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Aufzeichnung des heutigen Webinars:
Zum Start des Traders Circle in die neue Woche hatten wir zunächst das Thema Krieg im Nahen Osten genauer erörtert. Wie ist der aktuelle Stand und welche Auswirkungen hatte der erste Handelstag nach dem Angriff von Israel und den USA auf Iran auf die Märkte? Fast schon "mit Ansage" stiegen Goldpreis und Öl an, aber die Erholung in den USA an der Wall Street, welche am Montag sogar zu Pluszeichen beim S&P500 und im Nasdaq führten, müssen genauer erläutert werden.
Übergeordnet kann dies erst einmal nur eine Gegenbewegung im Chartbild gewesen sein, denn verschiedene Parameter zeigen weitere Abwärtspotenzial auf. Gerade nach solche elementaren News ist es daher nicht verwunderlich, dass die Märkte erst einmal irrationale Bewegungen an den Tag legen. Doch bereits mit den Future-Indikationen heute ist dieser Anstieg teilweise wieder aufgebraucht. Es droht sogar ein Fall unter die Tiefs des Vortages, welche der DAX bereits hinter sich gelassen hat. Am Morgen sahen wir ein neues GAP auf der Unterseite und Kursbewegungen vom GAP weg in tieferliegende Kurslevels. Die ersten Gewinne des Kalenderjahres stehen nun zur Diskussion, während der Markt bisher keine Erholungstendenzen zeigt.
Im Livetrading schauten wir dennoch, wegen der starken Gegenbewegung in Abwärtstrends und der Erholung in den USA vom Vortag, auf mögliche Chancen einer Trendwende oder zumindest den Bruch der Abwärtstrendlinie. Sie lässt sich mit verschiedenen Winkeln über den heutigen Handelstag ab 9.00 Uhr, ab dem Nachthoch und auch ab dem gestrigen Tag entsprechend skizzieren. Mittels einer Stopp-Buy-Order ist es möglich, beim Trendbruch schnell in den Markt zu kommen und auf eine zumindest kurzfristige Gegenbewegung zu spekulieren. Zwei Versuche gab es im Livetrading mit dieser Option. Der Stopp konnte unter das Tagestief gelegt werden, charttechnisch sauber sogar versetzt, doch die Zwischenhochs (so muss man sie im Fazit benennen) führten immer wieder zum Abverkauf der erreichten Niveaus. Aus diesem Grund ist für den Rest des Vormittags auch von der Fortsetzung des Abwärtstrends mit Kurse bis 24.000 Punkten oder gar 23.800 auszugehen.
Ob sich auf dem Level, welches wir zuletzt im Dezember gesehen haben, dann eine größere Erholung ansteht, ist von der geopolitischen Lage abhängig. Immerhin hatten am Vormittag auch Unternehmen wie Amazon über einen Eingriff des Krieges in das "Tagesgeschäft" berichtet. Zwei Serverzentren in Nahost wurden von Drohnen beschossen und haben Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Tochter AWS mit ihren Internetservices. Dies ist eine neue Dimension der "Schäden", welche demnach wirtschaftlich nicht nur auf den Ölpreis und deren Fördermengen begrenzt zu bleiben scheint.
Auf die Amazon-Aktie, auf den Goldpreis, den Silberpreis und auch den Bitcoin schauten wir gesondert und rahmen ein, welche Wirtschaftsdaten heute noch anstehen und vor allem, was von der Quartalssaison aus den USA noch zu erwarten ist.
Nach diesen Ausführungen war im DAX kein weiteres Signal in Richtung Trendbruch mehr abzuleiten, sodass wir uns auf das Livetrading am Mittwoch zum Start der Wall Street um 15.15 Uhr freuen dürfen.
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