EQS-News: Lio Technologies GmbH
/ Schlagwort(e): Private Equity
Unterstützt von Andreessen Horowitz definiert das KI-native Unternehmen die Beschaffung neu - mit einer bislang einzigartigen virtuellen Belegschaft, die Einkaufsprozesse Ende-zu-Ende ausführt MÜNCHEN, 5. März 2026 /PRNewswire/ -- Lio (ehemals askLio), das Unternehmen hinter einer agentischen KI-Plattform für die Unternehmensbeschaffung, gab heute den Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von $30 Millionen bekannt. Angeführt wurde die Runde von Andreessen Horowitz (a16z), unter Beteiligung von Y Combinator sowie XYZ Investors. Mit dem frischen Kapital erhöht sich die Gesamtfinanzierung von Lio auf $33 Millionen. Die Mittel sollen in die beschleunigte Produktentwicklung sowie in die Expansion in die USA fließen.
Beschaffung zählt zu den größten Kostenstellen in Unternehmen - und funktioniert dennoch häufig wie eine administrative Backoffice-Funktion. Weltweit investieren Unternehmen jährlich über 180 Milliarden US-Dollar in Beschaffungspersonal, verglichen mit lediglich rund 10 Milliarden US-Dollar für Beschaffungssoftware. Diese Zahlen verdeutlichen, wie viel Arbeit rund um bestehende Systeme weiterhin manuell erfolgt. Workflows gestalten sich langsam und sind wenig effizient: Anfragen durchlaufen mehrere Systeme, Regelwerke und Genehmigungsschritte. Trotz erheblicher Investitionen in eProcurement-Software erfolgen Entscheidungen weiterhin in menschlicher Geschwindigkeit - was Teams zwingt, Personal aufzustocken oder Aufgaben auszulagern, oft zu Kosten von bis zu dem 20-Fachen einer Softwarelösung. Lio begegnet dieser Herausforderung mit der Einführung sogenannter Agent Operating Procedures (AOPs) in der Beschaffung - ein Paradigmenwechsel, ermöglicht durch jüngste Fortschritte in der KI, die erstmals eine autonome Ausführung komplexer Enterprise-Workflows erlauben. Anstatt eine weitere Ebene von Beschaffungssoftware hinzuzufügen, stellt Lio Unternehmen eine virtuelle, agentische Einkaufsabteilung zur Verfügung. Die KI-Agenten agieren wie eine Beschaffungsbelegschaft: Sie führen dieselben Standardprozesse aus wie erfahrene Einkäufer - jedoch mit maschineller Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Die Agenten priorisieren Anfragen, analysieren Angebote, vergleichen Lieferanten, führen Verhandlungen, onboarden Anbieter und wickeln Einkäufe Ende-zu-Ende über ERP-Systeme, Posteingänge, Verträge und das offene Web hinweg ab. Dieser Ansatz stellt eine grundlegende Neuausrichtung von Backoffice-Operationen dar und hinterfragt die langjährige Überzeugung, dass Beschaffung zwangsläufig mit wachsender Mitarbeiterzahl skalieren muss. Anstatt Aufgaben lediglich zwischen Systemen zu verschieben, erledigen Lios Agenten die Arbeit selbst - sie ersetzen fragmentierte Workflows und kostspielige manuelle Prüfprozesse durch intelligente Automatisierung. So gewinnen Beschaffungsteams Freiräume für strategische Aufgaben, Compliance und nachhaltige Einsparungen. "Die Beschaffungsorganisation der Zukunft wird grundlegend anders aussehen als heute", sagt Vladimir Keil, Gründer und CEO von Lio. "Teams werden nicht mehr über zusätzliches Personal oder weitere Tools skalieren, sondern über KI-Agenten, die Prozesse Ende-zu-Ende ausführen. Beschaffungsteams werden sich von manueller Arbeit hin zur Steuerung und Überwachung einer KI-Belegschaft entwickeln. Lio wurde designed, um virtuelle Einkäufer zu schaffen, die Hand in Hand mit menschlichen Teams arbeiten - und gemeinsam die Beschaffungsorganisation der Zukunft gestalten." Seit dem Start im Jahr 2023 haben Lios Agenten Ausgaben in Milliardenhöhe für Unternehmen gesteuert und werden von Dutzenden Global 2000- und Fortune 500-Unternehmen weltweit eingesetzt. Zu den Kunden zählen Munich Re, der weltweit größte Rückversicherer; Brose, einer der größten familiengeführten Automobilzulieferer weltweit; sowie Novozymes, ein global führendes Unternehmen für biologische Lösungen - daneben Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Post- und Paketdienste, Einzelhandel, Transport, Medizintechnik und Pharma. "Führende Organisationen stellen ihre Beschaffungsmodelle zügig auf KI-gestützte Operating-Modelle um. Agentische KI-Systeme für die Beschaffung wie Lio werden bei diesem Wandel eine zentrale Rolle spielen. Was Lio besonders auszeichnet, ist der Innovationsgrad und die Kreativität, mit der der Gründer eine der größten Herausforderungen in diesem Bereich adressiert hat: die Anforderungen von Unternehmenskunden. Lio denkt Beschaffung für unterschiedlichste Einsatzumgebungen neu - und die zugrunde liegende Technologie unterscheidet sich grundlegend von allem, womit ich in meiner bisherigen Laufbahn gearbeitet habe. Der Impact ist real, und der ROI verkürzt sich von Jahren auf wenige Wochen", sagt Jared Petras, Senior Director Global Procurement Digital Transformation bei Walmart. "In Zusammenarbeit mit Lio definieren wir die Zukunft des Einkaufs bei Schaeffler neu. Der rasante Fortschritt und die messbaren Ergebnisse unterstreichen das transformative Potenzial der agentenbasierten KI. Diese Zusammenarbeit stärkt unsere KI-gestützten Fähigkeiten, steigert die Effizienz in großem Maßstab und unterstreicht unser Bestreben, ein Vorreiter in Sachen Innovation und operative Exzellenz zu sein.", sagt Andreas Schick, COO von Schaeffler, einem der weltweit größten Automobil- und Industriezulieferer. Unternehmen, die Lio einsetzen, berichten von:
In einem Beispiel automatisierte ein globaler Tier-1-Industriehersteller innerhalb von sechs Monaten 75 % der zuvor ausgelagerten Beschaffungsprozesse - und setzte damit Kapazitäten im Umfang von zehn Vollzeitstellen frei. Ein international führendes Handelsunternehmen erreichte innerhalb von zwei Wochen eine fehlerfreie Ausführungsquote von 99,6 % bei seinen komplexesten Beschaffungsprozessen - und das zu lediglich 7 % der Kosten klassischer BPO-Lösungen. Wir treten in eine Phase ein, in der KI im Enterprise-Umfeld über Workflow-Co-Piloten hinausgeht und autonome Multi-Agenten-Ausführung ermöglicht", sagt Seema Amble, Partner bei Andreessen Horowitz. "Lio wendet diesen Wandel auf die Beschaffung an - eine der größten und operativ komplexesten Funktionen im Unternehmen." Über Lio Lio (ehemals askLio) entwickelt die weltweit fortschrittlichste KI-gestützte Beschaffungsbelegschaft für Unternehmen. Jede Einkaufsanfrage wird von spezialisierten, parallel arbeitenden Agenten bearbeitet - sie recherchieren Lieferanten, verhandeln Konditionen, steuern Freigaben und überwachen Lieferungen gleichzeitig. Was früher Stunden an Teamressourcen beanspruchte, wird heute von einem koordinierten Netzwerk aus KI-Agenten ausgeführt. Erfahren Sie mehr unter lio.ai. Über Andreessen Horowitz Andreessen Horowitz (a16z) ist eine Venture-Capital-Gesellschaft, die ambitionierte Gründer unterstützt, die mit Technologie die Zukunft gestalten. Das Unternehmen ist phasenagnostisch und investiert von Seed- über Venture- bis hin zu Wachstumsphasen in Technologieunternehmen - unter anderem in den Bereichen KI, Bio + Healthcare, Consumer, Krypto, Enterprise, FinTech, Games, Infrastruktur sowie in Unternehmen im Kontext von "American Dynamism". Gegründet 2009 im Silicon Valley, verwaltet a16z ein zugesagtes Kapital von 46 Milliarden US-Dollar über mehrere Fonds hinweg. KONTAKT: Jill Staebe, Head of Marketing - Jill.staebe@asklio.ai Video - https://mma.prnewswire.com/media/2927062/Lio_Technologies_Video.mp4 ![]()
![]() 05.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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