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MÄRKTE ASIEN/Iran-Angriffe belasten weiter - Kospi verliert über 7%

DJ MÄRKTE ASIEN/Iran-Angriffe belasten weiter - Kospi verliert über 7%

DOW JONES--Die anhaltenden Angriffe der USA und Israels gegen den Iran haben die ostasiatischen Börsen auch am Dienstag kräftig ins Minus gedrückt. Es deutet sich aktuell kein Ende der Kämpfe an. Die US-Operation im Iran wird nach Aussage von US-Präsident Donald Trump vier bis fünf Wochen dauern. "Aber wir haben die Fähigkeit, auch weitaus länger durchzuhalten", sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Besonders stark fiel das Minus an der Börse in Seoul aus, wo der Kospi nach der Feiertagspause zu Wochenbeginn um 7,2 Prozent einbrach. Es war der größte Tagesverlust seit Anfang August 2024. Der Handel war zwischenzeitlich aufgrund der hohen Verluste kurzzeitig ausgesetzt.

Für den Nikkei-225 in Tokio ging es um weitere 3,1 Prozent auf 56.279 Punkte abwärts - der größte Tagesverlust seit dem 18. November. Hier wurde auch auf Aussagen von Ryozo Himino, Vize-Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), verwiesen. Dieser hat die Haltung der Zentralbank bekräftigt, die Leitzinsen weiter anzuheben. Er blieb allerdings konkrete Hinweise auf den Zeitpunkt des nächsten Schrittes schuldig. Die BoJ hatte den Leitzins zuletzt im Dezember auf 0,75 Prozent angehoben.

Dagegen zeigten sich die Börsen in China nur mit moderaten Abgaben. Der Shanghai-Composite reduzierte sich um 1,4 Prozent, der Hang-Seng-Index in Hongkong büßte im späten Handel 1,1 Prozent ein. Die Risiken für die chinesische Ölversorgung blieben trotz des Iran-Konflikts kurzfristig beherrschbar, so Macquarie. Zudem warten die Marktteilnehmer auf Aussagen vom Nationalen Volkskongresses im Wochenverlauf. Dieser wird den Fünfjahresplan für den Zeitraum 2026 bis 2030 verabschieden. Der Markt rechnet mit weiteren Stimulierungsmaßnahmen für die Konjunktur.

Die Ölpreise setzten ihren Anstieg mit den andauernden Angriffen auf den Iran fort, wenn auch mit einem leicht gebremsten Tempo. Die Notierungen für Brent und WTI stiegen um bis zu 3,3 Prozent. "Der andauernde militärische Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran hat Schockwellen durch die globalen Energiemärkte gesendet", sagte Analystin Kerstin Hottner von Vontobel. "Die Straße von Hormus, ein entscheidender Engpass für den globalen Energiehandel, hat infolge des Konflikts ihren Betrieb praktisch eingestellt", so die Leiterin des Rohstoffbereichs. Dauer und Intensität des Konflikts seien Schlüsselfaktoren, die die Energielandschaft kurzfristig prägten, fügte sie hinzu.

Auch der "sichere Hafen" Gold legte zunächst weiter zu, gab aber zuletzt leicht nach. Für die Feinunze ging es um 0,2 Prozent auf 5.314 Dollar nach unten. Gold könnte in dieser Woche ein Rekordhoch von über 5.600 Dollar erreichen, falls es keine Anzeichen für eine Deeskalation im Nahen Osten gebe, so BMI. Falls der Konflikt zwei oder drei Wochen andauere, könnte der Goldpreis in Richtung 5.850 Dollar je Unze und potenziell sogar auf bis zu 6.500 Dollar steigen, hieß es.

Bei den Einzelwerten in Seoul zeigten sich vor allem die beiden Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix mit deutlichen Abgaben von 9,9 bzw. 11,5 Prozent. Die Titel von Hyundai Motor büßten 11,7 Prozent ein. Die Aktien der drei Unternehmen hätten zuletzt stark vom Optimismus bezüglich der Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) profitiert, hieß es von Teilnehmern. Nun sei es zu verstärkten Gewinnmitnahmen gekommen.

In Hongkong bremsten Aufschläge bei den Energiewerten das Minus des Hang-Seng-Index ab. So ging es für die Aktien von PetroChina um 5 Prozent nach oben, CNOOC gewannen 1,9 Prozent und ENN Energy Holdings stiegen um 4 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   9.077,30    -1,3%   +5,6%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   56.279,05    -3,1%   +16,9%     07:00 
Kospi (Seoul)      5.791,91    -7,2%    ---     07:30 
Shanghai-Comp.      4.122,68    -1,4%   +4,9%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   25.780,22    -1,1%   +4,0%     09:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Mo, 8:46 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1664    -0,2   1,1688    1,1825  +0,2% 
EUR/JPY          183,40    -0,3   183,96    182,71  -0,2% 
EUR/GBP          0,8734     0,2   0,8719    0,8740  +0,6% 
GBP/USD          1,3354    -0,4   1,3403    1,3529  -0,4% 
USD/JPY          157,25    -0,1   157,40    154,52  -0,4% 
USD/KRW         1.465,90     0,9  1.453,27   1.440,72  -0,1% 
USD/CNY          6,9262    -0,2   6,9403    6,9211  -1,7% 
USD/CNH          6,8923    -0,1   6,9004    6,8866  -1,4% 
USD/HKD          7,8090    -0,2   7,8219    7,8172  +0,5% 
AUD/USD          0,7095    -0,1   0,7100    0,7078  +5,8% 
NZD/USD          0,5929    -0,2   0,5943    0,5984  +3,5% 
BTC/USD         68.221,25    -1,6 69.343,20   65.970,60 -26,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          73,05    71,23   +2,6%     +1,82 +23,3% 
Brent/ICE          80,35    ---    +3,3%     +2,55  --- 
 
METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.314,07  5.322,98   -0,2%     -8,91 +22,2% 
Silber           86,09   89,326   -3,6%     -3,24 +31,5% 
Platin          1.889,75  1.975,57   -4,3%    -85,82 +14,8% 
Kupfer            5,94    5,89   +0,8%     +0,05  +5,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/hab

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March 03, 2026 02:35 ET (07:35 GMT)

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