Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten lastet zwar auf den Wachstumsaussichten, rief jedoch keine Flucht in Bundesanleihen hervor, so die DekaBank.Stattdessen seien insbesondere die kurzfristigen Inflationserwartungen gestiegen und viele Marktteilnehmer würden Leitzinserhöhungen der EZB noch in diesem Jahr zumindest für möglich halten. Nach Erachten der DekaBank sollten sich diese Entwicklungen jedoch nicht allzu weit fortsetzen. Die Auswirkungen auf die Inflation im Euroraum dürften zu gering und zu temporär bleiben, um die EZB zu einer Straffung der Geldpolitik zu bewegen oder die langfristigen Inflationserwartungen nachhaltig in die Höhe zu treiben. Sobald sich die Situation auf den Erdöl- und Erdgasmärkten zu entspannen beginne, sollte der immer noch hohe Anlagebedarf die Renditen von Bundesanleihen wieder sinken lassen. (Volkswirtschaft Prognosen vom 05.03.2026) (06.03.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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