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MÄRKTE USA/Börse mit Iran-Konflikt schwächer erwartet - Öl haussiert

DJ MÄRKTE USA/Börse mit Iran-Konflikt schwächer erwartet - Öl haussiert

DOW JONES--An den US-Börsen zeichnen sich zum Start in die neue Woche deutliche Kursverluste ab, nachdem die USA und Israel am Wochenende begonnen haben, Ziele im Iran anzugreifen. Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen auf Israel und andere Länder der Region. Die Futures auf die großen Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 1,4 Prozent im Minus.

Nutznießer der jüngsten Eskalation des Konflikts ist vor allem der Ölpreis. Die Erwartung einer Angebotsverknappung für den Fall, dass der Iran die Straße von Hormuz und damit einen wichtigen Seeweg für den Öltransport blockiert, treibt die Preise für Brent und WTI um bis zu 8,6 Prozent nach oben. Das wiederum weckt Inflationssorgen und dämpft Zinssenkungshoffnungen. Der Dollar profitiert von seinem Ruf als Fluchtwährung in Krisenzeiten, für den Dollarindex geht es um 0,6 Prozent aufwärts. Und am US-Anleihemarkt steigen die Renditen, im Zehnjahresbereich um 4 Basispunkte auf 4,0 Prozent. Gefragt sind auch "sichere Häfen" wie Gold. Der Preis für die Feinunze erhöht sich um 2,2 Prozent auf 5.392 Dollar.

Die Konjunkturdaten des Tages dürften vor diesem Hintergrund wenig Beachtung finden. Auf der Agenda stehen der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Februar und sein von ISM erhobenes Pendant.

Unter den Einzelwerten fallen die Aktien von Berkshire Hathaway vorbörslich um 1,6 Prozent. Das Unternehmen hat am Wochenende einen kräftigen Gewinnrückgang im vierten Quartal vermeldet.

Im Gefolge des Ölpreises legen Branchenwerte wie Exxon Mobil oder Chevron um 4,6 und 3,7 Prozent zu. Dagegen werden die Aktien von Fluggesellschaften verkauft. Sie werden einerseits vom gestiegenen Ölpreis belastet, andererseits davon, dass Flüge nach oder über Nahost gestrichen oder umgeleitet werden. American Airlines verbilligen sich um 6,6 Prozent und United Airlines um 6,4 Prozent. Die Kurse der beiden Gesellschaften werden zusätzlich gedrückt von Plänen der US-Luftfahrtbehörde, die Zahl der Flüge am Chicagoer Flughafen O'Hare, wo United und American im Wettstreit um die Vorherrschaft liegen, in diesem Sommer zu reduzieren.

Rüstungsaktien sind mit der Entwicklung im Nahen Osten gefragt. Lockheed Martin gewinnen 5,4, RTX 6,1 und Northrop Grumman 4,9 Prozent.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,44 +0,06    3,45      3,37 
5 Jahre       3,56 +0,05    3,57      3,48 
10 Jahre      4,00 +0,04    4,00      3,93 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:05 
EUR/USD      1,1708  -0,9  -0,0105     1,1813   1,1814 
EUR/JPY      184,31  -0,0  -0,0800     184,39  184,3800 
EUR/CHF      0,9109  +0,2   0,0020     0,9089   0,9081 
EUR/GBP      0,8741  -0,2  -0,0021     0,8762   0,8782 
USD/JPY      157,42  +0,9   1,3900     156,05  156,0500 
GBP/USD      1,3391  -0,7  -0,0093     1,3484   1,3450 
USD/CNY      6,8821  +0,4   0,0242     6,8579   6,8579 
USD/CNH      6,8934  +0,5   0,0335     6,8599   6,8604 
AUS/USD      0,7066  -0,7  -0,0047     0,7113   0,7127 
Bitcoin/USD  65.977,08  +0,4   291,08    65.686,00 66.011,66 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     72,14  +7,6    5,12      67,02 
Brent/ICE      79,1  +8,6    6,23      72,87 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.392,40  +2,2   115,11    5.277,29 
Silber       94,39  +0,6    0,57      93,82 
Platin     2.331,22  -1,4   -33,53    2.364,75 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

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March 02, 2026 08:38 ET (13:38 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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