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MÄRKTE USA/Aktien holen Verluste auf - Nervosität wegen Iran lässt nach

DJ MÄRKTE USA/Aktien holen Verluste auf - Nervosität wegen Iran lässt nach

DOW JONES--Die US-Börsen holen im Verlauf des Montagshandels ihre Verluste auf, auch wenn die Eskalation des Iran-Konflikts weiter auf der Stimmung lastet. Am Wochenende hatten die USA und Israel begonnen, Ziele im Iran anzugreifen. Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen auf Israel und andere Länder der Region. Allerdings hatten die Kurse an der Wall Street in Erwartung der Angriffe schon am Freitag nachgegeben, so dass diese zu einem guten Teil eingepreist sein dürften. Gegen Mittag (Ortszeit New York) verliert der Dow-Jones-Index noch 0,1 Prozent auf 48.931 Punkte. Der S&P-500 tendiert kaum verändert, und der Nasdaq-Composite steigt um 0,4 Prozent.

Nutznießer der jüngsten Eskalation des Konflikts ist vor allem der Ölpreis. Die Erwartung einer Angebotsverknappung für den Fall, dass der Iran die Straße von Hormus und damit einen wichtigen Seeweg für den Öltransport blockiert, treibt die Preise für Brent und WTI steil nach oben, wobei diese von ihren Tageshochs aber schon wieder zurückkommen. Der Ölpreisanstieg nährt indessen Inflationsängste und dämpft Zinssenkungserwartungen. Am Anleihemarkt steigen daher die Renditen, im Zehnjahresbereich um 10 Basispunkte auf 4,07 Prozent. Sollte der Nahostkonflikt allerdings noch weiter eskalieren, könnten Anleihen wieder stärker als "sicherer Hafen" nachgefragt werden und die Renditen nachgeben, meint Christian Hoffmann, Leiter des Bereichs Fixed Income bei Thornburg Investment Management.

Der Dollar profitiert von seinem Ruf als Fluchtwährung in Krisenzeiten. Mit dem Dollarindex geht es um 1 Prozent aufwärts. Gold gibt derweil den Großteil seiner Tagesgewinne wieder ab. Der festere Dollar und die gestiegenen Marktzinsen dürften die Attraktivität des zinslos gehaltenen Edelmetalls schmälern.

Die Konjunkturdaten des Tages finden angesichts der geopolitischen Lage wenig Beachtung. Veröffentlicht wurden der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Februar und sein vom Institute for Supply Management (ISM) erhobenes Pendant. Beide Indizes zeigten, dass sich die Aktivität in der US-Industrie im Februar verlangsamt hat, lagen aber jeweils über der Expansionsschwelle von 50,0 Punkten.

Im Gefolge des Ölpreises legen Branchenwerte wie Exxon Mobil oder Chevron um 0,5 und 0,7 Prozent zu, hatten aber im frühen Handel deutlicher im Plus notiert. Dagegen werden die Aktien von Fluggesellschaften verkauft. Sie werden einerseits vom gestiegenen Ölpreis belastet, andererseits davon, dass Flüge nach oder über Nahost gestrichen oder umgeleitet werden. American Airlines verbilligen sich um 3,8 Prozent und United Airlines um 3 Prozent. Die Kurse der beiden Gesellschaften werden zusätzlich gedrückt von Plänen der US-Luftfahrtbehörde, die Zahl der Flüge am Chicagoer Flughafen O'Hare, wo United und American im Wettstreit um die Vorherrschaft liegen, in diesem Sommer zu reduzieren.

Rüstungsaktien sind mit der Entwicklung im Nahen Osten gefragt. Lockheed Martin gewinnen 1,8, RTX 4,2 und Northrop Grumman 3,6 Prozent.

Unter den Einzelwerten fallen die Aktien von Berkshire Hathaway um 4,9 Prozent. Das Unternehmen hat am Wochenende einen kräftigen Gewinnrückgang im vierten Quartal vermeldet.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      48.930,71  -0,1   -47,21    48.977,92 
S&P-500     6.880,97  +0,0   +2,09    6.878,88 
NASDAQ Comp  22.758,51  +0,4   +90,30    22.668,21 
NASDAQ 100   25.005,60  +0,2   +45,56    24.960,04 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,50 +0,12    3,50      3,37 
5 Jahre       3,64 +0,13    3,64      3,48 
10 Jahre      4,07 +0,10    4,07      3,93 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:05 
EUR/USD      1,1700  -1,0  -0,0113     1,1813   1,1814 
EUR/JPY      184,12  -0,2  -0,2700     184,39  184,3800 
EUR/CHF      0,911  +0,2   0,0021     0,9089   0,9081 
EUR/GBP      0,8723  -0,5  -0,0039     0,8762   0,8782 
USD/JPY      157,36  +0,9   1,3300     156,05  156,0500 
GBP/USD      1,3408  -0,6  -0,0076     1,3484   1,3450 
USD/CNY      6,8821  +0,4   0,0242     6,8579   6,8579 
USD/CNH      6,9032  +0,6   0,0433     6,8599   6,8604 
AUS/USD      0,7077  -0,5  -0,0036     0,7113   0,7127 
Bitcoin/USD  69.356,95  +5,6  3.670,95    65.686,00 66.011,66 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     70,47  +5,2    3,45      67,02 
Brent/ICE     77,04  +5,7    4,17      72,87 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.310,99  +0,6   33,70    5.277,29 
Silber       87,90  -6,3   -5,91      93,82 
Platin     2.301,47  -2,7   -63,28    2.364,75 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

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March 02, 2026 12:43 ET (17:43 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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