Berlin (ots) -
- Eine repräsentative Umfrage von Too Good To Go zeigt, wie verschiedene Generationen mit Lebensmitteln umgehen: Sparen zeigt sich hier als übergreifendes Thema.
- Jüngere Menschen probieren eher neue Rezepte, ältere Generationen legen mehr Wert auf Haltbarkeit. Diese Unterschiede bieten vielfältige Chancen voneinander zu lernen.
- Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler: "Die Generationen unterscheiden sich im Verständnis von gutem Kochen, der Art der Resteverwertung und beim Einkaufen."
Die aktuelle Esskultur bewegt sich zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen. Eine repräsentative Appinio Umfrage (1) im Auftrag von Too Good To Go über drei Generationen zeigt: Frisch kochen bleibt weit verbreitet, zugleich unterscheiden sich die Generationen in ihrer Neugier, in ihrem Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten und in der Nutzung digitaler Angebote. Die jüngste Befragung zeigt auch, dass die Aspekte Sparen und die Suche nach einem wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln alle Altersgruppen verbindet und bietet damit großes gemeinsames Lernpotenzial, wobei die 30-41-Jährigen hier eine wichtige Brückenfunktion einnehmen.
Aus Unterschieden entstehen Chancen
Sehr deutlich wird in der Umfrage, dass die verschiedenen Generationen ganz unterschiedliche Prioritäten und Wissensstände haben, aus denen sich sehr viel Potenzial für gegenseitiges Lernen ergibt.
Die junge Generation zeigt sich kreativer und offener hinsichtlich verschiedener Lebensstile und Ernährungsweisen und nutzt zudem das reiche Warenangebot wie auch die vielfältigen Inspirationsquellen spielerischer: 57 Prozent der 18-29-Jährigen geben an, häufig bis sehr häufig neue Rezepte und Ernährungstrends auszuprobieren. Auch in der Nutzung von Online- und alternativen Angeboten - sowohl beim Einkauf als auch beim Weitergeben von Lebensmitteln - ist die jüngere Generation der Älteren einen Schritt voraus, denn die Nutzung von Online- und Alternativangeboten nimmt mit höherem Alter immer mehr ab.
Die Älteren (54-65-Jährige) tendieren eher zu Routinen und bewahren Bewährtes: Neues wird von 8 Prozent nie und nur von 56 Prozent gelegentlich probiert, nahezu alle, sprich 93 Prozent, kaufen hauptsächlich im Supermarkt. "Die Älteren sind erfahrene Esser, die sich eher traditionell ernähren und weniger dazu neigen, Neues auszuprobieren," bestätigt auch Hanni Rützler, eine der führenden Foodtrend-Forscherinnen. "Die Jüngeren haben Großteils gar nicht mehr traditionell kochen gelernt, wie die Generationen vor ihnen. Wirtschaftliche Krisen, aber auch die Corona Pandemie haben meiner Ansicht nach einen großen Einfluss auf ihr Koch- und Einkaufsverhalten genommen und vor allen bei der jüngsten Generation das Ess- und Kochverhalten verändert, weil sie nicht so viel auswärts essen gehen konnte," ordnet Hanni Rützler die Ergebnisse ein. Zudem setzt sich die Gen Z sehr bewusst mit sich selbst und den verschiedenen Lebenswelten auseinander. Stichpunkte wie Achtsamkeit und Selfcare sind hier Aspekte, die sich auch im Einkaufsverhalten, der Ess- und Kochkultur widerspiegeln.
Beim Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) können jüngere Menschen aber noch viel von älteren Mitmenschen lernen. Denn die Altersgruppe der 18-29-Jährigen tendiert dazu, Lebensmittel grundsätzlich zu entsorgen, sobald das MHD überschritten ist, wohingegen 54-65-Jährige Lebensmittel eher seltener wegwerfen und mehr auf ihre eigenen Sinne achten. Eine Tatsache auf die Too Good To Go im Rahmen seiner "Oft länger gut" Initiative immer wieder aufmerksam macht: Das MHD zeigt lediglich den Zeitpunkt bis zu dem der Hersteller die beste Qualität garantieren kann. Viele Produkte sind oft noch Wochen oder Monate darüber hinaus genießbar. Verbraucher sollten vor allem ihre eigenen Sinne nutzen: Schauen, Riechen und Probieren, bevor ein Lebensmittel entsorgt wird.
Bereitschaft zum Austausch
Besonders die befragte Gruppe der 54-65-Jährigen steht einem Austausch der Generationen offen gegenüber, die 30-41-Jährige und 42-53-Jährigen zeigen sich in diesem Bereich neutral, während die jüngere Generation (18-29-Jährige) der Auffassung ist, dass der Austausch mit älteren Menschen für sie keinen großen Mehrwert bringt. Differenzierter betrachtet bieten die Unterschiede im Konsum-, Ess- und Kochverhalten jedoch großes Potenzial für gegenseitiges Verständnis und Möglichkeiten voneinander zu lernen.
"Besonders spannend finde ich, dass sich die Gruppe der 30-41-Jährigen in dieser Umfrage als eine Art Brückenbauer offenbart," kommentiert Hanni Rützler, die Umfrageergebnisse. "Diese Altersgruppe ist spannend: sie hat noch von der älteren Generation gelernt, ist aber deutlich aufgeschlossener und neugieriger. Konsument*innen dieser Altersgruppe kaufen kritischer und nutzen bewusst vielfältigere Einkaufsquellen," so Rützler.
Sparen und Nachhaltigkeit gehören zusammen
Die Umfrage zeigt zudem, dass Verbraucher*innen in Deutschland stark preisbewusst sind (2) - mehr als 70% der Befragten achten eher oder stark auf den Preis beim Einkaufen. Abgelaufene Lebensmittel werden meist visuell überprüft und überschüssige Lebensmittel vor allem im Freundes- und Familienkreis weitergegeben. Gute Voraussetzungen, um Lösungen wie Too Good To Go in den Alltag zu integrieren. Kennen Lebensmittel meist nur zwei Zustände - den vollen Preis, solange sie verkaufbar sind und Abfall, wenn sie nicht rechtzeitig verkauft werden - erhalten überschüssige Lebensmittel erneut die Chance zu einem fairen Preis vor der Verschwendung gerettet zu werden.
Hanni Rützler ergänzt abschließend: "Ich denke es ist wichtig, festzuhalten, dass es hier nicht um gutes oder schlechtes Koch- und Essverhalten geht. Vieles ist im Wandel, passt sich neuen Lebensverhältnissen an. Es geht darum, diesen Wandel wahrzunehmen, ihn besser zu verstehen, um Zukunft gemeinsam und in gegenseitigem Austausch bewusst nachhaltiger zu gestalten".
Die Kernaussagen der Umfrage:
- Frisches Kochen ist generationsübergreifend wichtig: 84 Prozent der Befragten kochen mindestens mehrmals pro Woche frisch.
- Jüngere Menschen sind experimentierfreudiger: 58 Prozent der 18-29-Jährigen probieren häufiger neue Ernährungstrends, bei den 54-65-Jährigen sind es nur 36 Prozent.
- Haltbarkeit von Lebensmitteln: 29 Prozent der 18-29-Jährigen neigen eher dazu, Lebensmittel nach Überschreiten des MHD zu entsorgen. Ältere (54-65 Jahre) prüfen Aussehen, Geruch und Geschmack häufiger und nutzen Reste eher weiter.
- Digitaler Wandel: Die Nutzung von Online- und alternativen Einkaufsangeboten nimmt mit dem Alter ab; die 30-41-Jährigen agieren oft als Brücke zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen.
- Sparen als gemeinsamer Nenner: Über 70 Prozent (37,1 Prozent sehr stark, 34,5 Prozent eher) achten beim Einkauf auf den Preis. 42,2 Prozent haben ein festes Monatsbudget für Lebensmittel - ein Thema, das alle Generationen betrifft und verbindet.
- Weitergeben statt Wegwerfen: Die Mehrheit teilt überschüssige Lebensmittel im Familienkreis (56,5 Prozent); Plattformen und Nachbarschaft werden ebenfalls genutzt.
(1) Repräsentative Appinio-Umfrage im Auftrag von Too Good To Go (10.-12. Februar 2026), n = 1.000, Fragen zum Umgang mit Lebensmitteln, Einkauf und Weitergabe.
(2) Starkes Preisbewusstsein: 71,6 Prozent achten sehr stark oder eher auf den Preis beim Einkauf (37,1 Prozent sehr stark, 34,5 Prozent eher).
Über Hanni Rützler
Die Gründerin und Leiterin des futurefoodstudios ist eine der führenden Foodtrend-ForscherInnen Europas. Sie ist dafür bekannt, den Wandel unserer Esskultur umfassend wahrzunehmen, aber auch unscheinbare Veränderungen zu registrieren und richtig einzuordnen. Dabei hat sie nicht nur den deutschsprachigen und europäischen Raum im Blick, sondern weltweite Entwicklungen. Als ausgebildete Ernährungswissenschafterin und Gesundheitspsychologin bewegt sie sich professionell zwischen den Disziplinen und versteht es, verschiedene Erkenntnisse zusammenzuführen und auf überraschende Weise fruchtbar zu machen. Seit 30 Jahren inspiriert sie damit Akteur*innen aus der gesamten Food & Beverages-Branche. In ihren Studien zur Zukunft der Ernährung, in ihrem Foodreport sowie in ihrem neuen Food Context Pilot spürt sie dem Wandel der Esskultur und der Transformation unseres Ernährungssystems nach und versteht nachhaltige Foodtrends von kurzfristigen Moden und Medien-Hypes zu unterscheiden.
Über Too Good To Go Deutschland
Too Good To Go ist ein Social Impact Unternehmen mit B-Corp-Zertifikat, das mit unterschiedlichen Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgeht. Mit über 17 Millionen registrierten Nutzer*innen und rund 26.000 Partnerbetrieben konnten über die Too Good To Go-App in Deutschland bereits mehr als 75 Millionen Überraschungstüten von Bäckereien, Supermärkten und Gastronomiebetrieben gerettet werden. Das dänische Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen ist in 21 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik-Raum aktiv, zählt weltweit über 120 Millionen registrierte Nutzer*innen und arbeitet mit 180.000 Partnerbetrieben zusammen. Seit dem Start im Jahr 2016 hat Too Good To Go weltweit über 500 Millionen Mahlzeiten gerettet. Laut Project Drawdown (2020) ist die Reduzierung von Lebensmittelverlusten eine der wirksamsten Maßnahmen, um Treibhausgasemissionen zu senken.
Die Too Good To Go-App ist zum Download im App Store (https://apps.apple.com/ch/app/too-good-to-go/id1060683933) oder bei Google Play (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.app.tgtg&hl=de&pli=1) erhältlich. Weitere Informationen auf www.toogoodtogo.de (https://www.toogoodtogo.com/de/)
Pressekontakt:
Julia Nikschick
Pressesprecherin Too Good To Go DACH
E-Mail: presse@toogoodtogo.de | Mobil: +49 151 566 31 584
Daniela Beron, haebmau AG
E-Mail: toogoodtogo@haebmau.de
Mobil: +49 170 5614 578
Original-Content von: Too Good To Go GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/137942/6227783
- Eine repräsentative Umfrage von Too Good To Go zeigt, wie verschiedene Generationen mit Lebensmitteln umgehen: Sparen zeigt sich hier als übergreifendes Thema.
- Jüngere Menschen probieren eher neue Rezepte, ältere Generationen legen mehr Wert auf Haltbarkeit. Diese Unterschiede bieten vielfältige Chancen voneinander zu lernen.
- Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler: "Die Generationen unterscheiden sich im Verständnis von gutem Kochen, der Art der Resteverwertung und beim Einkaufen."
Die aktuelle Esskultur bewegt sich zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen. Eine repräsentative Appinio Umfrage (1) im Auftrag von Too Good To Go über drei Generationen zeigt: Frisch kochen bleibt weit verbreitet, zugleich unterscheiden sich die Generationen in ihrer Neugier, in ihrem Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten und in der Nutzung digitaler Angebote. Die jüngste Befragung zeigt auch, dass die Aspekte Sparen und die Suche nach einem wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln alle Altersgruppen verbindet und bietet damit großes gemeinsames Lernpotenzial, wobei die 30-41-Jährigen hier eine wichtige Brückenfunktion einnehmen.
Aus Unterschieden entstehen Chancen
Sehr deutlich wird in der Umfrage, dass die verschiedenen Generationen ganz unterschiedliche Prioritäten und Wissensstände haben, aus denen sich sehr viel Potenzial für gegenseitiges Lernen ergibt.
Die junge Generation zeigt sich kreativer und offener hinsichtlich verschiedener Lebensstile und Ernährungsweisen und nutzt zudem das reiche Warenangebot wie auch die vielfältigen Inspirationsquellen spielerischer: 57 Prozent der 18-29-Jährigen geben an, häufig bis sehr häufig neue Rezepte und Ernährungstrends auszuprobieren. Auch in der Nutzung von Online- und alternativen Angeboten - sowohl beim Einkauf als auch beim Weitergeben von Lebensmitteln - ist die jüngere Generation der Älteren einen Schritt voraus, denn die Nutzung von Online- und Alternativangeboten nimmt mit höherem Alter immer mehr ab.
Die Älteren (54-65-Jährige) tendieren eher zu Routinen und bewahren Bewährtes: Neues wird von 8 Prozent nie und nur von 56 Prozent gelegentlich probiert, nahezu alle, sprich 93 Prozent, kaufen hauptsächlich im Supermarkt. "Die Älteren sind erfahrene Esser, die sich eher traditionell ernähren und weniger dazu neigen, Neues auszuprobieren," bestätigt auch Hanni Rützler, eine der führenden Foodtrend-Forscherinnen. "Die Jüngeren haben Großteils gar nicht mehr traditionell kochen gelernt, wie die Generationen vor ihnen. Wirtschaftliche Krisen, aber auch die Corona Pandemie haben meiner Ansicht nach einen großen Einfluss auf ihr Koch- und Einkaufsverhalten genommen und vor allen bei der jüngsten Generation das Ess- und Kochverhalten verändert, weil sie nicht so viel auswärts essen gehen konnte," ordnet Hanni Rützler die Ergebnisse ein. Zudem setzt sich die Gen Z sehr bewusst mit sich selbst und den verschiedenen Lebenswelten auseinander. Stichpunkte wie Achtsamkeit und Selfcare sind hier Aspekte, die sich auch im Einkaufsverhalten, der Ess- und Kochkultur widerspiegeln.
Beim Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) können jüngere Menschen aber noch viel von älteren Mitmenschen lernen. Denn die Altersgruppe der 18-29-Jährigen tendiert dazu, Lebensmittel grundsätzlich zu entsorgen, sobald das MHD überschritten ist, wohingegen 54-65-Jährige Lebensmittel eher seltener wegwerfen und mehr auf ihre eigenen Sinne achten. Eine Tatsache auf die Too Good To Go im Rahmen seiner "Oft länger gut" Initiative immer wieder aufmerksam macht: Das MHD zeigt lediglich den Zeitpunkt bis zu dem der Hersteller die beste Qualität garantieren kann. Viele Produkte sind oft noch Wochen oder Monate darüber hinaus genießbar. Verbraucher sollten vor allem ihre eigenen Sinne nutzen: Schauen, Riechen und Probieren, bevor ein Lebensmittel entsorgt wird.
Bereitschaft zum Austausch
Besonders die befragte Gruppe der 54-65-Jährigen steht einem Austausch der Generationen offen gegenüber, die 30-41-Jährige und 42-53-Jährigen zeigen sich in diesem Bereich neutral, während die jüngere Generation (18-29-Jährige) der Auffassung ist, dass der Austausch mit älteren Menschen für sie keinen großen Mehrwert bringt. Differenzierter betrachtet bieten die Unterschiede im Konsum-, Ess- und Kochverhalten jedoch großes Potenzial für gegenseitiges Verständnis und Möglichkeiten voneinander zu lernen.
"Besonders spannend finde ich, dass sich die Gruppe der 30-41-Jährigen in dieser Umfrage als eine Art Brückenbauer offenbart," kommentiert Hanni Rützler, die Umfrageergebnisse. "Diese Altersgruppe ist spannend: sie hat noch von der älteren Generation gelernt, ist aber deutlich aufgeschlossener und neugieriger. Konsument*innen dieser Altersgruppe kaufen kritischer und nutzen bewusst vielfältigere Einkaufsquellen," so Rützler.
Sparen und Nachhaltigkeit gehören zusammen
Die Umfrage zeigt zudem, dass Verbraucher*innen in Deutschland stark preisbewusst sind (2) - mehr als 70% der Befragten achten eher oder stark auf den Preis beim Einkaufen. Abgelaufene Lebensmittel werden meist visuell überprüft und überschüssige Lebensmittel vor allem im Freundes- und Familienkreis weitergegeben. Gute Voraussetzungen, um Lösungen wie Too Good To Go in den Alltag zu integrieren. Kennen Lebensmittel meist nur zwei Zustände - den vollen Preis, solange sie verkaufbar sind und Abfall, wenn sie nicht rechtzeitig verkauft werden - erhalten überschüssige Lebensmittel erneut die Chance zu einem fairen Preis vor der Verschwendung gerettet zu werden.
Hanni Rützler ergänzt abschließend: "Ich denke es ist wichtig, festzuhalten, dass es hier nicht um gutes oder schlechtes Koch- und Essverhalten geht. Vieles ist im Wandel, passt sich neuen Lebensverhältnissen an. Es geht darum, diesen Wandel wahrzunehmen, ihn besser zu verstehen, um Zukunft gemeinsam und in gegenseitigem Austausch bewusst nachhaltiger zu gestalten".
Die Kernaussagen der Umfrage:
- Frisches Kochen ist generationsübergreifend wichtig: 84 Prozent der Befragten kochen mindestens mehrmals pro Woche frisch.
- Jüngere Menschen sind experimentierfreudiger: 58 Prozent der 18-29-Jährigen probieren häufiger neue Ernährungstrends, bei den 54-65-Jährigen sind es nur 36 Prozent.
- Haltbarkeit von Lebensmitteln: 29 Prozent der 18-29-Jährigen neigen eher dazu, Lebensmittel nach Überschreiten des MHD zu entsorgen. Ältere (54-65 Jahre) prüfen Aussehen, Geruch und Geschmack häufiger und nutzen Reste eher weiter.
- Digitaler Wandel: Die Nutzung von Online- und alternativen Einkaufsangeboten nimmt mit dem Alter ab; die 30-41-Jährigen agieren oft als Brücke zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen.
- Sparen als gemeinsamer Nenner: Über 70 Prozent (37,1 Prozent sehr stark, 34,5 Prozent eher) achten beim Einkauf auf den Preis. 42,2 Prozent haben ein festes Monatsbudget für Lebensmittel - ein Thema, das alle Generationen betrifft und verbindet.
- Weitergeben statt Wegwerfen: Die Mehrheit teilt überschüssige Lebensmittel im Familienkreis (56,5 Prozent); Plattformen und Nachbarschaft werden ebenfalls genutzt.
(1) Repräsentative Appinio-Umfrage im Auftrag von Too Good To Go (10.-12. Februar 2026), n = 1.000, Fragen zum Umgang mit Lebensmitteln, Einkauf und Weitergabe.
(2) Starkes Preisbewusstsein: 71,6 Prozent achten sehr stark oder eher auf den Preis beim Einkauf (37,1 Prozent sehr stark, 34,5 Prozent eher).
Über Hanni Rützler
Die Gründerin und Leiterin des futurefoodstudios ist eine der führenden Foodtrend-ForscherInnen Europas. Sie ist dafür bekannt, den Wandel unserer Esskultur umfassend wahrzunehmen, aber auch unscheinbare Veränderungen zu registrieren und richtig einzuordnen. Dabei hat sie nicht nur den deutschsprachigen und europäischen Raum im Blick, sondern weltweite Entwicklungen. Als ausgebildete Ernährungswissenschafterin und Gesundheitspsychologin bewegt sie sich professionell zwischen den Disziplinen und versteht es, verschiedene Erkenntnisse zusammenzuführen und auf überraschende Weise fruchtbar zu machen. Seit 30 Jahren inspiriert sie damit Akteur*innen aus der gesamten Food & Beverages-Branche. In ihren Studien zur Zukunft der Ernährung, in ihrem Foodreport sowie in ihrem neuen Food Context Pilot spürt sie dem Wandel der Esskultur und der Transformation unseres Ernährungssystems nach und versteht nachhaltige Foodtrends von kurzfristigen Moden und Medien-Hypes zu unterscheiden.
Über Too Good To Go Deutschland
Too Good To Go ist ein Social Impact Unternehmen mit B-Corp-Zertifikat, das mit unterschiedlichen Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgeht. Mit über 17 Millionen registrierten Nutzer*innen und rund 26.000 Partnerbetrieben konnten über die Too Good To Go-App in Deutschland bereits mehr als 75 Millionen Überraschungstüten von Bäckereien, Supermärkten und Gastronomiebetrieben gerettet werden. Das dänische Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen ist in 21 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik-Raum aktiv, zählt weltweit über 120 Millionen registrierte Nutzer*innen und arbeitet mit 180.000 Partnerbetrieben zusammen. Seit dem Start im Jahr 2016 hat Too Good To Go weltweit über 500 Millionen Mahlzeiten gerettet. Laut Project Drawdown (2020) ist die Reduzierung von Lebensmittelverlusten eine der wirksamsten Maßnahmen, um Treibhausgasemissionen zu senken.
Die Too Good To Go-App ist zum Download im App Store (https://apps.apple.com/ch/app/too-good-to-go/id1060683933) oder bei Google Play (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.app.tgtg&hl=de&pli=1) erhältlich. Weitere Informationen auf www.toogoodtogo.de (https://www.toogoodtogo.com/de/)
Pressekontakt:
Julia Nikschick
Pressesprecherin Too Good To Go DACH
E-Mail: presse@toogoodtogo.de | Mobil: +49 151 566 31 584
Daniela Beron, haebmau AG
E-Mail: toogoodtogo@haebmau.de
Mobil: +49 170 5614 578
Original-Content von: Too Good To Go GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/137942/6227783
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