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Ionos - Webhosting-Tochter überzeugt mit starkem Produktportfolio!
Die auf Webhosting-Services spezialisierte Konzerntochter IONOS gehört zu den chancenreichsten Beteiligungen von United Internet. Als Anbieter von Applikationen für den Homepage-Aufbau, Marketing-Anwendungen sowie Backup- und Firewall-as-a-Service-Lösungen für Privatkunden sowie kleine und mittelständische Unternehmen hat sich Ionos in diesen Segmenten eine starke Marktposition aufgebaut und ist auch im Webhosting-Segment dank Komplett- und Bundle-Angeboten nicht nur einer der führenden, sondern auch eine der günstigsten Anbieter. Frische Impulse verspricht der zuletzt weiter forcierte Ausbau Cloud-Infrastruktur. Mit weltweit mehr als 100.000 Servern in Deutschland, Europa und den USA hat man mittlerweile eine kritische Größe erreicht und kann damit US-Big-Playern wie Amazon AWS, Microsoft oder Alphabet bei Cloud-Angeboten für Unternehmenskunden Paroli bieten. Nicht nur Unternehmenskunden, sondern auch die Öffentliche Hand greifen aufgrund wachsender Sicherheitsbedenken auf die Cloud-Angebote von IONOS zurück, zumal man DSGVO- und BSI-konformen Cloud-Lösungen anbietet. Mit neuen KI-Agenten, die Unternehmenskunden bei Routine-Aufgaben wie Telefon-Services und Customer-Support-Lösungen unterstützen, erschließt sich IONOS neue vielversprechende Umsatzpotentiale, was das Geschäft mittelfristig weiter ankurbeln dürfte.
Mobilfunktochter 1&1 leidet unter Wettbewerbsdruck und hohen Investitionen in den Mobilfunknetzausbau!
Herausfordernd bleibt das Umfeld für die Mobilfunktochter 1&1, die sich in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld gegen Schwergewichte wie die Deutsche Telekom, Vodafone oder Telefonica behaupten muss. Mittelfristig will sich 1&1 durch den Aufbau eines konzerneigenen Mobilfunknetzwerks als unabhängiger Mobilfunkanbieter positionieren, was jedoch hohe Investitionen erfordert. Durch Kooperationen etwa mit Vodafone, im Rahmen derer 1&1-Kunden auf das gut ausgebaute Mobilfunknetz von Vodafone zugreifen können, hat sich die United Internet-Tochter neu aufgestellt, nachdem man zuvor auf Netzkapazitäten von Telefonica Deutschland zugegriffen hatte. Mit einem Mitte Mai vergangenen Jahres unterbreiteten Übernahmeangebot will United Internet seinen Anteil an der Mobilfunktochter auf bis zu 90% ausbauen und hat sich mittlerweile 86,46% der ausstehenden Aktien von 1&1 gesichert. Damit ordnet man nicht nur die Beteiligungsstruktur neu, sondern legt auch die Basis für einen möglichen Komplett-Verkauf von 1&1, was sich auch nachhaltig positiv beim Konzernergebnis der Konzernmutter niederschlagen dürfte. Allein in den ersten neun Monaten 2025 summierten sich die Anlaufkosten für das 1&1 Mobilfunknetz auf -201,2 Mio. Euro.
Übernahmespekulationen rund um 1&1 verdichten sich!
Für Fantasie sorgt bei United Internet ein möglicher Komplettverkauf der Mobilfunktochter 1&1. Hier gibt es schon seit geraumer Zeit Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch den spanischen Branchenprimus Telefonica, der sich durch den Kauf von 1&1 auf dem deutschen Markt erheblich verstärken dürfte. Entsprechende Übernahmegerüchte sind nicht neu, zumal bereits im Oktober vergangenen Jahres Spekulationen über eine Komplett-Übernahme der United Internet-Tochter durch Telefonica hochgekocht waren. Nun berichtet das spanische Internet-Portal "El Espanol" unter Berufung auf informierte Kreise, dass sich Telefonica in Übernahmeverhandlungen mit 1&1 befindet. Auch Telefonica steht gerade im Deutschland-Geschäft mit seiner Konzerntochter O2 unter Druck. Im abgelaufenen Fiskaljahr musste Telefonica Deutschland auch aufgrund der Tatsache, dass man 1&1 als Mieter des O2-Mobilfunknetzwerks verloren hatte, einen deutlichen Umsatzrückgang von -3,8% auf rund 8,2 Mrd. Euro hinnehmen, während der bereinigte operative Gewinn um -8,8% sank. Allerdings konnte die spanische Konzerntochter Telefonica Deutschland bei den Vertragskunden immerhin einen Anstieg von +192.000 auf rund 18 Millionen vorweisen. Da Telefonica auch mittel- bis langfristig auf dem lukrativen deutschen Mobilfunkmarkt präsent sein will, wäre eine Übernahme des Wettbewerbers 1&1 mit seinen knapp 12,50 Millionen Mobilfunknutzern auch aufgrund möglicher Synergien für Telefonica strategisch sinnvoll. Kommt es tatsächlich zu einer Komplett-Übernahme von 1&1 durch Telefonica Deutschland, wären die hohen Investitionen in den Aufbau des konzerneigenen Mobilfunknetzwerks von 1&1 obsolet, was sich auch positiv beim Konzernergebnis von United Internet niederschlagen würde.
United Internet mit soliden Zahlen!
Operativ konnte United Internet trotz hoher Investitionen bei der Mobilfunktochter 1&1 in den Netzausbau überzeugen. Bei einem Umsatzplus von 1,4% auf 4,50 Mrd. Euro verbesserte sich der bereinigte operative Gewinn um 1,9% auf 966,4 Mio. Euro. Im Anschluss bestätigte man die Jahresprognose, die ein EBITDA von ca. 1,3 Mrd. Euro vorsieht, nachdem man hier in 2024 bei 1,25 Mrd. Euro gelegen hatte. Attraktiv ist United Internet auch aufgrund der Tatsache, dass die Aktie derzeit an der Börse deutlich unter ihrem inneren Wert notiert. So wird United Internet aktuell mit 4,75 Mrd. Euro bewertet. Die 63,8%ige Beteiligung an IONOS liegt aktuell bei knapp 2 Mrd. Euro, während die 1&1-Beteiligung (United Internet-Anteil: 86,46%) aktuell mit 3,68 Mrd. Euro bewertet wird. Damit liegt der Wert der Beteiligungen an IONOS und 1&1 bei rund 5,68 Mrd. Euro, während die Konzernmutter derzeit lediglich knapp 4,75 Mrd. Euro auf die Börsenwaage bringt.
Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf United Internet AG
Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert United Internet AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DY82U6, das am 28.12.2026 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie United Internet AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 25,00 Euro begrenzt.
Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts United Internet AG an der maßgeblichen Börse am 18.12.2026 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 25,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.
Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 28.12.2026 haben und davon ausgehen, dass die United Internet AG am 18.12.2026 auf oder über 25,00 Euro liegen wird.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 03.03.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion
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