NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag im US-Handel ein Stück von seinen Verlusten zum Dollar erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1618 US-Dollar. Das ist zwar knapp ein Cent niedriger als am Vorabend, aber deutlich höher als im späten europäischen Geschäft am Dienstag beim Tagestief von 1,1530 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1606 (Montag: 1,1698) Dollar fest.
Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende setzten die Anleger am Devisenmarkt verstärkt auf den Dollar. Der Krieg ging am Dienstag unvermindert weiter. Israel nahm bei Angriffen auf Teheran erneut den iranischen Machtapparat ins Visier.
Ökonomen sehen im Iran-Krieg angesichts der Auswirkungen auf die Rohöl- und Erdgaspreise eine Gefahr für die künftige Preisentwicklung. Die Inflationssorgen wurden im US-Handel ein Stück weit durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump relativiert. Die USA wollen Versicherungsschutz und Marineeskorten bereitstellen, um die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sollen eine mögliche Energiekrise wegen des Krieges verhindern./la/jha/
