: dem japanischen Ise-Schrein, der alle 20 Jahre vollständig neu aufgebaut wird. Ein jahrhundertealter Prozess, der nur dank der Weitergabe von Wissen, Verantwortung und handwerklichen Fähigkeiten über Generationen hinweg Bestand hat.
"Der Schrein ist nicht ewiges Mittel - er ist ewiges Miteinander"
Dieser Gedanke setzte den Ton für den weiteren Tag: Zukunft gelingt nur, wenn Generationen bewusst miteinander gestalten und voneinander lernen.
Im zweiten Teil wurden den Gästen Kurzgeschichten präsentiert - bewusst überspitz, mal düster, mal hoffnungsvoll. Sie zeigten, wie unterschiedlich Zukunft aussehen kann, je nachdem, welche Entscheidungen wir im heute treffen. Die Geschichten bildeten die Grundlage für die folgende Diskussion.
Anschliessend präsentierten die Podiumsteilnehmenden Walter Kaufmann, Tanja Kirn, Melanie Lampert-Steiger, Thomas Lorenz, Fabian Nägele jene Faktoren, die aus ihrer Sicht für das Jahr 2050 besonders relevant sein könnten - von Demografie, Altersvorsorge bis hin zu globalen Themen.
In kurzen, wechselnden Gesprächsrunden - sogenannten Speed-Debating-Runden - kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch- generationenübergreifend, offen und persönlich. Über die vorgetragenen Zukunftsbilder, Fakten und die eigene Perspektive.
Der Höhepunkt war die Fishbowl-Diskussion, ein Dialogformat, das Beteiligung ermöglicht. Dafür wurde der Raum kreisförmig bestuhlt: In der Mitte befand sich das Podium, bestehend aus der Moderatorin, Fachpersonen und zwei freien Stühlen, die dem Publikum die Möglichkeit gaben, sich mit einem Beitrag in die Diskussion einzubringen.
Im abschliessenden Resümee wurde ein positives Feedback gezogen: Es gibt zahlreiche gesellschaftliche und politische Herausforderungen - doch nur im offenen Dialog, durch das Zuhören und das gemeinsame Nachdenken können Lösungen, Verständnis und die Bereitschaft zu notwendigen Kompromissen entstehen.
Beim Apéro der Ackerschaft wurden die Gespräche lebhaft weitergeführt.
Moderiert wurde der Anlass von Doris Quaderer und Michael Schädler.
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