Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei Öl- und Gaspreisen kam es zwar in den letzten 24 Stunden zu einer Beruhigung, aber nicht zu einer nachhaltigen Entspannung, so die Analysten der Helaba.Noch immer lägen die Preise auf erhöhten Niveaus. Bei Rohöl sei es ein Aufschlag zum Vorkriegsniveau von fast 20%, bei Erdgas seien es aktuell noch immer beachtliche 50%. Dies wecke Inflationssorgen und die Angst davor, dass die Notenbanken die bisher als möglich erachteten Zinssenkungen verschieben oder die Leitzinsen sogar erhöhen könnten. Entsprechend hätten die Rentenmärkte bisher nicht wie traditionell von Safe-Haven-Nachfrage profitieren können, obwohl die Aktiennotierungen unter Druck gestanden hätten. Als sicherer Hafen sei in der jüngsten Phase auch nicht der Euro wahrgenommen worden, der zum US-Dollar an Boden verloren habe. Heute Morgen schienen die Akteure aber wieder etwas mehr Zuversicht zu verspüren oder zumindest scheine das Einpreisen von Risikoprämien zum Stillstand gekommen zu sein. Das allgemeine Marktsentiment werde nach Erachten der Analysten aber weiterhin vom Newsflow aus dem Nahen Osten bestimmt und erhöhte Volatilitäten seien nicht auszuschließen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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