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XETRA-SCHLUSS/DAX nach kräftiger Erholung wieder über 24.000er Marke

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX nach kräftiger Erholung wieder über 24.000er Marke

DOW JONES--Nach einem zwei Tage dauernden Abverkauf hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch von einem Teil der Verluste wieder erholt. Für Entspannung sorgte der gestoppte Anstieg des Ölpreises. Der zuletzt massiv gestiegene Gaspreis gab sogar um 12 Prozent nach. Der Markt reagierte laut CMC positiv darauf, dass der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bald wieder aufgenommen werden könnte. Insbesondere der Aspekt, dass die Transportversicherungen durch die US-Entwicklungsbehörde DFC abgedeckt werden könnten, habe dazu beigetragen. Denn zuletzt seien Versicherungspartner abgesprungen, was den Schiffsverkehrs in der Region ausgebremst habe.

Der Anstieg der Energiepreise seit Ausbruch des Iran-Krieges am Wochenende hatte an den Vortagen Stagflationsängste ausgelöst, also die Sorge vor Inflation bei gleichzeitig ausbleibendem Wirtschaftswachstum.

Stützend wirkten auch Meldungen, wonach der iranische Geheimdienst Kontakt mit dem CIA aufgenommen haben soll, um die Möglichkeiten einer Beendigung des militärischen Schlagabtauschs zu erörtern.

Der DAX gewann 1,8 Prozent auf 24.205 Punkte, für den TecDAX ging es siogar um 2,9 Prozent nach oben.

Die Adidas-Aktie verlor gegen den festen Markt 3,6 Prozent, schloss damit aber klar über dem Tagestief. Der Ausblick des Sportartikelherstellers hatte für Enttäuschung gesorgt. Die Prognose für das operative Ergebnis dürfte eine Senkung der Konsensschätzung um 15 Prozent zur Folge haben, hieß es. Gut kam bei Analysten dagegen an, dass der Vertrag mit CEO Björn Gulden bis zum 31. Dezember 2030 verlängert wurde. Zur Erholung der Aktie am Nachmittag trug auch eine gut aufgenommene Telefonkonferenz am Nachmittag bei, wie es im Handel hieß.

Unter Druck stand auch die Bayer-Aktie mit einem Minus von 2,4 Prozent, Bayer habe im vierten Quartal besser als erwartet abgeschnitten, doch der Ausblick für 2026 deute wegen der Wechselkurse auf eine Senkung der Konsensschätzungen hin, so die Analysten von JP Morgan. Der Quartalsumsatz des Agrar- und Pharmakonzerns habe die Konsensschätzungen um 1 Prozent übertroffen.

Auch für Symrise ging es südwärts und zwar um 3,1 Prozent. Zwar war das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf bereinigter Basis profitabel, mit einem organischen Umsatzplus von 2,8 Prozent blieb der Duftstoff- und Aromenhersteller aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,7 Prozent.

DAX-Schlusslicht waren Brenntag mit einem Minus von 4,3 Prozent. Der Chemikalienhändler will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr weniger an die Aktionäre ausschütten und zwar 1,90 Euro je Aktie. Vor einem Jahr hatte Brenntag die Dividende mit 2,10 Euro je Aktie trotz eines Ergebnisrückgangs stabil gehalten.

Wenig tat sich bei der Continental-Aktie (-0,5%). Der Reifenhersteller hatte die wichtigsten Finanzkennziffern für das vierte Quartal 2025 bereits veröffentlicht. Der nun im Fokus stehende Ausblick enttäuschte laut den Analysten von Bernstein bei Umsatz und Gewinnmarge.

Traton gab eine eher vorsichtige Prognose ab und rechnet nach der schlechteren Entwicklung im vergangenen Jahr auch angesichts des unsicheren Umfelds 2026 mit keiner Trendwende. Der Kurs des Nutzfahrzeugherstellers verlor im MDAX 3,2 Prozent.

Redcare Pharmacy brachen nach einem enttäuschenden Ausblick um 21 Prozent ein. Die Analysten von Metzler glauben nicht, dass das schwächere Ergebnis bei nicht-verschreibungspflichtigen Präparaten durch Marktanteilsverluste erklärt werden könne. Vielmehr habe das Wachstum des gesamten Online-Marktes nachgelassen.

Bei Sixt hoben Marktteilnehmer den Ausblick auf 2026 positiv hervor. Die Aktie des Autovermieters legte um 6,2 Prozent zu.

Index      zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX       24.205  1,8    -1,1 
DAX-Future    24.240  2,0    -3,8 
XDAX       24.220  0,9    -1,5 
MDAX       30.357  1,9    -0,8 
TecDAX      3.718  2,9    2,7 
SDAX       17.556  2,5    2,0 
zuletzt         +/- Ticks 
Bund-Future   129,23    -40 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

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March 04, 2026 11:46 ET (16:46 GMT)

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