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"Unbegrenzte Munition?" - Ohne diesen kritischen Rohstoff bleibt es wohl nur ein Versprechen
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Bei der jüngsten Überprüfungen der Zusammensetzung der DAX-Familie hat eine keine Änderungen im DAX gegeben - Lufthansa steigen nicht in den DAX auf. Neu in den MDAX rücken Deutz, Salzgitter und Jenoptik, sie ersetzen dort Teamviewer, Fielmann sowie Carl Zeiss Meditec. Fielmann, Carl Zeiss Meditec, Teamviewer wechseln in den SDAX, neu ist dort auch Init Innovation zu finden. Jenoptik, Salzgitter, Deutz und PSI Software sind zukünftig nicht mehr im SDAX enthalten. Die Änderungen werden zum 23. März 2026 wirksam. Daneben hat Stoxx Deutsche Wohnen aufgrund des Verstoßes gegen Basiskriterien mit Wirkung zum 9. März 2026 aus dem MDAX genommen. Für die Deutsche Wohnen wechselt Schaeffler aus dem SDAX in den MDAX. Im SDAX ersetzt Einhell die Schaeffler-Aktie.

TAGESTHEMA II

DHL hat ihr Gewinnziel für 2025 auch bei einem leicht schwächeren vierten Quartal übertroffen. Obwohl der Umsatz wegen negativer Währungseffekte und rückläufiger Transportvolumina auf Routen in die USA im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro sank, gelang es dem Logistikkonzern, das operative Ergebnis (EBIT) um 3,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu steigern. Das entspricht der Markterwartung, ist aber mehr als die mindestens 6 Milliarden Euro, die sich die DHL Group sich selbst als Ziel gesetzt hatte. Die EBIT-Marge stieg um 40 Basispunkte auf 7,4 Prozent. 2026 soll das EBIT dennoch weiter steigen - dann auf über 6,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente DHL im vergangenen Jahr 3,5 Milliarden Euro - ein Plus von 5,1 Prozent. Im Schlussquartal sanken das EBIT um 1,3 Prozent und der Nettogewinn um 3,4 Prozent. Die Dividende für 2025 soll steigen - um 5 Cent auf 1,90 Euro.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

RENK (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG  PROG PROG 
4. QUARTAL         4Q25  ggVj Zahl  4Q24 
Auftragseingang       330  -43%  10  584 
Umsatz           428  +18%  14  362 
EBIT bereinigt        91  +18%  14   77 
EBIT-Marge bereinigt    21,2   --  --  21,2 
 

Weitere Termine:

07:00 DE/Deutsche Pfandbriefbank AG, ausführliches Jahresergebnis (09:00 BI-PK)

07:30 DE/Dürr AG, ausführliches Jahresergebnis (09:30 BI-PK; 14:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/GFT Technologies SE, vorläufiges Jahresergebnis (14:00 Telefonkonferenz)

08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Jahresergebnis

10:00 DE/BayernLB, vorläufiges Jahresergebnis (11:00 BI-PK)

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen    Dividende 
  Rio Tinto     2,54 USD 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  08:45 Industrieproduktion Januar 
     PROGNOSE:   +0,4% gg Vm 
     zuvor:    -0,7% gg Vm 
- EU 
  11:00 Einzelhandelsumsatz Januar 
     Eurozone 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm 
     zuvor:    -0,5% gg Vm 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE:   215.000 
     zuvor:    212.000 
 
     Import- und Exportpreise Januar 
     Importpreise 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm 
     zuvor:    +0,1% gg Vm 
 
     Produktivität ex Agrar (1. Veröffentlichung) 4Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:   +1,8% gg Vq 
     3. Quartal:  +4,9% gg Vq 
     Lohnstückkosten 
     PROGNOSE:   +2,0% gg Vq 
     3. Quartal:  -1,9% gg Vq 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.078,00  -0,7 
E-Mini-Future S&P-500   6.854,50  -0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.033,50  -0,4 
Topix (Tokio)       3.714,88  +2,2 
Hang-Seng (Hongk.)    25.486,00  +0,9 
Shanghai-Comp.       4.122,57  +1,0 
 
Mittwoch: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.205,36  +1,7 
DAX-Future    24.270,00  +2,1 
XDAX       24.250,02  +0,2 
MDAX       30.357,28  +1,9 
TecDAX       3.718,13  +2,8 
SDAX       17.556,01  +2,7 
Euro-Stoxx-50   5.870,92  +1,7 
Stoxx-50      5.101,67  +1,3 
Dow-Jones     48.739,41  +0,5 
S&P-500      6.869,50  +0,8 
Nasdaq Composite 22.807,48  +1,3 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Aktienmärkte werden zum Handelsstart etwas leichter erwartet - belastet von wieder anziehenden Ölpreisen. Die Schwankungen dürften auf Grund der Kriegswirren im Nahen Osten und je nach Nachrichtenlage hoch bleiben. Ein Ende der Feindseligkeiten ist trotz vorsichtiger Gesprächsbereitschaft der Konfliktparteien weiterhin nicht in Sicht. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nannte einen längeren Zeitrahmen für den Krieg und sagte, dieser könne bis zu acht Wochen dauern. Bisher war von vier Wochen gesprochen worden. In Washington lehnte der Senat eine Resolution ab, die darauf abzielte, US-Präsident Trumps Befugnisse für Militäroperationen gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses einzuschränken. Goldman Sachs erklärt, dass das Risiko einer Korrektur angesichts der hohen Bewertung globaler Aktien hoch sei, der Nahost-Konflikt den Markt jedoch wahrscheinlich nicht in einen Bärenmarkt stürzen werde.

Rückblick: Sehr fest - Für Entspannung sorgte der gestoppte Anstieg des Ölpreises. Der Markt spekulierte darauf, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bald wieder aufgenommen werden könnte. Insbesondere der Aspekt, dass die Transportversicherungen durch die US-Entwicklungsbehörde DFC abgedeckt werden könnten, habe dazu beigetragen, hieß es. Stützend wirkten auch Meldungen, wonach der iranische Geheimdienst Kontakt mit dem CIA aufgenommen haben soll, um die Möglichkeiten einer Beendigung des militärischen Schlagabtauschs zu erörtern. Der Technologiesektor legte um 2,1 Prozent zu - gestützt von einem positiven Ausblick von ASM International - auch die Quartalszahlen überzeugten. Der Kurs zog um 5 Prozent. Im Sog gewannen ASML 3,3, STMicro 2,3 und Infineon 5,4 Prozent. Verkauft wurden Aktien von Containerschiffreedereien vor dem Hintergrund von Buchungsstopps und Schiffsumleitungen angesichts steigender Sicherheitsrisiken im Nahen Osten. Hapag-Lloyd, Moeller-Maersk oder Kühne+Nagel gaben um bis zu 2 Prozent nach.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr fest - Adidas verloren gegen den festen Markt 3,6 Prozent. Der Ausblick hatte für Enttäuschung gesorgt. Zur Erholung der Aktie am Nachmittag trug eine gut aufgenommene Telefonkonferenz bei. Unter Druck standen Bayer mit einem Minus von 2,4 Prozent. Der Konzern habe besser als erwartet abgeschnitten, doch der Ausblick auf 2026 deute wegen der Wechselkurse auf eine Senkung der Konsensschätzungen hin, so JP Morgan. Auch für Symrise ging es südwärts und zwar um 3,1 Prozent. Zwar war das Unternehmen auf bereinigter Basis profitabel, mit einem organischen Umsatzplus von 2,8 Prozent blieb die Gesellschaft aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,7 Prozent zurück. DAX-Schlusslicht waren Brenntag mit einem Minus von 4,3 Prozent. Der Chemikalienhändler will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr weniger an die Aktionäre ausschütten. Traton gaben mit einer vorsichtigen Prognose 3,2 Prozent ab. Redcare Pharmacy brachen nach einem enttäuschenden Ausblick um 21 Prozent ein.

XETRA-NACHBÖRSE

Patrizia reagierten auf die Geschäftszahlen mit Aufschlägen von mehr als 3 Prozent.

USA - AKTIEN

Freundlich - Zur Entspannung trug bei, dass die Ölpreise nach dem gewaltigen Anstieg die Hochs vom Vortag nicht mehr erreichten. Die USA kündigten Maßnahmen zur Stabilisierung der Öllieferungen durch den Persischen Golf an: einerseits stellen sie Militäreskorten in Aussicht, daneben wollen sie Transportversicherungen abdecken. Dazu sorgten aber auch Berichte für Zuversicht, dass der Iran auf Geheimdienstebene Offenheit für Gespräche zur Beendigung des Krieges signalisiert haben soll. Die Konjunkturdaten fielen in der Summe besser als erwartet aus, traten aber angesichts der geopolitischen Lage in den Hintergrund. Bei den Einzelwerten rangierten Chipaktien weit vorn. Intel machten einen Satz von 5,7 Prozent. CFO David Zinsner geht von einer anhaltend starken Nachfrage nach Server-Chips aus. Broadcom gingen 1,2 Prozent höher aus dem Handel. Der Chiphersteller legte nach Börsenschluss Quartalszahlen vor. Die Kurse der Wettbewerber Nvidia und AMD stiegen um 1,6 bzw. 5,8 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen kletterten weiter. Die Zehnjahresrendite stieg um 4 Ticks auf 4,10 Prozent. Damit setzte sich der jüngste Aufwärtstrend fort - befeuert von nachlassenden Zinssenkungsfantasien angesichts steigender Energiepreise.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:25 Uhr 
EUR/USD     1,1593  -0,3  -0,0040     1,1633     1,1593 
EUR/JPY     182,25  -0,2  -0,4400    182,6900    182,9200 
EUR/CHF     0,9059  -0,0  -0,0003     0,9062     0,9072 
EUR/GBP     0,8708  +0,1  0,0012     0,8696     0,8704 
USD/JPY     157,17  +0,1  0,1400    157,0300    157,7700 
GBP/USD     1,3312  -0,5  -0,0060     1,3372     1,3315 
USD/CNY     6,8902  -0,1  -0,0067     6,8969     6,8996 
USD/CNH     6,8939  +0,0  0,0014     6,8925     6,9232 
AUS/USD     0,7038  -0,5  -0,0035     0,7073     0,7018 
Bitcoin/USD 72.399,96  -1,3  -946,59    73.346,55   68.941,37 
 

Der Dollar beendete seine Aufwertung trotz der weiter steigenden Renditen. Die Entspannungssignale im Nahost-Krieg drückten. Der Euro konnte sich leicht auf 1,1638 Dollar erholen.

Der Dollar nimmt seine Aufwertung am Morgen im asiatisch geprägten Handel wieder auf - der Dollarindex klettert um 0,4 Prozent. Die Währungen öl- und gasexportierender Länder haben durch die gestiegenen Öl- und Gaspreise profitiert - darunter die Norwegische Krone, der Australische und der Kanadische Dollar. Umgekehrt geraten die Währungen von Nettoimporteuren unter Druck. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, verweist auf den Euro und das Pfund Sterling. An den Optionsmärkten werde kurzfristig weiterhin auf einen schwächeren Euro gesetzt; die Absicherungskosten für eine Laufzeit von einer Woche stiegen auf das höchste Niveau seit Juni 2025.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle   zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    5.142,65  +0,1   7,33    5.135,32 
Silber    81,90  -1,8   -1,51      83,41 
Platin   2.138,27  -0,5  -10,23    2.148,50 
 

Gold war nach dem kräftigen Rücksetzer wieder etwas gesucht. Die Feinunze verteuerte sich um 1 Prozent auf 5.139 Dollar.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   77,44  +3,7   2,78      74,66 
Brent/ICE   84,27  +3,5   2,87      81,40 
 

Die von den USA ankündigten Maßnahmen zur Stabilisierung der Öllieferungen durch den Persischen Golf halfen, den Ölpreisanstieg zu bremsen. WTI verteuerte sich um 1,4 Prozent, Brent um 0,4 Prozent.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

NAHOSTKRIEG

Ein vor der Küste Kuwaits vor Anker liegender Tanker hat eine "große Explosion" an seiner Backbordseite gemeldet. Dort tritt Öl aus.

Die Flottenchefin von Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd, Silke Lehmköster, glaubt nicht an einen schnellen militärischen Schutz von Handelsschiffen zur Passage der Straße von Hormus. "Die Hoffnung ist groß, aber unsere Erwartung ist relativ gering", sagte Lehmköster dem Spiegel.

US-STRAFZÖLLE

Ein Richter an einem Bundeshandelsgericht hat die US-Regierung am Mittwoch angewiesen, das Verfahren zur Rückerstattung von Zöllen an Importeure zu beschleunigen, die der Oberste Gerichtshof im vergangenen Monat für illegal erklärt hatte.

BEIGE BOOK

Die wirtschaftliche Aktivität in den USA zeigt sich einer Erhebung der US-Notenbank zufolge weiter differenziert. Wie es im Konjunkturbericht Beige Book heißt, stieg die gesamtwirtschaftliche Aktivität in sieben der zwölf Federal Reserve Distrikte leicht bis moderat. Die Zahl der Distrikte, die eine stagnierende oder rückläufige Aktivität meldeten, erhöhte sich von vier im Vorquartal auf fünf im aktuellen Quartal. Obwohl die Verbraucherausgaben insgesamt leicht angestiegen seien, hätten zwei Distrikte anhaltende Rückgänge gemeldet.

KONJUNKTUR CHINA

China strebt in diesem Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 4,5 und 5 Prozent an und signalisiert damit, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in eine Phase langsameren Wachstums eintritt. Das Ziel ist das niedriges seit mindestens den 1990er-Jahren. Laut Regierungsangaben wuchs das BIP im vergangenen Jahr real um 5,0 Prozent und erreichte damit das offizielle Ziel trotz eines erneuten Handelskriegs mit den USA.

BAYER

hat einen wichtigen Etappenerfolg bei der geplanten Einigung mit zahlreichen Klägern um den Unkrautvernichter Roundup (Glyphosat) erzielt. Ein Gericht in St. Louis (Missouri) genehmigte vorläufig einen vorläufigen Vergleich, wie Bayer mitteilte. Mit der Vereinbarung sollen sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen beigelegt werden, bei denen eine Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) auf Roundup zurückgeführt wird.

LEG IMMOBILIEN

BERICHTET  PROG PROG 
GESAMTJAHR 2025    Gj25 ggVj  Gj25 ggVj  Gj24 
Nettokaltmiete     920  +7%  915  +6%  859 
EBITDA bereinigt    718  +7%  702  +5%  670 
AFFO         220,5 +10% 221,7 +11% 200,4 
AFFO je Aktie     2,92  +9%  2,96 +10%  2,69 
Dividende je Aktie   2,92  +8%  2,93  +9%  2,70 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- AFFO: 220 bis 240 Mio Euro 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis, AFFO und Dividende je Aktie in Euro;

MERCK KGAA

BERICHTET  PROG  PROG 
4. QUARTAL           4Q25  ggVj  4Q25  ggVj  4Q24 
Umsatz            5.249 -3,1% 5.280 -2,6% 5.418 
EBITDA bereinigt       1.443  -3% 1.434  -4% 1.491 
EBITDA bereinigt-Marge     27,5   --  27,2   --  27,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  319  -52%  593  -11%  666 
Ergebnis je Aktie bereinigt  1,88  -9%  1,89  -9%  2,07 
Ergebnis je Aktie       0,73  -52%  1,37  -10%  1,53 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Umsatz: zwischen 20,0 und 21,1 Mrd Euro / organischen Umsatzwachstum von rund -1% bis +2% 
- EBITDA bereinigt: zwischen 5,5 und 6,0 Mrd Euro / organischen EBITDA bereinigt Wachstum von -4% bis +1% 
- Ergebnis je Aktie bereinigt: von 7,10 bis 8,00 Euro 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

PATRIZIA

hat nach vorläufigen Zahl im abgelaufenen Geschäftsjahr das EBITDA um 35,4 Prozent auf 63,0 Millionen Euro gesteigert. Die wiederkehrenden Verwaltungsgebühren in Höhe von 233,4 Millionen Euro nach 228,4 Millionen im Vorjahr kehrten zum Wachstum zurück und überstiegen die Aufwandsposten, womit das strategische Ziel, die Finanzergebnisse der Gesellschaft unabhängiger vom allgemeinen Marktumfeld zu machen, erreicht wurde.

STRÖER

BERICHTET  PROG PROG 
GESAMTJAHR 2025     Gj25 ggVj  Gj25 ggVj  Gj24 
Umsatz         2.075 +1% 2.066  +1%  2.047 
EBITDA bereinigt     626  0%  623 -0,4%   626 
EBITDA-Marge bereinigt 30,2  --  30,2  --  30,6 
Konzernergebnis     140 -5%  150  +2%   148 
Ergebnis je Aktie    2,70 -3%  k.A.  --  2,77 
Dividende je Aktie   k.A.  --  2,19  -5%  2,30 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

DAVIDE CAMPARI

rechnet damit, dass Handelszölle und Währungseffekte das Umsatz- und Ergebniswachstum dämpfen werden. Das Unternehmen erwartet für 2026 ein organisches Umsatzwachstum in einem ähnlichen Tempo wie im Vorjahr. 2025 erzielte Campari einen Umsatz von 3,05 Milliarden Euro. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag im Rahmen der Unternehmensprognose sowie der Analystenerwartung. Das bereinigte operative Ergebnis belief sich auf 636,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

WIZZ AIR

Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten wird den Nettogewinn für das Geschäftsjahr 2026 nach Ungternehmensangabe mit rund 50 Millionen Euro belasten.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 05, 2026 01:32 ET (06:32 GMT)

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Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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