Osnabrück (ots) -
Familie Meyer sucht aktiv nach Investoren, um die vom Staat gerettete Papenburger Meyer Werft wieder vollständig zu übernehmen. Gesucht werde ein strategischer Partner, der sich langfristig engagieren wolle, erfuhr die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz) aus dem Umfeld der Familie. Finanzinvestoren mit einem Fokus auf kurzfristige Rendite schließt die Familie demzufolge als Partner aus. Auch Staatsfonds aus dem Nahen Osten oder chinesische Investoren kommen für die Meyers als Partner nicht infrage, erfuhr noz aus dem Familienumfeld.
Die niedersächsische SPD-Landtagsfraktion steht einer Privatisierung der Werft hingegen zurückhaltend gegenüber. "Was wir nicht haben, ist Druck, die Werft nicht einmal anderthalb Jahre nach der Rettung übereilt wieder abzustoßen", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Politze der noz. "Darum stellt sich für uns diese Frage gerade nicht."
Nach der Rettung der Werft Ende 2024 halten der Bund und das Land Niedersachsen jeweils 40 Prozent der Anteile, die Familie Meyer ist mit 20 Prozent weiterhin an der Werft beteiligt. Eine Rückkaufoption erlaubt der Familie, die staatlichen Anteile an der Werft jederzeit wieder zu übernehmen. Dazu müssten die vom Staat für die Rettung aufgewendeten 400 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückgezahlt werden.
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6229037
Familie Meyer sucht aktiv nach Investoren, um die vom Staat gerettete Papenburger Meyer Werft wieder vollständig zu übernehmen. Gesucht werde ein strategischer Partner, der sich langfristig engagieren wolle, erfuhr die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz) aus dem Umfeld der Familie. Finanzinvestoren mit einem Fokus auf kurzfristige Rendite schließt die Familie demzufolge als Partner aus. Auch Staatsfonds aus dem Nahen Osten oder chinesische Investoren kommen für die Meyers als Partner nicht infrage, erfuhr noz aus dem Familienumfeld.
Die niedersächsische SPD-Landtagsfraktion steht einer Privatisierung der Werft hingegen zurückhaltend gegenüber. "Was wir nicht haben, ist Druck, die Werft nicht einmal anderthalb Jahre nach der Rettung übereilt wieder abzustoßen", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Politze der noz. "Darum stellt sich für uns diese Frage gerade nicht."
Nach der Rettung der Werft Ende 2024 halten der Bund und das Land Niedersachsen jeweils 40 Prozent der Anteile, die Familie Meyer ist mit 20 Prozent weiterhin an der Werft beteiligt. Eine Rückkaufoption erlaubt der Familie, die staatlichen Anteile an der Werft jederzeit wieder zu übernehmen. Dazu müssten die vom Staat für die Rettung aufgewendeten 400 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückgezahlt werden.
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