DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
TAGESTHEMA
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die US-Marine bei Bedarf damit beginnen werde, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren. "Egal was passiert, die Vereinigten Staaten werden den freien Energiefluss in die Welt sicherstellen", erklärte Trump. Ein Fünftel des weltweiten Ölangebots wird durch die Straße von Hormus transportiert. Im selben Post gab Trump bekannt, dass er die US International Development Finance Corporation angewiesen habe, "politische Risikoversicherungen und Garantien für die finanzielle Sicherheit des gesamten Seehandels bereitzustellen, insbesondere für Energie, die den Golf passiert."
AUSBLICK UNTERNEHMEN
BAYER (07:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS):
PROG PROG PROG 4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj Zahl 4Q24 Umsatz Konzern 11.338 -3% 15 11.729 -Pharmaceuticals 4.546 -2% 14 4.658 -Consumer Health 1.501 -4% 14 1.567 -Crop Science 5.192 -4% 14 5.385 EBITDA bereinigt Konzern 1.910 -19% 14 2.349 -Pharmaceuticals 994 -10% 13 1.104 -Consumer Health 333 -8% 13 361 -Crop Science 740 -19% 13 917 Ergebnis nach Steuern/Dritten* -223 -- 14 -335 Ergebnis je Aktie Core* 0,48 -54% 14 1,05 Durchschnitt. Wechselkurs EUR/USD 1,16 +7% 5 1,08 * fortgeführte Geschäfte
CONTINENTAL (07:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Geschäftsjahr 2025 (in Millionen Euro, Ausnahme Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):
VORAB*
BEKANNTGABE PROG* PROG PROG
GESAMTJAHR 2025 Gj25 ggVj Gj25 ggVj Zahl Gj24
Umsatz 1 9.700 -2% 19.703 -2% 13 20.077
EBIT bereinigt 2.009* -- 2.026 -8% 13 2.212
EBIT-Marge bereinigt 10,2 -- 10,3 -- 13 11,0
Free Cashflow bereinigt 1.000 -5% 861 -18% 13 1.052
Dividende je Aktie -- -- 2,55 +2% 12 2,50
* Das Unternehmen hat am 21. Januar bereits vorab Eckdaten
(gerundete Angaben) bekanntgegeben.
SYMRISE (07:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Geschäftsjahr 2025 (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie und Dividende in Euro, Umsatzentwicklung und Marge in Prozent, nach IFRS):
PROG PROG PROG GESAMTJAHR Gj25 ggVj Zahl Gj24 Umsatz 4.932 -1% 19 4.999 Organische Umsatzentwicklung 2,6 -- 13 8,7 EBITDA 1.056 +2% 17 1.033 EBITDA-Marge 21,4 -- 18 20,7 EBIT 701 -2% 17 718 Ergebnis nach Steuern 458 -4% 18 478 Ergebnis je Aktie 3,28 -4% 18 3,42 Dividende je Aktie 1,28 +7% 17 1,20
Weitere Termine:
07:30 DE/Adidas AG, ausführliches Jahresergebnis (10:00 BI-PK; 15:00 Analystenkonferenz)
07:30 DE/Traton SE, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht
(10:30 Analysten- und Pressekonferenz)
07:30 DE/Sixt SE, vorläufiges Jahresergebnis
18:10 DE/Patrizia SE, vorläufiges Jahresergebnis
AUSBLICK KONJUNKTUR
- CH
08:30 Verbraucherpreise Februar
PROGNOSE: k.A.
zuvor: +0,1% gg Vj
- IT
09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Februar
PROGNOSE: 52,6
zuvor: 52,9
- FR
09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Februar
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 49,6
zuvor: 48,4
Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 49,9
zuvor: 49,1
- DE
09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Februar
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 53,4
zuvor: 52,4
Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 53,1
zuvor: 52,1
- EU
10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone
(2. Veröffentlichung) Februar
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 51,8
zuvor: 51,6
Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 51,9
zuvor: 51,3
11:00 Arbeitsmarktdaten Januar
Eurozone Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 6,2%
zuvor: 6,2%
11:00 Erzeugerpreise Januar
Eurozone
PROGNOSE: +0,2% gg Vm/-2,7% gg Vj
zuvor: -0,3% gg Vm/-2,1% gg Vj
- GB
10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Februar
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 53,9
zuvor: 54,0
- US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht Februar
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: +48.000 Stellen
zuvor: +22.000 Stellen
15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) Februar
PROGNOSE: 52,3
1. Veröff.: 52,3
zuvor: 52,7
16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Februar
PROGNOSE: 53,5 Punkte
zuvor: 53,8 Punkte
16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA) Vorwoche
20:00 Fed, Beige Book
ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 23.795,00 +0,1 E-Mini-Future S&P-500 6.790,25 -0,5 E-Mini-Future Nasdaq-100 24.580,50 -0,7 Topix (Tokio) 3.630,54 -3,8 Hang-Seng (Hongk.) 25.018,67 -2,9 Shanghai-Comp. 4.077,48 -1,1 INDEX zuletzt +/- % DAX 23.790,65 -3,4 DAX-Future 24.018,00 -2,7 XDAX 23.994,60 +0,9 MDAX 29.801,02 -3,4 TecDAX 3.617,31 -2,8 SDAX 17.094,09 -4,3 Euro-Stoxx-50 5.771,73 -3,6 Stoxx-50 5.036,59 -3,2 Dow-Jones 48.501,27 -0,8 S&P-500 6.816,63 -0,9 Nasdaq Composite 22.516,69 -1,0
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Ausblick: Die Aktienmärkte dürften sich stabilisieren nach dem Ausverkauf der vergangenen beiden Tage. Der Nahostkonflikt ist weiterhin das alles bestimmende Thema, er sorgt für eine steigende Inflation in Folge höherer Energiepreise und damit für nachgelagerte Effekte. Die Ölpreise steigen zwar weiter, aber aktuell nur noch moderat. Auch aus dem Devisenmarkt weicht ein wenig die Volatilität der vergangenen beiden Tage. Damit scheint am Kapitalmarkt zunächst das erhöhte Risiko eingepreist zu sein. Allerdings ist mit schnellen und heftigen Ausschlägen zu rechnen, sollte sich die Nachrichtenlage ändern.
Rückblick: Baisse - Unverändert bestimmten die Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg die Märkte - zumal kein schnelles Ende in Sicht war. Die infolge des Konflikts rasant gestiegenen Öl- und Gaspreise schürten zudem Inflations- und Konjunktursorgen. Mit Blick auf die Sektoren verloren Finanzwerte im Schnitt 4,8 Prozent. Societe Generale, Deutsche Bank wie auch die Unicredit verloren bis zu 4,9 Prozent. Für Rohstoffwerte ging es 2,3 Prozent nach unten aus Sorgen vor zukünftig niedrigeren Wachstumsraten. So gaben Arcelormittal um 7,6 Prozent nach, Anglo American schlossen 3,8 Prozent im Minus. Selbst für Energiewerte ging es 0,6 Prozent nach unten.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Baisse - Beiersdorf stürzten um 20,1 Prozent ab. Als "enttäuschend" stufte Jefferies den Ausblick ein. Der DAX-Konzern rechnet für das laufende Jahr im besten Fall mit einem leichten Umsatzwachstum. Für die Analysten bedeutet dies, dass der Konsens für den Gewinn je Aktie um 5 Prozent gesenkt werden muss. Schaeffler brachen nach Zahlenausweis um 21,6 Prozent ein. Ähnlich wie bei Beiersdorf verschreckte auch hier der Ausblick. Ein schwächerer Absatz, Wertminderungen und Restrukturierungskosten hatten SMA Solar (-2,3%) 2025 tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Der Hersteller von Wechselrichtern strebt für 2026 aber wieder einen operativen Gewinn an. Jefferies erhöhte die Aktie auf "Kaufen". Für Deutsche Börse ging es um 2,1 Prozent nach oben. Die nach oben geschossene Volatilität an den Finanzmärkten hat einen höheren Absicherungsbedarf zur Folge, der typischerweise über derivative Instrumente erfolgt. Davon profitiert der Börsenbetreiber.
XETRA-NACHBÖRSE
Siemens Energy zeigten keine Reaktion auf die Nachricht, dass das Unternehmen Aktien für bis zu 2 Milliarden Euro zurückkaufen wird.
USA - AKTIEN
Leichter - Nachdem die US-Börsen am Vortag noch kaum auf den Krieg im Iran reagierten hatten, holte der weitere Kreise ziehende Konflikt die Wall Street nun ein. Zunehmend machte sich Nervosität breit, was auch an gestiegenen Volatilitätsindizes - auch "Angstbarometer" genannt - erkennbar wurde. Zur Kriegs- gesellte sich nun auch Inflationsangst. Denn die Ölpreise setzten ihren rasanten Anstieg fort, wenngleich sie von den Tageshochs zurückkamen. Für etwas Entspannung sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, laut denen die US-Marine bei Bedarf damit beginnen werde, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Die gestiegenen Öl- und Gaspreise weckten neben Inflations- auch Konjunktursorgen und somit die Befürchtung einer geringeren Nachfrage. Daher verloren Exxon Mobil 1,5 Prozent. Bei den am Vortag stark gefragten Rüstungsaktien wurden Gewinne mitgenommen. RTX verbilligten sich um 2,7 und Northrop Grumman um 1,1 Prozent. Die Aktien von Fluggesellschaften stabilisierten sich. American Airlines fielen um weitere 0,5 Prozent, United Airlines um 0,6 Prozent, während Delta Air Lines sogar 0,5 Prozent fester schlossen. Die Aktie des Kreuzfahrtveranstalters Carnival gab 2,1 Prozent nach. Nach besser als gedacht ausgefallenen Geschäftszahlen kletterten Target um 6,7 Prozent.
USA - ANLEIHEN
Die zunehmenden Inflationsgefahren und daraus resultierenden schwindenden Zinssenkungshoffnungen ließen die Renditen weiter steigen. Die zehnjähriger Titel legte um 1 Basispunkt auf 4,06 Prozent zu. Am frühen Montag hatte die Zehnjahresrendite noch unter 4 Prozent gelegen.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:25 Uhr EUR/USD 1,1591 -0,2 -0,0022 1,1613 1,1593 EUR/JPY 182,68 -0,2 -0,4300 183,1100 182,9200 EUR/CHF 0,9063 -0,2 -0,0014 0,9077 0,9072 EUR/GBP 0,8705 +0,2 0,0014 0,8691 0,8704 USD/JPY 157,58 -0,1 -0,1300 157,7100 157,7700 GBP/USD 1,3315 -0,3 -0,0039 1,3354 1,3315 USD/CNY 6,9238 +0,4 0,0242 6,8996 6,8996 USD/CNH 6,931 +0,2 0,0147 6,9163 6,9232 AUS/USD 0,7 -0,5 -0,0033 0,7033 0,7018 Bitcoin/USD 68.273,27 +0,3 223,91 68.049,36 68.941,37
Der Dollar profitierte weiter von seinem Ruf als Fluchtwährung. Mit dem Dollarindex ging es um 0,7 Prozent nach oben. Der Euro wertete auf 1,1617 Dollar ab.
Der Dollar steigt am Morgen nur noch moderat - der Dollarindex klettert um weitere 0,1 Prozent. "Der sich ausweitende Konflikt zwischen Israel, Iran und den USA belastet weiterhin die globale Risikostimmung und hält die Märkte im Risk-off-Modus", erläutert MUFG-Analyst Lloyd Chan. Der US-Dollar profitiere davon, gestützt durch die Nachfrage nach sicheren Häfen und eine gedämpftere Markterwartung hinsichtlich Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr.
ROHSTOFFE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 5.155,27 +1,4 68,80 5.086,47 Silber 84,41 +2,9 2,37 82,04 Platin 2.132,64 +2,4 50,04 2.082,60
Gold gab anfängliche Gewinne ab. Der Preis für die Feinunze sackte um 4,2 Prozent ab. Der festere Dollar bzw. gesunkene Zinssenkungsfantasie belasteten.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 75,93 +1,8 1,37 74,56 Brent/ICE 83,28 +2,3 1,88 81,40
Der Iran hatte gedroht, Energieinfrastruktur zu zerstören und Schiffe "zu verbrennen", die die Straße von Hormus passieren - ein wichtiger Transportweg für Öl. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI stiegen um mehr als 4 Prozent.
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
US-GELDPOLITIK
Laut dem Präsidenten der Federal Reserve Bank von Minneapolis, Neel Kashkari, ist es noch zu früh, um abschätzen zu können, welchen Einfluss der Konflikt im Nahen Osten auf die Inflation haben wird. "Ich hatte das Gefühl, dass die Geldpolitik in einer ziemlich guten Position war", sagte Kashkari. "Jetzt müssen wir sehen, was dieser neue Schock, potenziell neue Schocks für die Weltwirtschaft, bewirkt - wie lange der Effekt anhält und wie groß er ist."
INFLATION EU
EZB-Chefökonom Philip Lane warnt in der Financial Times, dass Störungen der Öl- und Gasversorgung, die zu einem "Anstieg der Energiepreise führen, einen Aufwärtsdruck auf die Inflation ausüben, insbesondere kurzfristig". Das Ausmaß des Schocks aus dem Nahen Osten würde "von der Breite und Dauer des Konflikts abhängen", sagte Lane. Die EZB werde "die Entwicklungen genau beobachten". Lane verwies auf eine Szenarioanalyse, die die Bank im Jahr 2023 durchgeführt habe und die "einen erheblichen Anstieg der energiebedingten Inflation und einen starken Rückgang der Produktion" hervorhob, falls ein Konflikt im Nahen Osten zu einem "anhaltenden Rückgang der Energieversorgung" führen würde. (Financial Times)
GASVERSORGUNG DEUTSCHLAND
DIHK-Präsident Peter Adrian hat sich besorgt über die wirtschaftlichen Risiken des Irankriegs und insbesondere den geringen Füllstand der deutschen Gasspeicher geäußert. "Während die Ölpreise an der Börse bislang vergleichsweise moderat reagieren, sehen wir bei den Gaspreisen bereits deutliche Ausschläge", sagte der DIHK-Präsident der Rheinischen Post. "Mit Sorge blicken wir zudem auf die anstehende Wiederbefüllung der weitgehend leeren Gasspeicher. Wenn dies nur zu erheblich höheren Kosten gelingt, drohen auch im kommenden Winter dauerhaft hohe Gaspreise. Das würde die Wettbewerbsfähigkeit vieler energieintensiver Betriebe weiter schwächen", warnte der DIHK-Chef. (Rheinische Post)
BUY EUROPEAN
EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné will ein Gesetz vorlegen, wonach öffentliche Gelder vorrangig für europäische Produkte verwendet werden sollen. Gegenüber früheren Plänen wurde der Entwurf jedoch spürbar abgeschwächt - auch auf Druck aus Deutschland. So werden weniger Branchen geschützt als zunächst vorgesehen. E-Autos, Wechselrichter, Wärmepumpen und Elektrolyseure sollen künftig vorrangig in der EU produziert werden, um für Kaufprämien infrage zu kommen. (Handelsblatt)
BATTERIESPEICHER
Die Bundesnetzagentur will den rasanten Zubau von Batteriespeichern bremsen. Um dieses Ziel zu erreichen, erwägt die Regulierungsbehörde, den Betreibern ein entscheidendes Privileg zu streichen: Bislang ist gesetzlich geregelt, dass Batteriespeicher, die bis zum 4. August 2029 in Betrieb gehen, 20 Jahre lang keine Entgelte für die Nutzung der Stromnetze zahlen müssen. Das will die Agentur ändern. (Handelsblatt)
ADIDAS
Der Sportartikelhersteller hat den Vertrag von Vorstandschef Bjørn Gulden bis zum 31. Dezember 2030 verlängert. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat auch die Bestellung von Michelle Robertson, zuständig für den Bereich Global Human Resources, People and Culture, bis zum 31. Dezember 2031 verlängert.
BEIERSDORF
wird keine Klage zur Rückerstattung gezahlter Zölle in den USA einreichen. Das sagte Vorstandschef Vincent Warnery im Interview mit dem Handelsblatt.
AROUNDTOWN / GRAND CITY PROPERTIES
will bis zu gut 47,45 Millionen Aktien des Wohnimmobilienunternehmens Grand City Properties erwerben und die eigene Beteiligung so von derzeit 63 Prozent auf maximal 89,5 Prozent ausbauen. Aroundtown bietet dazu 4 eigene Aktien aus dem Bestand für eine GCP-Aktie. Das Angebot unterliegt keiner Mindestannahmeschwelle oder sonstigen Bedingungen.
ASM INTERNATIONAL
hat im Schlussquartal 2025 einen Nettogewinn von 166,1 (Vorjahr: 225,8) Millionen Euro verzeichnet. Analysten hatten im Visible-Alpha-Konsens mit 141,2 Millionen Euro gerechnet. Der Bruttogewinn belief sich auf 347,7 Millionen Euro, was einer Marge von 49,8 Prozent entspricht. Analysten hatten einen Bruttogewinn von 338,5 Millionen Euro prognostiziert.
BILFINGER
BERICHTET PROG PROG 4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24 Umsatz 1.423 +4% 1.417 +4% 1.362 EBITA 87 +16% 83 +11% 75 EBITA-Marge 6,1 -- 5,9 -- 5,5 Konzernergebnis 42 -19% 58 +11% 52 Ergebnis je Aktie 1,14 -17% 1,66 +20% 1,38 Free Cashflow 97 +15% -- -- 84 AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: - Unmsatz: von 5,4 bis 5,9 Mrd Euro - EBITA-Marge: von 5,8 % bis 6,2 % - Free Cashflow: 250 bis 300 Mio Euro
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;
SIEMENS ENERGY
kauft Aktien für bis zu 2 Milliarden Euro zurück. Starten soll der am heutigen Dienstag beschlossene Aktienrückkauf Unternehmensangaben zufolge am morgigen Mittwoch und spätestens am 30. September enden. Die zurückgekauften Aktien sollen entweder eingezogen oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungs- beziehungsweise Belegschaftsaktienprogrammen an Mitarbeiter ausgegeben werden.
REDCARE PHARMACY
BERICHTET 4. QUARTAL 4Q25 ggVj 4Q24 Umsatz 795 +18% 675 Non-Rx Umsatz* 484 +9% 443 EBITDA bereinigt 13 -- -4,9 EBITDA-Marge bereinigt 1,6 -- -0,7 AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: - Konzernumsatzwachstum von 13% bis 15% - Non-Rx-Umsatzwachstum von 8% bis 10% - Rx-Umsatz in Deutschland von mehr als 670 Mio Euro - Bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 2,5%
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Marge in Prozent;
ZF FIREDIRCHSHAFEN
Der Autozulieferer startet ein neues Personalabbauprogramm in der Konzernverwaltung, in der deutschlandweit 4.500 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten beschäftigt sind. ZF bestätigt eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat, nach der gemeinsam "Zielkorridore für eine notwendige Verschlankung der Zentralressorts" definiert werden sollen. Betroffen seien Bereiche wie das Personalwesen, Finanzen, Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Einkauf oder auch die Qualitätssicherung. Das neue Personalabbauprogramm nennt keine festen Abbauzahlen.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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March 04, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)
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