LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Wirtschaft der Eurozone ist im Herbst schwächer als erwartet gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im vierten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag laut einer dritten Schätzung mit. In einer zweiten Schätzung war noch ein Anstieg um 0,3 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung erwartet. Im dritten Quartal war die Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal stieg das BIP der Eurozone in den Monaten Oktober bis Dezember um 1,2 Prozent. In der vorherigen Schätzung war noch ein Anstieg um 1,3 Prozent ermittelt worden.
Unter den größten Volkswirtschaften der Eurozone verzeichnete Spanien das stärkste Wachstum mit 0,8 Prozent im Quartalsvergleich. In Deutschland und Italien wuchs die Wirtschaft um jeweils 0,3 Prozent. In Frankreich lag das Wirtschaftswachstum bei 0,2 Prozent.
Im Gesamtjahr 2025 ist die Wirtschaft der Eurozone um 1,5 Prozent gewachsen. Im Jahr 2024 hatte das Wachstum noch bei 1,1 Prozent gelegen. In Deutschland ist die Wirtschaft im vergangenen Jahr lediglich um 0,2 Prozent gewachsen./jsl/jkr/stk
