Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company
/ Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
PRESSEMITTEILUNG www.clever-tanken.de
Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den 20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur. Auswertung von Clever Tanken zeigt:
Nürnberg, 2. März 2026. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind laut einer Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken im Februar erneut gestiegen. Hintergrund waren vor allem höhere Rohölnotierungen. Denn insbesondere die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgten für Unsicherheiten an den Ölmärkten. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutete das höhere Durchschnittspreise für Benzin und Diesel. Nach der Eskalation des Iran-Konflikts am Wochenende erwartet Clever Tanken für März noch deutlich höhere Preise. Die Auswertung von Clever Tanken für den Monat Februar zeigt einen wiederholten Anstieg der Kraftstoffpreise. Super E10 kostete im bundesweiten Durchschnitt 1,7523 Euro pro Liter und war damit rund 2 Cent teurer als im Vormonat (1,7310 Euro). Ein höherer Durchschnittspreis wurde zuletzt im Juli 2024 mit etwa 1,7590 Euro je Liter erreicht. Steffen Bock, Geschäftsführer von Clever Tanken: "Der erneute Anstieg der Kraftstoffpreise im Februar verwundert nicht, da sie doch maßgeblich von den Rohölpreisen beeinflusst werden. Und diese sind Ende Februar so hoch gewesen wie seit Juni vergangenen Jahres nicht mehr."
Preisspanne verringert sich erneut: Diesel im Februar nur noch rund 3,5 Cent günstiger als Benzin
Im Februar war Diesel im bundesweiten Durchschnitt nur noch rund 3,46 Cent je Liter günstiger als Super E10. Damit ist der Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten wie bereits im Januar um etwa 1 Cent geschrumpft - zulasten von Diesel. Die günstigsten und teuersten Tanktage im Februar
Städteranking im Februar: Essen wird günstigste Super-E10-Tankstadt, Frankfurt am Main zum vierten Mal Schlusslicht
Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Essen im Februar den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte unter den 20 größten deutschen Städten. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,7275 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Bochum (1,7283 Euro) und Bonn (1,7299 Euro).
Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise Für die Erhöhung der Kraftstoffpreise zeichneten im Februar vor allem die gestiegenen Rohölpreise verantwortlich. Seit Mitte Dezember 2025 hat sich die hierzulande wichtige Nordseesorte Brent von rund 59 US-Dollar je Barrel (159 Liter) auf knapp 73,15 US-Dollar Ende Februar verteuert. Höher lagen die Preise zuletzt im Juni 2025. Ausblick: Kräftig steigende Preise nach Eskalation im Nahen Osten erwartet
Steffen Bock zufolge dürfte der Öl- und damit auch der Kraftstoffmarkt in den kommenden Wochen noch deutlich volatiler werden als im Februar - mit einer hohen Tendenz zu steigenden Preisen. Hintergrund sind die jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten: Nach Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Städte und iranischen Vergeltungsschlägen gegen US-Stützpunkte in der Golfregion sowie gegen das israelische Militärhauptquartier und Einrichtungen der Rüstungsindustrie in Tel Aviv sind auch wichtige Ölhäfen und Infrastruktureinrichtungen ins Visier geraten. Besonders brisant ist die Sperrung der Straße von Hormus. Denn über sie werden mehr als 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls transportiert. Mehrere große Tanker-Eigner haben ihre Lieferungen ausgesetzt, Reedereien leiten Schiffe über deutlich längere Routen um. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass eine anhaltende Unterbrechung der Passage den Ölmarkt empfindlich treffen würde. In diesem Umfeld dürften die Risikoprämien weiter spürbar steigen. Spar-Tipps Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten empfiehlt Steffen Bock, nicht zu lange mit dem Tanken zu warten. Sollte der Ölpreis weiter anziehen, dürften die Preise an den Zapfsäulen zeitnah folgen. "Doch unabhängig davon, wie sich die Öl- und damit die Kraftstoffpreise in den kommenden Wochen entwickeln, können Autofahrerinnen und Autofahrer sparen, wenn sie die Preise entlang ihrer geplanten Route vergleichen", sagt Steffen Bock. Am einfachsten geht das per App, Navigationssystem oder online. Zudem rät der Experte dazu, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter. Über Clever Tanken Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.
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