Berlin (ots) -
Zum heutigen Internationalen Frauentag fordert der SoVD entschlossenes politisches Handeln für echte Gleichstellung. Trotz jahrzehntelanger Fortschritte bestehen weiterhin massive strukturelle Benachteiligungen von Frauen - in der Arbeitswelt, bei der Verteilung von Sorgearbeit und in der politischen Teilhabe. "Gleichstellung ist kein symbolisches Ziel, sondern ein verfassungsrechtlicher Auftrag. Doch die Realität zeigt: Frauen verdienen noch immer weniger, übernehmen den Großteil der Sorgearbeit und sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Das ist nicht hinnehmbar" sagt SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. "Politik und Gesellschaft müssen endlich konsequent handeln - für gleichen Lohn, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und echte Chancengleichheit in allen Lebensbereichen."
Der Internationale Frauentag hat eine lange Tradition als Kampftag für Rechte und Gleichberechtigung. Seit mehr als hundert Jahren gehen Frauen weltweit auf die Straße, um für politische Teilhabe, faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Anerkennung zu kämpfen. Auch heute ist dieser Einsatz notwendig, denn Gleichstellung ist weiterhin nicht erreicht. Der SoVD fordert deshalb unter anderem gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, eine verbindliche Frauenquote in Führungspositionen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine gerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Auch der Schutz vor Gewalt gegen Frauen muss dringend verbessert werden - etwa durch ausreichend finanzierte und barrierefreie Frauenhäuser sowie verlässliche Beratungsangebote. Die SoVD-Bundesfrauensprecherin Jutta König betont: "Frauen tragen einen enormen Anteil an unbezahlter Sorgearbeit - in der Kinderbetreuung, in der Pflege und im Haushalt. Diese Arbeit wird gesellschaftlich und wirtschaftlich noch immer nicht ausreichend anerkannt. Wir brauchen endlich Strukturen, die echte Gleichberechtigung ermöglichen."
Im Zusammenhang mit den bundesweiten Aktionen rund um den Frauentag und dem angekündigten Frauengeneralstreik am 9. März wird erneut deutlich, wie zentral die Arbeit von Frauen für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist. Ziel der Bewegung ist es, die oftmals unsichtbare Arbeit von Frauen sichtbar zu machen und auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen. "Der Einsatz für Frauenrechte darf nicht auf einzelne Aktionstage beschränkt bleiben", so Engelmeier. "Der März als Gleichstellungsmonat muss ein Weckruf sein: Deutschland braucht endlich eine Politik, die Gleichstellung konsequent umsetzt." Der SoVD ruft Politik und Gesellschaft dazu auf, die bestehenden Benachteiligungen entschlossen zu beseitigen und den Gleichstellungsauftrag des Grundgesetzes endlich vollständig umzusetzen.
Pressekontakt:
SoVD
Sozialverband Deutschland e. V.
Peter-Michael Zernechel
Pressesprecher (V. i. S. d. P.)
Stralauer Straße 63
10179 Berlin
Tel. 030 72 62 22-333
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Original-Content von: Sozialverband Deutschland (SoVD), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/43645/6231112
Zum heutigen Internationalen Frauentag fordert der SoVD entschlossenes politisches Handeln für echte Gleichstellung. Trotz jahrzehntelanger Fortschritte bestehen weiterhin massive strukturelle Benachteiligungen von Frauen - in der Arbeitswelt, bei der Verteilung von Sorgearbeit und in der politischen Teilhabe. "Gleichstellung ist kein symbolisches Ziel, sondern ein verfassungsrechtlicher Auftrag. Doch die Realität zeigt: Frauen verdienen noch immer weniger, übernehmen den Großteil der Sorgearbeit und sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Das ist nicht hinnehmbar" sagt SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. "Politik und Gesellschaft müssen endlich konsequent handeln - für gleichen Lohn, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und echte Chancengleichheit in allen Lebensbereichen."
Der Internationale Frauentag hat eine lange Tradition als Kampftag für Rechte und Gleichberechtigung. Seit mehr als hundert Jahren gehen Frauen weltweit auf die Straße, um für politische Teilhabe, faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Anerkennung zu kämpfen. Auch heute ist dieser Einsatz notwendig, denn Gleichstellung ist weiterhin nicht erreicht. Der SoVD fordert deshalb unter anderem gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, eine verbindliche Frauenquote in Führungspositionen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine gerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Auch der Schutz vor Gewalt gegen Frauen muss dringend verbessert werden - etwa durch ausreichend finanzierte und barrierefreie Frauenhäuser sowie verlässliche Beratungsangebote. Die SoVD-Bundesfrauensprecherin Jutta König betont: "Frauen tragen einen enormen Anteil an unbezahlter Sorgearbeit - in der Kinderbetreuung, in der Pflege und im Haushalt. Diese Arbeit wird gesellschaftlich und wirtschaftlich noch immer nicht ausreichend anerkannt. Wir brauchen endlich Strukturen, die echte Gleichberechtigung ermöglichen."
Im Zusammenhang mit den bundesweiten Aktionen rund um den Frauentag und dem angekündigten Frauengeneralstreik am 9. März wird erneut deutlich, wie zentral die Arbeit von Frauen für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist. Ziel der Bewegung ist es, die oftmals unsichtbare Arbeit von Frauen sichtbar zu machen und auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen. "Der Einsatz für Frauenrechte darf nicht auf einzelne Aktionstage beschränkt bleiben", so Engelmeier. "Der März als Gleichstellungsmonat muss ein Weckruf sein: Deutschland braucht endlich eine Politik, die Gleichstellung konsequent umsetzt." Der SoVD ruft Politik und Gesellschaft dazu auf, die bestehenden Benachteiligungen entschlossen zu beseitigen und den Gleichstellungsauftrag des Grundgesetzes endlich vollständig umzusetzen.
Pressekontakt:
SoVD
Sozialverband Deutschland e. V.
Peter-Michael Zernechel
Pressesprecher (V. i. S. d. P.)
Stralauer Straße 63
10179 Berlin
Tel. 030 72 62 22-333
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Original-Content von: Sozialverband Deutschland (SoVD), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/43645/6231112
© 2026 news aktuell
