Leipzig (ots) -
Im Dezember 2024 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Leipzig die Geschäftsräume des Unternehmers Christoph Gröner - wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt. Die MDR-Autoren Tom Fugmann und Marcel Siepmann recherchieren seitdem zu Christoph Gröners Immobilienimperium. Im Fokus des Films, der ab 10. März in der ARD Mediathek abrufbar ist und am gleichen Tag 21.45 Uhr im Ersten läuft, geht es auch um Verflechtungen in die Politik. So holte Gröner z. B. den ehemaligen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla an Bord.
Noch vor wenigen Jahren ging es für Christoph Gröner steil nach oben. Er kaufte landauf, landab Grundstücke, baute Gewerbegebäude und versprach deutschen Kommunen Wohnraum im großen Stil: In Leipzig, Karlsruhe, München und Köln plante er neue Stadtquartiere, in Berlin den höchsten Wohntower. Bundesweite Berühmtheit erlangte er durch den Satz: "Wenn Sie 215 Millionen haben, schmeißen Sie das Geld zum Fenster raus, dann kommt's zur Tür wieder herein." Zur Unterstützung holten sich Christoph Gröner und sein Firmenkonglomerat namhafte Ex-Politiker. So wurde der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder als Berater engagiert und der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla ins Unternehmen geholt.
Mittlerweile sind Unternehmensteile insolvent, Handwerker, Architekten und externe Dienstleister klagen, weil sie nicht bezahlt wurden. Auf vielen einstigen Baustellen herrscht Stillstand. Immer wieder gruppierte der Baulöwe seine Firmengruppe um, wodurch es ihm gelingt, zumindest teilweise weiter wirtschaftlich zu agieren.
Der Film "Christoph Gröner und sein Immobilienimperium" hinterfragt das Unternehmenskonzept des Unternehmers und erklärt, weshalb es offenbar an seine Grenzen kam.
Der Film ist Teil des ARD-Schwerpunktes besserwohnen, online zu finden unter ard.de/besserwohnen (https://www.swr.de/specials/besser-wohnen/index.html).
Die neue MDR-Reportage ist auch im MDR-Fernsehen zu sehen - am 25. März ab 20.15 Uhr. Im Anschluss ab 20.45 Uhr schließt sich "Fakt ist!" aus Erfurt thematisch an: Es geht einerseits um Wohnungsleerstand und Verwahrlosung in manchen Innenstädten und andererseits um Wohnungsknappheit, steigende Mieten und Schrottimmobilien sowie natürlich auch wieder um die Fragen, die Bürgerinnen und Bürger mit in die Sendung bringen. Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden Rede und Antwort stehen beim Bürgertalk, den Lars Sänger und Kathleen Bernhardt moderieren - im Livestream auf mdr.de ist die Sendung am 25. März bereits ab 20.15 Uhr zu sehen sowie im Anschluss in der ARD Mediathek ein Jahr abrufbar.
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
kommunikation-desk@mdr.de
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7880/6230512
Im Dezember 2024 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Leipzig die Geschäftsräume des Unternehmers Christoph Gröner - wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt. Die MDR-Autoren Tom Fugmann und Marcel Siepmann recherchieren seitdem zu Christoph Gröners Immobilienimperium. Im Fokus des Films, der ab 10. März in der ARD Mediathek abrufbar ist und am gleichen Tag 21.45 Uhr im Ersten läuft, geht es auch um Verflechtungen in die Politik. So holte Gröner z. B. den ehemaligen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla an Bord.
Noch vor wenigen Jahren ging es für Christoph Gröner steil nach oben. Er kaufte landauf, landab Grundstücke, baute Gewerbegebäude und versprach deutschen Kommunen Wohnraum im großen Stil: In Leipzig, Karlsruhe, München und Köln plante er neue Stadtquartiere, in Berlin den höchsten Wohntower. Bundesweite Berühmtheit erlangte er durch den Satz: "Wenn Sie 215 Millionen haben, schmeißen Sie das Geld zum Fenster raus, dann kommt's zur Tür wieder herein." Zur Unterstützung holten sich Christoph Gröner und sein Firmenkonglomerat namhafte Ex-Politiker. So wurde der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder als Berater engagiert und der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla ins Unternehmen geholt.
Mittlerweile sind Unternehmensteile insolvent, Handwerker, Architekten und externe Dienstleister klagen, weil sie nicht bezahlt wurden. Auf vielen einstigen Baustellen herrscht Stillstand. Immer wieder gruppierte der Baulöwe seine Firmengruppe um, wodurch es ihm gelingt, zumindest teilweise weiter wirtschaftlich zu agieren.
Der Film "Christoph Gröner und sein Immobilienimperium" hinterfragt das Unternehmenskonzept des Unternehmers und erklärt, weshalb es offenbar an seine Grenzen kam.
Der Film ist Teil des ARD-Schwerpunktes besserwohnen, online zu finden unter ard.de/besserwohnen (https://www.swr.de/specials/besser-wohnen/index.html).
Die neue MDR-Reportage ist auch im MDR-Fernsehen zu sehen - am 25. März ab 20.15 Uhr. Im Anschluss ab 20.45 Uhr schließt sich "Fakt ist!" aus Erfurt thematisch an: Es geht einerseits um Wohnungsleerstand und Verwahrlosung in manchen Innenstädten und andererseits um Wohnungsknappheit, steigende Mieten und Schrottimmobilien sowie natürlich auch wieder um die Fragen, die Bürgerinnen und Bürger mit in die Sendung bringen. Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden Rede und Antwort stehen beim Bürgertalk, den Lars Sänger und Kathleen Bernhardt moderieren - im Livestream auf mdr.de ist die Sendung am 25. März bereits ab 20.15 Uhr zu sehen sowie im Anschluss in der ARD Mediathek ein Jahr abrufbar.
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