Anzeige
Mehr »
Freitag, 06.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
USA erklären Kupfer zur Chefsache - dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
440 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Berg- und Talfahrt geht weiter - DAX startet im Plus

DJ MÄRKTE EUROPA/Berg- und Talfahrt geht weiter - DAX startet im Plus

DOW JONES--Für die europäischen Aktienmarkt legen am Freitag im frühen Handel zu. Nach dem massiven Ausverkauf am Vortag hält damit die extrem volatile Phase an. Dies dürfte sich auch weiter so fortsetzen, ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Der DAX zieht um 0,8 Prozent auf 24.012 Punkte an, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,7 Prozent im Plus. Der Euro wird bei gut 1,16 Dollar umgesetzt und tendiert nach der runden Marke seitwärts. Der Ölpreis, der aktuelle Gradmesser der Spannungslage im Irankonflikt, wird pro Barrel Brent momentan mit knapp 86 Dollar weiter auf hohem Niveau gehandelt und mahnt bereits wieder zur Vorsicht.

Während die Auswirkungen geopolitischer Risiken für den Aktienmarkt normalerweise nur von kurzer Dauer sind, verlaufen sie diesmal äußerst volatil. "Wir glauben daher, dass Abwarten derzeit der beste Ansatz ist", so die Citi. "Letztendlich bedarf es eines Höchststandes beim Ölpreis für eine Entwarnung." Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert derweil weiter. Israel startete eine weitere Welle großangelegter Angriffe auf Teheran und traf zudem Kommandozentralen der Hisbollah in Beirut, während der Iran weitere Raketen in Richtung Israel abfeuerte und sein nördliches Nachbarland Aserbaidschan angriff.

Am Nachmittag steht der US-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda. Die sogenannten Payrolls haben in der Regel eine Impulswirkung für die Aktienmärkte. Eine höher als erwartet ausfallende Zahl an neu geschaffenen Stellen könnte "die Sorgen um das US-Wachstum lindern, selbst wenn Abwärtsrisiken durch einen anhaltenden globalen Energiepreisschock bestehen bleiben", erklärt Goldman Sachs.

Mit Blick auf die erwartet steigende Inflation in Folge der hohen Energiekosten argumentieren Volkswirte an der Wall Street, darunter Morgan Stanley-Ökonom Diego Anzoategui, dass die Fed den einmaligen Ölpreis-Schock ignorieren könnte. Aber "es versteht sich von selbst, dass ein weiterer signifikanter Anstieg des Ölpreises auf über 85 Dollar je Barrel die Diskussion schnell verändern würde", ergänzt Ian Lyngen, Leiter der US-Zinsstrategie bei BMO Capital Markets.

Lufthansa nach gutem Jahr auf Wachstumskurs

Lufthansa (+3%) hat im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz ihrer Konzerngeschichte erzielt und ihr operatives Ergebnis zweistellig gesteigert. Der Cashflow fiel deutlich besser aus als prognostiziert. Dies ist unter anderem auf ein höheres Angebot zurückzuführen. Zudem ist die Kernmarke Lufthansa wieder profitabel, und der Konzern verbuchte weniger Kosten für Flugausfälle und Verspätungen. Das Frachtgeschäft profitierte von einer stabilen Marktnachfrage und einem starken Geschäft in Asien. Die Prognose der Deutschen Lufthansa für 2026 falle vorerst robust aus, doch der Nahost-Konflikt habe die Unsicherheit für den Ausblick des Konzerns erhöht, meinen die Analysten von JP Morgan. Das Unternehmen habe für 2026 eine deutliche Ergebnissteigerung in Aussicht gestellt, was bei Lufthansa einer Steigerung des EBIT um mehr als 10 Prozent entspreche, so die Analysten.

Die Aktie von Lanxess stürzt im frühen Handel um 10 Prozent ab. Hier belastet, dass die Anteile an ihrem mit dem Finanzinvestor Advent betriebenen Gemeinschaftsunternehmen Envalior nicht wie geplant dieses Jahr verkauft werden. Der Rahmen der Put-Option ermöglicht nach Aussage der Jefferies-Analysten zwar weiterhin ein Verkaufsfenster in den Jahren 2027/28, doch Investoren sähen sich nun mit einem weiteren Jahr konfrontiert, das von einer hohen Verschuldung, einem begrenzten freien Cashflow und einer Refinanzierung einer Anleihe im Oktober 2026 mit höherem Zinssatz geprägt sei.

Die Titel von Roche notieren 2,8 Prozent im Minus. Als belastend stufen die Analysten von JP Morgan ein, dass ein experimentelles Adipositas-Medikament, das gemeinsam von Roche und Zealand Pharma entwickelt wird, in einer klinischen Studie der mittleren Phase die Erwartungen an die Wirksamkeit etwas verfehlt habe.

Rüstungsfirma Vincorion plant Börsengang im ersten Halbjahr

Die Rüstungsfirma Vincorion plant den Gang an die Börse. Wie das Unternehmen mit Sitz in Wedel bei Hamburg mitteilte, ist der IPO im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse für das erste Halbjahr 2026 geplant. Das Angebot wird voraussichtlich ausschließlich aus Aktien aus dem Bestand des Hauptaktionärs Star Capital bestehen. Vincorion hat sich bereits Ankerinvestoren gesichert. Fidelity International, Invesco Asset Management und T. Rowe Price Associates haben sich gemeinsam verpflichtet, Aktien im Rahmen des Börsengangs zu erwerben. Sie wollen insgesamt etwa 105 Millionen Euro investieren. Star Capital will auch nach dem Börsengang ein "bedeutender" Aktionär bleiben.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.824,48  +0,7   41,59    5.782,89    16,8 
Stoxx-50    5.062,91  +0,5   25,31    5.037,60    11,9 
DAX      24.011,60  +0,8   195,85    23.815,75    19,9 
MDAX      30.046,80  +1,2   357,84    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.671,92  +0,2    8,55    3.091,28    4,8 
SDAX      17.467,44  +1,0   168,24    13.062,07    22,4 
CAC       8.102,03  +0,7   56,23    8.045,80    10,0 
SMI      13.247,78  -0,4   -50,52    13.298,30    11,4 
ATX       5.470,84  +0,6   33,52    5.437,32    38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:12 
EUR/USD      1,1605  -0,0  -0,0002     1,1607   1,1578 
EUR/JPY      182,91  +0,0   0,0400     182,87  182,5300 
EUR/CHF      0,905  -0,1  -0,0013     0,9063   0,9057 
EUR/GBP      0,868  -0,1  -0,0009     0,8689   0,8691 
USD/JPY      157,59  +0,0   0,0200     157,57  157,6400 
GBP/USD      1,3369  +0,1   0,0014     1,3355   1,3317 
USD/CNY      6,8978  +0,1   0,0066     6,8912   6,8912 
USD/CNH      6,9013  -0,2  -0,0155     6,9168   6,9126 
AUS/USD      0,7039  +0,5   0,0033     0,7006   0,7002 
Bitcoin/USD  70.846,99  -0,4  -295,22    71.142,21 71.158,74 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     81,39  +0,5    0,38      81,01 
Brent/ICE     85,59  +0,2    0,18      85,41 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.110,17  +0,7   33,58    5.076,59 
Silber       84,42  +2,7    2,25      82,17 
Platin     2.170,05  +2,3   48,30    2.121,75 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 06, 2026 03:54 ET (08:54 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die nächste Versorgerwelle Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.