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MÄRKTE USA/Aktien nach enttäuschendem Arbeitsmarktbericht schwach erwartet

DJ MÄRKTE USA/Aktien nach enttäuschendem Arbeitsmarktbericht schwach erwartet

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Das Umfeld für die Wall Street trübt sich weiter ein. Zum bekannten aktuellen Belastungsfaktor, dem Krieg im Nahen Osten mit den in der Folge stark steigenden Ölpreisen, kommen nun noch Konjunktursorgen. Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar zeigt entgegen der Erwartung eines Stellenzuwachses um 50.000 einen Stellenabbau von 92.000. Das schürt die zuletzt bereist zunehmenden Sorgen vor einer Stagflation weiter. Das bringt die US-Notenbank zunehmend in eine Zwickmühle, nachdem zuletzt bereits Zinssenkungshoffnungen einen Dämpfer erhalten hatten. Denn weil die Ölpreise die Inflation in die Höhe treiben dürften, kann die US-Notenbank nicht ohne weiteres mit Zinssenkungen auf schwache Konjunkturdaten wie nun die vom Arbeitsmarkt reagieren.

Gleichwohl sagte US-Notenbanker Christopher Waller in einem Fernsehinterview, der Konflikt im Nahen Osten werde die Preise in der gesamten Wirtschaft wahrscheinlich nicht so stark in die Höhe treiben, dass eine Reaktion der Fed erforderlich sei. Höhere Energiepreise schlügen sich nicht zwangsläufig in einem stärkeren zugrunde liegenden Inflationstrend nieder.

Für den Start des US-Aktienhandel deuten die Futures auf die Indizes nach den Jobdaten nun Verluste von rund 1,3 Prozent an. Dass die US-Einzelhandelsumsätze im Januar etwas weniger rückläufig waren als erwartet, kommt gegen die mauen Jobdaten nicht an.

Am Anleihemarkt fielen die Renditen nach den schwachen Arbeitsmarktzahlen nur kurz etwas zurück. Aktuell beträgt die Zehnjahresrendite unverändert 4,15 Prozent. Der Dollar zieht leicht an, weil der Greenback mit Blick auf den Krieg im nahen Osten als sichere Hafen gesucht bleibt.

Die Ölpreise steigen kräftig, Brent um 4 Prozent auf fast 89 Dollar je Fass, die US-Sorte WTI sogar um rund 7 Prozent. Das sind praktisch die höchsten Niveaus seit Ausbruch des Krieges am vergangenen Wochenende. Hintergrund ist, dass kaum noch Öl durch die von Iran kontrollierte Straße von Hormus kommt.

Auf Unternehmensseite hat die Warenhauskette Costco Quartalsergebnisse berichtet, die besser ausgefallen sind als erwartet. Die Aktie gibt um 0,5 Prozent nach. Die Zahlen seien nicht gut genug für weitere Gewinne nach einem 14-prozentigen Plus seit Jahresbeginn, heißt es.

Das Halbleiterunternehmen Marvell Technology meldete starke Quartalsgewinne, angetrieben durch die Nachfrage nach KI. Dazu wartete Marvell mit einer optimistischen Umsatzprognose auf. Für die Aktie geht es auf Nasdaq.com um gut 11 Prozent nach oben.

Gap fallen um 9 Prozent zurück. Bei dem Bekleidungsunternehmen belasteten rückläufige Umsätze der Athleta-Marke die Ergebnisse, der Quartalsgewinn verfehlte die Erwartungen.

Nike rechnet mit einer Belastung von 300 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Kostensenkungsmaßnahmen, einschließlich Stellenabbau. Im Januar hatte der Sportartikelhersteller angekündigt, etwa 775 Mitarbeiter oder 1 Prozent der Belegschaft zu entlassen. Der Kurs bewegt sich vorbörslich um 0,6 Prozent talwärts.

Guidewire Software hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach besser als erwarteten Ergebnissen für das zweite Quartal angehoben. Das Papier verteuert sich um 2,6 Prozent.

Nutex Health brechen um 23 Prozent ein. Der Betreiber von Gesundheitseinrichtungen hat eine Belastung in Höhe von 55 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Schiedsgerichtsansprüchen verbuchen müssen.

US-Treasuries  Rendite  +/-    Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,59 -0,01      3,63      3,54 
5 Jahre       3,74 +0,00      3,78      3,69 
10 Jahre      4,15 +0,00      4,18      4,11 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag    Do, 18:12 
EUR/USD      1,1567  -0,3     -0,0040     1,1607      1,1578 
EUR/JPY      182,44  -0,2     -0,4300     182,87     182,5300 
EUR/CHF      0,9036  -0,3     -0,0027     0,9063      0,9057 
EUR/GBP      0,866  -0,3     -0,0029     0,8689      0,8691 
USD/JPY      157,71  +0,1     0,1400     157,57     157,6400 
GBP/USD      1,3353  -0,0     -0,0002     1,3355      1,3317 
USD/CNY      6,9063  +0,2     0,0151     6,8912      6,8912 
USD/CNH      6,9134  -0,1     -0,0034     6,9168      6,9126 
AUS/USD      0,6996  -0,1     -0,0010     0,7006      0,7002 
Bitcoin/USD  69.836,09  -1,8    -1.306,12    71.142,21    71.158,74 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     87,26  +7,7      6,25      81,01 
Brent/ICE     89,39  +4,7      3,98      85,41 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.106,66  +0,6      30,07    5.076,59 
Silber       83,12  +1,2      0,95      82,17 
Platin     2.126,40  +0,2      4,65    2.121,75 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/kla

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March 06, 2026 09:06 ET (14:06 GMT)

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