DJ Euroraum-Service-PMI steigt im Februar leicht
Von Hans Bentzien
DOW JONES--Die Aktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe des Euroraums hat im Februar etwas deutlicher als im Vormonat zugenommen. Der von S&P Global in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg in zweiter Veröffentlichung auf 51,9 (Januar: 51,6) Punkte. In erster Veröffentlichung waren 51,8 Punkte gemeldet worden. "Der Dienstleistungssektor hat im Februar nicht besonders gut abgeschnitten, aber die Dynamik hat im Vergleich zum Vormonat leicht zugenommen", kommentiert Cyrus de la Rubia, der Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, die Zahlen.
Zu den weiteren ermutigenden Anzeichen zählten der etwas stärkere Anstieg des Neugeschäfts und der Optimismus hinsichtlich der künftigen Geschäftstätigkeit. "Dass das Wachstum insgesamt gedämpft bleibt, zeigt sich jedoch unter anderem daran, dass die Unternehmen in den vergangenen zwei Monaten per Saldo kaum neues Personal eingestellt haben", merkt der Ökonom an.
Der aggregierte PMI der Produktion im verarbeitenden und nicht-verarbeitenden Gewerbe zog auf ebenfalls 51,9 (51,3) Punkte an, nachdem schon in erster Veröffentlichung 51,9 gemeldet worden waren. "Für die Europäische Zentralbank (EZB) sind diese Daten sicherlich ein weiterer Grund, warum sie vorerst keine weiteren Leitzinssenkungen planen dürfte", meint de la Rubia. Die Kosten im Dienstleistungssektor seien im Februar erneut stark gestiegen. Als Gründe dafür seien höhere Löhne, aber auch steigende Energie- und Transportkosten genannt worden.
Deutschlands Sammel-PMI stieg auf 53,2 (52,1), Frankreichs auf 49,9 (49,1) und Italiens auf 52,1 (51,4) Punkte.
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