"Gefährdet KI das Geschäftsmodell?" Das war unter Aktionären zuletzt die Frage aller Fragen. In manchen Gesprächen, die wir im Februar u. a. auf Kapitalmarktkonferenzen führten, stellten sich die Vorstände diese Frage unaufgefordert und präventiv gleich zu Beginn selbst. Dabei haben sich die Vorzeichen in den vergangenen Wochen umgekehrt: War Künstliche Intelligenz noch vor nicht allzu langer Zeit ein Wohlfühlthema, das Präsentationen und Antworten mit Phrasen und manchmal leider auch "Bullshit Bingo" schmückte, mutierte es inzwischen für viele Vorstände zum Stress-Thema. Dass die Börse dabei "in guter alter Tradition" wohl auch übertreibt, macht die Situation nicht einfacher. Was wurde im Februar nicht alles von der KI-Angst (oder neudeutsch dem "AI-ScareTrade") erfasst: Software (besonders der Teilbereich Software as a Service), IT-Dienstleister, Logistikunternehmen, Börsenbetreiber, Immobilienmakler, Versicherungen, Onlineshops… Umgekehrt sind plötzlich Aktien von Unternehmen begehrt, die als resistent gegenüber KI-Disruption gelten, z. B. aus den Bereichen Nahrungsmittel, Rüstung, Wohnimmobilien oder Entsorgung. Fragen nach der Widerstandsfähigkeit gegenüber KI stellten zuletzt ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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