MPC Energy hat vorläufige Eckdaten für das Jahr 2025 vorgestellt. Insgesamt ist der Portfoliooutput leicht, um 3 Prozent auf 113 GWh zurückgegangen. Das war aber nur auf den Verkauf von Anlagen im Dezember 2024 sowie im September 2025 zurückzuführen, bereinigt um diesen Effekt wurde hingegen im Bestand ein leichtes Wachstum um 3 Prozent auf 97 GWh erzielt. Ähnlich sieht es beim Umsatz aus, der zwar um 10 Prozent auf 11,6 Mio. US-Dollar abgenommen hat, auf vergleichbarer Basis aber ebenfalls um 3 Prozent auf 10,6 Mio. US-Dollar gestiegen ist. Eher schwache Einstrahlungswerte, insbesondere in El Salvador, konnte dabei durch abnehmende Probleme mit Netzabschaltungen und weniger volatile Marktpreise kompensiert werden.
Die weiter verbesserte Anlagenperformance und eine ausgeprägte Kostendisziplin haben eine EBITDA-Steigerung um 9 Prozent auf 8,6 Mio. US-Dollar ermöglicht, damit ist die Marge von 62 auf 75 Prozent gestiegen. Durch die deutliche Steigerung der operativen Profitabilität und die Anlagenverkäufe konnte die freie Liquidität im Jahresverlauf von 4,2 auf 9,0 Mio. US-Dollar mehr als verdoppelt werden.
Dabei steht der Abschluss des größten Verkaufs noch aus, denn im letzten November hat die Gesellschaft die Veräußerung der wichtigsten Assets - ein Solarpark mit 21,3 MWp in El Salvador, der seit 2023 in Betrieb ist, und ein im letzten Jahr fertiggestellter Solarpark in Guatemala mit 66,1 MWp - vereinbart. Die Transaktion ist noch nicht abgeschlossen, da die Inbetriebnahme des Solarparks in Guatamala weiter aussteht. Die Gesellschaft hat hier aber Fortschritte gemacht und inzwischen zwei von drei Genehmigungen für den initialen Testbetrieb erhalten. Innerhalb von sechs Wochen könnte nach Einschätzung des Managements auch die letzte Freigabe vorliegen, so dass der Betrieb starten und die Verkaufstransaktion im zweiten Quartal abgeschlossen werden könnte. Gemäß der Meldung aus dem letzten November erwartet MPC Energy 27 Mio. US-Dollar für die Eigenkapitalanteile.
Zusammen mit dem freien Cash soll das die Basis für eine große Kapitalrückführung an die Anleger (via Kapitalherabsetzung) darstellen, die im Mai beschlossen und Anfang der zweiten Jahreshälfte durchgeführt werden könnte.
Die übrigen Projekte der Gesellschaft - zwei Solarparks in Kolumbien (12,3 MWp) und Mexiko (15,8 MWp) sowie ein Entwicklungsprojekt in El Salvador - stehen ebenfalls zum Verkauf, was zu weiteren Ausschüttungen führen könnte.
In Relation zu den möglichen Rückflüssen unter Berücksichtigung der laufenden Strukturkosten (die Overheadkosten für 2026 taxiert das Management auf 2,3 Mio. US-Dollar) lässt der Börsenwert mit umgerechnet 28,4 Mio. US-Dollar (beim Aktienkurs von 1,10 Euro und einem Wechselkurs von 1,16 US-Dollar/Euro) noch Luft nach oben. (aktien-globlal.de, erstellt 05.03.26, 13:38 Uhr, veröffentlicht 05.03.26, 13:40 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_mpc_energy/mpc_energy_auf_der_zielgeraden-23245/


