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MÄRKTE USA/Enttäuschende Jobdaten und Ölpreise-Hausse sorgen für Verkaufslaune

DJ MÄRKTE USA/Enttäuschende Jobdaten und Ölpreise-Hausse sorgen für Verkaufslaune

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Nach einem unerwartet schwach ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht für Februar geht es an der Wall Street zum Start in den Freitag kräftig nach unten mit den Aktienkursen. Der Dow-Jones-Index fällt um 1,8 Prozent zurück auf 47.072 Punkte. Für den breiten S&P-500 geht es um 1,6 Prozent abwärts, ebenso für die Nasdaq-Indizes.

Zum jüngsten starken Belastungsfaktor, dem Krieg im Nahen Osten mit den in der Folge stark steigenden Ölpreisen, kommen nun noch Konjunktursorgen hinzu. Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar zeigt entgegen der Erwartung eines Stellenzuwachses um 50.000 einen Stellenabbau um 92.000. Das schürt die zuletzt bereits zunehmenden Sorgen vor einer Stagflation weiter und bringt die US-Notenbank in ein Dilemma. Auf die schwachen Arbeitsmarktdaten und den Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4,4 von 4,3 Prozent müsste sie eigentlich mit Zinssenkungen reagieren, die vom Ölpreisanstieg ausgehende Inflationsgefahr erfordert dagegen eher höhere Zinsen.

US-Notenbanker Christopher Waller sagte derweil in einem Fernsehinterview, der Konflikt im Nahen Osten werde die Preise in der gesamten Wirtschaft wahrscheinlich nicht so stark in die Höhe treiben, dass eine Reaktion der Fed erforderlich sei. Höhere Energiepreise schlügen sich nicht zwangsläufig in einem stärkeren zugrunde liegenden Inflationstrend nieder.

Am Anleihemarkt fielen die Renditen nach den schwachen Arbeitsmarktzahlen nur kurz etwas zurück, aktuell steigen sie wieder und setzen die Aufwärtstendenz der Vortage fort. Die Zehnjahresrendite steigt um 3 Ticks auf 4,18 Prozent. Seit Ausbruch des Krieges ist das ein Plus von rund 20 Basispunkten. Der Dollar zieht inzwischen etwas deutlicher an, zum einen, weil der Greenback mit Blick auf den Krieg im Nahen Osten als sichere Hafen gesucht bleibt, zum anderen, weil die Marktzinsen steigen. Der Euro geht mit 1,1558 Dollar um.

Die Ölpreise steigen stark, Brent um 6,3 Prozent auf fast 91 Dollar. Die US-Sorte WTI verteuert sich sogar um fast 10 Prozent auf gut 89 Dollar. Das sind die höchsten Niveaus seit Ausbruch des Krieges am vergangenen Wochenende. Auslöser ist vor allem, dass kaum noch Öl durch die von Iran kontrollierte Straße von Hormus kommt.

Auf Unternehmensseite hat die Warenhauskette Costco Quartalsergebnisse berichtet, die besser ausgefallen sind als erwartet. Die Aktie legt um 0,3 Prozent zu. Die Zahlen seien nicht gut genug für weitere Gewinne nach einem 14-prozentigen Plus seit Jahresbeginn, heißt es.

Das Halbleiterunternehmen Marvell Technology meldete starke Quartalsgewinne, angetrieben durch die Nachfrage nach KI. Dazu wartete Marvell mit einer optimistischen Umsatzprognose auf. Für die Aktie geht es um gut 15 Prozent aufwärts.

Gap fallen um 12 Prozent zurück. Bei dem Bekleidungsunternehmen belasteten rückläufige Umsätze der Athleta-Marke die Ergebnisse, der Quartalsgewinn verfehlte die Erwartungen.

Nike rechnet mit einer Belastung von 300 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Kostensenkungsmaßnahmen, einschließlich Stellenabbau. Im Januar hatte der Sportartikelhersteller angekündigt, etwa 775 Mitarbeiter oder 1 Prozent der Belegschaft zu entlassen. Der Kurs bewegt sich um 2,0 Prozent talwärts.

Guidewire Software hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach besser als erwarteten Ergebnissen für das zweite Quartal angehoben. Das Papier verteuert sich um 1,5 Prozent.

Nutex Health brechen um 16,4 Prozent ein. Der Betreiber von Gesundheitseinrichtungen hat eine Belastung in Höhe von 55 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Schiedsgerichtsansprüchen verbuchen müssen.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      47.071,63  -1,8  -883,11    47.954,74 
S&P-500     6.722,94  -1,6  -107,77    6.830,71 
NASDAQ Comp  22.383,44  -1,6  -365,55    22.748,99 
NASDAQ 100   24.625,50  -1,6  -394,92    25.020,41 
 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,60 +0,00    3,63      3,54 
5 Jahre       3,77 +0,03    3,78      3,69 
10 Jahre      4,18 +0,04    4,19      4,11 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:12 
EUR/USD      1,1558  -0,4  -0,0049     1,1607   1,1578 
EUR/JPY      182,58  -0,2  -0,2900     182,87  182,5300 
EUR/CHF      0,9022  -0,5  -0,0041     0,9063   0,9057 
EUR/GBP      0,8669  -0,2  -0,0020     0,8689   0,8691 
USD/JPY      157,96  +0,3   0,3900     157,57  157,6400 
GBP/USD      1,3328  -0,2  -0,0027     1,3355   1,3317 
USD/CNY      6,907  +0,2   0,0158     6,8912   6,8912 
USD/CNH      6,9107  -0,1  -0,0061     6,9168   6,9126 
AUS/USD      0,6977  -0,4  -0,0029     0,7006   0,7002 
Bitcoin/USD  68.619,77  -3,6 -2.522,44    71.142,21 71.158,74 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     89,27 +10,2    8,26      81,01 
Brent/ICE     90,55  +6,0    5,14      85,41 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.093,18  +0,3   16,59    5.076,59 
Silber       82,58  +0,5    0,41      82,17 
Platin     2.105,09  -0,8   -16,66    2.121,75 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/cbr

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March 06, 2026 09:48 ET (14:48 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
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