Anzeige
Mehr »
Dienstag, 14.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Unter dem Radar, voll finanziert: Beginnt jetzt der nächste Gold-Run?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
585 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Nahostkrieg und Inflationsangst schicken Aktien auf Talfahrt

DJ MÄRKTE USA/Nahostkrieg und Inflationsangst schicken Aktien auf Talfahrt

DOW JONES--Der eskalierende Krieg im Nahen Osten dürfte die US-Börsen am Dienstag auf Talfahrt schicken. Die Futures auf die großen Aktienindizes fallen vorbörslich um bis zu 1,8 Prozent. Hatte die Wall Street am Montag noch recht gelassen auf die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sowie die iranischen Vergeltungsschläge reagiert, so macht sich nun Nervosität breit. Zur Kriegs- gesellt sich Inflationsangst. Denn die Ölpreise setzen ihren rasanten Anstieg fort. Der Iran hat gedroht, Energieinfrastruktur zu zerstören und Schiffe "zu verbrennen", die die Straße von Hormus passieren - ein wichtiger Transportweg für Öl. Anleger fürchten, dass steigende Ölpreise die Inflation in die Höhe treiben und die US-Notenbank längere Zeit davon abhalten werden, ihre Geldpolitik zu lockern. Aktuell legen die Preise für die Ölsorten Brent und WTI um bis zu 6,9 Prozent zu.

Schwindende Zinssenkungshoffnungen treiben am US-Anleihemarkt die Renditen weiter nach oben. Die Rendite zehnjähriger Titel steigt um 5 Basispunkte auf 4,10 Prozent. Am frühen Montag stand die Zehnjahresrendite noch unter 4 Prozent. Auch die Renditen von deutschen Bundesanleihen ziehen kräftig an. Die Preisentwicklung am Anleihemarkt zeige, dass Bundes- und US-Anleihen nicht länger als "sichere Häfen" fungierten, so Analyst Christoph Rieger von der Commerzbank.

Der Dollar wertet weiter auf. Mit dem Dollarindex geht es um 0,8 Prozent nach oben. Der Euro fällt zeitweise unter die Marke von 1,16 Dollar. Gold gibt anfängliche Gewinne ab. Der Preis für die Feinunze fällt um 3,1 Prozent. Hier dürfte der festere Dollar belasten, der das Edelmetall für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum verteuert.

Wichtige US-Konjunkturdaten stehen am Dienstag nicht zur Veröffentlichung an. Unternehmensnachrichten sind ebenfalls rar. Unter den einzelnen Sektoren dürften Aktien der Ölbranche dem Ölpreis nach oben folgen. Exxon Mobil gewinnen vorbörslich 1,1 und Chevron 1,0 Prozent. Weitere Nutznießer könnten Rüstungsaktien sein wie Northroop Grumman (+0,3%) oder RTX (+1,3%). Erneut unter Druck stehen dürften die Aktien von Fluggesellschaften oder der Tourismusbranche. American Airlines fallen um 3 Prozent, Delta Air Lines um 3,1 Prozent und United Airlines um 3,2 Prozent. Die Aktie des Kreuzfahrtveranstalters Carnival gibt um 4 Prozent nach.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,55 +0,07    3,60      3,47 
5 Jahre       3,69 +0,06    3,72      3,60 
10 Jahre      4,10 +0,05    4,11      4,03 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 Uhr 
EUR/USD      1,1602  -0,7  -0,0085     1,1687     1,1674 
EUR/JPY      183,02  -0,5  -0,9000     183,92    184,1100 
EUR/CHF      0,9104  -0,0  -0,0004     0,9108     0,9114 
EUR/GBP      0,8715  -0,0  -0,0002     0,8717     0,8737 
USD/JPY      157,73  +0,3   0,3900     157,34    157,7000 
GBP/USD      1,3308  -0,7  -0,0097     1,3405     1,3361 
USD/CNY      6,8996  +0,3   0,0175     6,8821     6,8821 
USD/CNH      6,9144  +0,2   0,0142     6,9002     6,9117 
AUS/USD      0,7018  -1,0  -0,0073     0,7091     0,7059 
Bitcoin/USD  67.020,16  -3,5 -2.410,77    69.430,93   69.554,83 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     76,13  +6,9    4,90      71,23 
Brent/ICE     82,74  +6,4    5,00      77,74 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.160,37  -3,1  -166,45    5.326,82 
Silber       82,25  -8,0   -7,19      89,44 
Platin     2.091,68  -9,2  -211,22    2.302,90 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 03, 2026 08:24 ET (13:24 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.