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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MÄRKTE ASIEN/Börsen fallen mit Iran-Krieg weiter - Kospi bricht ein

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen fallen mit Iran-Krieg weiter - Kospi bricht ein

DOW JONES--Auch zur Wochenmitte haben die anhaltenden Angriffe der USA und Israels gegen den Iran für Abgabedruck an den ostasiatischen Börsen gesorgt. Es dominierte die Sorge vor einem länger anhaltenden Konflikt und weiter steigenden Energiepreisen, wie es hieß. Erneut war es der Kospi in Seoul, der mit einem Einbruch von 12,1 Prozent die Verliererliste anführte. Es war der größte prozentuale Tagesverlust in der Geschichte des Index. Auch am Berichtstag wurde der Handel wegen der starken Verluste kurzzeitig unterbrochen. In der Vorwoche hatte der Kospi noch ein Rekordhoch markiert.

In Tokio fiel der Nikkei-225 um 3,6 Prozent auf 54.246 Punkte. In Schanghai verlor der Composite-Index 1,0 Prozent und der Hang-Seng-Index in Hongkong rutschte im späten Handel um 2,5 Prozent ab. Hier standen vor allem Technologiewerte unter Druck.

Die Angriffe gegen den Iran setzten sich unvermindert fort - ebenso wie die Gegenschläge des Landes in der gesamten Region des Nahen Ostens. Ein iranischer Marschflugkörper hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums von Katar den US-Luftwaffenstützpunkt Al Udeid, die größte Militärbasis im Nahen Osten, getroffen. Niemand sei verletzt worden, erklärte das Ministerium in den sozialen Medien.

Die Öl-Futures gaben derweil einen Teil ihrer Gewinne wieder ab, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, die US-Marine werde bei Bedarf Tanker durch die Straße von Hormus eskortieren. Der Verkehr in der Meerenge war wegen des Konflikts mit dem Iran zum Erliegen gekommen. Die Notierungen für Brent und WTI gewannen bis zu 3,1 Prozent - im späten US-Handel hatte das Plus noch bei gut 4 Prozent gelegen.

Die neuesten Daten des Einkaufsmanagerindex (PMI) für Februar 2026 zeigten eine Diskrepanz zwischen Chinas Binnenwirtschaft und dem exportorientierten verarbeitenden Gewerbe. Während offizielle Regierungsdaten auf einen sich verschärfenden Rückgang im Inland hindeuteten, wiesen private Umfragen auf das stärkste Wachstum seit über fünf Jahren hin, dank der Wiederbelebung der globalen Nachfrage. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für Februar für das verarbeitende Gewerbe lag bei 49,0 Punkten und damit bereits den zweiten Monat in Folge unter der Expansionsschwelle von 50. Der von S&P Global erstellte RatingDog China General Services PMI stieg unterdessen im Februar auf 56,7 Punkte (Januar: 52,3).

Der Krieg im Nahen Osten werde die Weltkonjunktur und auch die chinesische Wirtschaft zumindest im März wahrscheinlich belasten, sagte Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management. Der Ökonom rechnet damit, dass die Regierung in diesem Jahr einen flexiblen politischen Kurs einschlagen wird. Sollte sich die Wirtschaftstätigkeit in den kommenden Monaten weiter verlangsamen, dürfte Peking die Investitionen moderat erhöhen, um den Druck zu mindern. Vor diesem Hintergrund wird mit Spannung auf Aussagen vom Nationalen Volkskongresses in dieser Woche gewartet. Die Citi erwartet, dass die Vertreter auf dem Nationalen Volkskongress ein realistisches Wachstumsziel von 4,5 bis 5 Prozent festlegen werden, das durch maßvolle Konjunkturimpulse gestützt wird.

In Seoul standen erneut die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix unter Abgabedruck, für die es um 11,7 bzw. 9,6 Prozent nach unten ging. Teilnehmer sprachen von anhaltenden massiven Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktien im Zuge des KI-Optimismus in den vergangenen zwei Monaten deutlich zugelegt hatten.

In Australien ging es für den S&P/ASX-200 um 1,9 Prozent abwärts. Hier verwiesen Marktteilnehmer auf Daten für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal. Die Reserve Bank of Australia dürfte eine differenzierte Ansicht zu den BIP-Zahlen einnehmen, da diese eine Mischung aus starkem Wachstum der Binnennachfrage und schwachen Konsumausgaben zeigten, so Kieran Davies, Chef-Makrostratege bei Coolabah Capital. Die Notenbank werde die Schwäche der Konsumausgaben wahrscheinlich als eine Anomalie betrachten, aber die Daten verringerten dennoch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Monat, fügte der Teilnehmer hinzu.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.901,20  -1,9    2,1      06:00 
Nikkei-225 (Tokio)  54.245,54  -3,6    ---      07:00 
Topix 500 (Tokio)   2.833,58  -3,6    6,5      07:00 
Kospi (Seoul)     5.093,54 -12,1    20,9      07:30 
Hang-Seng (Hongk.)  25.126,32  -2,5    -2,0      09:00 
Shanghai-Comp.     4.082,47  -1,0    2,9      08:00 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00    Di, 08:42 % YTD 
EUR/USD         1,1613  0,0   1,1613     1,1649  -1,1 
EUR/JPY         182,78  -0,2   183,11     183,37  -0,7 
EUR/GBP         0,8703  +0,1   0,8691     0,8733  -0,1 
USD/JPY         157,36  -0,2   157,71     157,40  0,5 
USD/KRW        1.472,96  -0,5  1.480,13    1.467,96  2,3 
USD/CNY         6,9140  +0,2   6,8996     6,8966  -1,1 
USD/CNH         6,9174  +0,0   6,9163     6,8984  -0,8 
USD/HKD         7,8122  +0,1   7,8042     7,8089  0,4 
AUD/USD         0,7022  -0,2   0,7033     0,7084  5,3 
NZD/USD         0,5899  +0,2   0,5888     0,5915  2,5 
BTC/USD        68.376,58  +0,5 68.049,36    68.102,49 -22,0 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         76,75  +2,9    2,19      74,56 
Brent/ICE         83,96  +3,1    2,56      81,40 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          5.164,79  +1,5   78,32    5.086,47 
Silber          85,05  +3,7    3,01      82,04 
Platin         2.145,86  +3,0   63,26    2.082,60 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 04, 2026 02:43 ET (07:43 GMT)

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