Wien (www.anleihencheck.de) - Der Iran-Krieg kommt für die österreichische Wirtschaft zu einem ungünstigen Zeitpunkt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Das konjunkturelle Pflänzchen sei im Vergleich zum Euroraum noch zart, die letzte Inflationswelle gerade erst abgeebbt. Dauere der Konflikt nur ein paar Wochen und würden Energiepreise nicht (viel) weiter und nachhaltig ansteigen (aktuelles Basisszenario), dürfte sich der konjunkturelle Schaden in Grenzen halten und die Inflation kaum steigen. Komme es anders, dürfte das Wachstum heuer halbiert werden (0,5% statt 1,0%) und die Inflation mindestens einen halben Prozentpunkt höher ausfallen (2,5% statt 2,0%). Eine "Neuauflage" des Jahres 2022 mit rekordhoher und (nachfolgend) weit über dem Euro-Schnitt gelegener Inflation drohe also nicht unmittelbar, eine "Stagflation light" hingegen schon. (06.03.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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