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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Russland pausiert der Aktienhandel anlässlich des Internationalen Frauentags.

TAGESTHEMA

Mit den Ölpreisen geht es im Handel am Montag massiv weiter nach oben. Öl der Nordseesorte Brent verteuert sich um über 25 Prozent auf gut 117 Dollar je Barrel. Der eskalierende Konflikt "hat definitiv zu Panikkäufen geführt", stellt Phil Flynn, Marktanalyst bei Price Futures Group fest und weiter: "Die Sorge, dass die Straße von Hormus für eine gewisse Zeit geschlossen werden könnte und dadurch die Ölpreise auf 150 Dollar pro Barrel oder noch höher steigen, scheint die treibende Kraft hinter den aktuellen Entwicklungen zu sein". Auslöser seien Angriffe auf die iranische Infrastruktur am Wochenende. Die Märkte begännen, das Risiko dauerhafter Schäden an der Energieinfrastruktur wie Pipelines und Förderanlagen einzupreisen. Anleger sollten ebenfalls vorsichtig bleiben, da der starke Anstieg des Ölpreises Gewinnmitnahmen an den breiteren Märkten auslösen könnte, heißt es an anderer Stelle.

Am Sonntag hatten israelische Streitkräfte vier Öllager in Teheran bombardiert, was eine dichte Rauchwolke über der Stadt zur Folge hatte. Im Gegenzug griff der Iran eine Wasserentsalzungsanlage in Bahrain an. Auch Ziele in Israel wurden angegriffen. Derweil meldete das iranische Staatsfernsehen, dass der Sohn des getöteten Ayatollah Chamenei, Modschtaba, zu dessen Nachfolger ernannt worden sei. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Ölpreisanstieg in einem Social-Media-Post als "sehr kleinen Preis", der für den Frieden zu zahlen sei. Der Preis werde rasch fallen, wenn die Zerstörung der iranischen nuklearen Bedrohung abgeschlossen sei, so Trump.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

21:05 US/Hewlett Packard Enterprise Co, Ergebnis 1Q

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt      +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.646,00      -1,5 
E-Mini-Future Nasdaq-100  24.287,50      -1,6 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.599,00      -2,9 
Topix-500 (Tokio)      2.786,84      -3,8 
Kospi (Seoul)        5.251,87      -6,0 
Shanghai-Composite      4.103,03      -0,5 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.378,12      -1,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die jüngste Entwicklung der Ölpreise vor dem Hintergrund des im Iran-Kriegs lässt die Aktienkurse an den Börsen in Ostasien und Australien am Montag einbrechen. Mit den Ölpreisen geht es nochmals rasanter als zuletzt bereits immer weiter nach oben. Erstmals seit 2022 kostet das Barrel Öl wieder mehr als 100 Dollar. Der fortgesetzte Anstieg der Ölpreise schürt Inflationssorgen, was an den Börsen für Verkäufe sorgt. Dazu kommen Ängste vor Störungen in den Lieferketten. Vergleichsweise gut halten sich die chinesischen Börsen. Überraschend stark gestiegene chinesische Verbraucherpreise im Februar belasten nicht, sie werden tendenziell eher als Belebungsanzeichen der mauen Konjunktur gewertet. Beobachter sprechen außerdem von einem Sondereffekt aufgrund des chinesischen Neujahrsfests.

WALL STREET

Tabelle einfügen 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     47.501,55  -1,0  -453,19    47.954,74 
S&P-500    6.740,02  -1,3  -90,69    6.830,71 
NASDAQ Comp 22.387,68  -1,6  -361,31    22.748,99 
NASDAQ 100  24.643,02  -1,5  -377,40    25.020,41 
 
 
Umsatzdaten 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,32 Mrd  1,38 Mrd 
Gewinner        606    716 
Verlierer      2.174   2.070 
Unverändert       57     56 
 

Schwach - Zum jüngsten starken Belastungsfaktor, dem Krieg im Nahen Osten mit den in der Folge stark steigenden Ölpreisen, gesellten sich noch Konjunktursorgen, denn der US-Arbeitsmarktbericht für Februar fiel auf breiter Linie schwach und enttäuschend aus. Das schürte die Sorgen vor einer Stagflation weiter und bringt die US-Notenbank in ein Dilemma. Auf die schwachen Arbeitsmarktdaten und den Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4,4 von 4,3 Prozent müsste sie eigentlich mit Zinssenkungen reagieren, die vom Ölpreisanstieg ausgehende Inflationsgefahr erfordert dagegen eher höhere Zinsen. Zusätzlich Verunsicherung und Sorgen vor einem sich länger hinziehenden Krieg schürten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der offenbar eine "bedingungslose Kapitulation" des Irans will. Auf Unternehmensseite gefiel das Halbleiterunternehmen Marvell Technology mit starken Quartalsgewinnen und einer optimistischen Umsatzprognose. Für die Aktie ging es um 18,2 Prozent nach oben. Boeing gewannen 4 Prozent nach einem Bloomberg-Bericht, laut dem China kurz davor steht, eine Bestellung bei dem US-Flugzeugproduzenten aufzugeben. Die Warenhauskette Costco schnitt mit ihren Quartalsergebnisse besser an als erwartet.

USA - ANLEIHEN

Am Anleihemarkt gaben die Renditen nach den schwachen Arbeitsmarktzahlen etwas nach, nachdem sie an den Vortagen kräftig gestiegen waren. Die Zehnjahresrendite sank um 1 Tick auf 4,14 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN     zuletzt +/- %     00:00    Fr, 08:33 % YTD 
EUR/USD      1,1554  -0,6     1,1618     1,1610  -1,6 
EUR/JPY      183,20  -0,0     183,26     183,03  -0,4 
EUR/GBP      0,8671  +0,2     0,8658     0,8686  -0,5 
USD/JPY      158,54  +0,5     157,79     157,61  1,2 
USD/KRW     1.492,30  +0,8    1.481,11    1.470,60  3,6 
USD/CNY      6,9125  +0,2     6,8965     6,8972  -1,2 
USD/CNH      6,9167  +0,2     6,9047     6,8994  -0,8 
USD/HKD      7,8143  -0,1     7,8221     7,8225  0,4 
AUD/USD      0,7003  -0,4     0,7030     0,7040  5,0 
NZD/USD      0,5883  -0,3     0,5900     0,5911  2,2 
BTC/USD    67.290,19  +0,1   67.219,33    70.955,12 -23,3 
 

Der Dollar zeigte sich im US-Handel unverändert, nachdem er zuletzt von seiner Rolle als sicherem Hafen profitiert hatte. Der Euro stand zu Börsenschluss bei 1,1612 Dollar, hatte teilweise aber unter 1,1550 notiert. IM asiatisch dominierten Geschäft am Montag ist der Dollar als sicherer Hafen gesucht vor dem Hintergrund der massiv steigenden Ölpreise. Der Euro fällt auf etwa 1,1550 Dollar.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle     zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.104,45  -1,3     -65,47    5.169,92 
Silber       83,80  -0,6     -0,54      84,33 
Platin     2.121,85  -0,6     -13,50    2.135,35 
 

Gold war im US-Handel gesucht mit dem sich ausweitenden Konflikt im Nahen Osten und den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Für das Edelmetall ging es 1,7 Prozent auf 5162 Dollar nach oben.

ÖL

ROHOEL      zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     106,94 +17,7     16,04      90,90 
Brent/ICE     107,99 +16,5     15,30      92,69 
 

Die Ölpreise stiegen im US-Handel am Freitag weiter stark an, Brent um 8 Prozent auf 92,27 Dollar. Die US-Sorte WTI verteuerte sich sogar um 12 Prozent. Das waren die höchsten Niveaus seit Ausbruch des Krieges am vergangenen Wochenende. Hintergrund ist, dass kaum noch Öl durch die von Iran kontrollierte Straße von Hormus kommt. Das führt dazu, dass Ölförderer wie Kuwait die Produktion drosseln müssen, weil sie keine Lagerkapazitäten mehr für das aufgestaute Öl haben. Im Montagshandel setzt sich der Aufwärtstrend dramatisch fort mit weiteren Anstiegen um rund 25 Prozent (siehe Tagesthema).

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Sonntag, dass ukrainische Experten bereits nächste Woche im Nahen Osten "vor Ort" sein werden, um Hilfe zu leisten. Die USA und die Golfstaaten haben kürzlich Interesse daran bekundet, aus den Erfahrungen der Ukraine auf dem Schlachtfeld zu lernen, insbesondere bei der Abwehr der iranischen Shahed-Drohnen, die in der Region verheerende Schäden angerichtet haben.

- US-Präsident Donald Trump sagte, er habe es "ausgeschlossen", kurdische Milizen dazu zu ermutigen, gegen die iranische Regierung vorzugehen.

USA - Zollpolitik

Die US-Regierung will innerhalb der nächsten 45 Tage ein elektronisches Verfahren einrichten, über das Importeure die Erstattung von Zöllen beantragen können. Dies geht aus einem Gerichtsdokument hervor. Darin heißt es von der Regierung, dass die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) "nicht in der Lage" sei, eine frühere Anordnung eines Richters zur automatischen Abwicklung der Rückzahlungen zu erfüllen.

USA - Geldpolitik

Susan Collins, Präsidentin der Federal Reserve von Boston, hat ihre Ansicht bekräftigt, dass die Notenbank die Zinsen einige Zeit auf ihrem derzeitigen, leicht restriktiven Niveau belassen sollte. Austan Goolsbee, Präsident der Chicagoer Fed, erklärte, dass ein andauernder Anstieg der Arbeitslosenquote zusammen mit einem Ölpreisschock "genau jene Art von stagflationärem Umfeld schaffen würde, das für eine Zentralbank so unangenehm ist wie kaum ein anderes".

VERBRAUCHERPREISE CHINA

Die Verbraucherinflation in China ist im Februar stärker gestiegen als erwartet, bedingt durch den Nachfrageschub durch die Feiertage rund um das Mond-Neujahrsfest. Wie das Nationale Statistikamt mitteilte, kletterte der Verbraucherpreisindex im vergangenen Monat um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem im Januar ein Plus von 0,2 Prozent verzeichnet worden war. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Die Kerninflation, welche die volatilen Preise für Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nach plus 0,8 Prozent im Januar. Während die Lebensmittelpreise um 1,7 Prozent zulegten und damit den Rückgang von 0,7 Prozent aus dem Vormonat umkehrten, stiegen die Preise für Nicht-Lebensmittel um 1,3 Prozent. Unterdessen sank der chinesische Erzeugerpreisindex im Februar um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verringerte sich der Rückgang im Vergleich zum Minus von 1,4 Prozent im Januar zwar leicht, doch der Index verharrt seit mehr als drei Jahren im Deflationsbereich. Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 1,1 Prozent gerechnet.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos/cln

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March 09, 2026 02:52 ET (06:52 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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