Die Ölpreise steigen aktuell stark an, nachdem Angriffe auf iranische Ölinfrastruktur und Vergeltungsmaßnahmen den Konflikt im Nahen Osten deutlich verschärft haben. Der Ölmarkt reagiert mit einem der stärksten Preissprünge seit der Pandemie.
WTI-Rohöl steigt um mehr als 15 - auf rund 104,50 US-Dollar pro Barrel. Zum Handelsstart lag der Anstieg zeitweise sogar bei über 27 - womit der Preis kurzfristig über 117 US-Dollar pro Barrel kletterte. Auch Brent-Rohöl verzeichnet ähnliche Bewegungen und steigt aktuell auf etwa 108 US-Dollar pro Barrel, nachdem der Preis zum Handelsbeginn zeitweise fast 120 US-Dollar erreichte.
Marktbericht Börse: Sorge vor massivem Angebotsschock
Der starke Preisanstieg spiegelt die wachsende Angst vor einem erheblichen Angebotsschock wider. Auslöser ist die faktische Schließung der Straße von Hormus, durch die normalerweise rund 20 Millionen Barrel Öl pro Tag transportiert werden.
Der Transport durch die wichtige Schifffahrtsroute ist derzeit nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Millionen Barrel Rohöl können aktuell nicht verschifft werden. Produzenten wie Irak und Kuwait haben bereits begonnen, ihre Förderung zu begrenzen, da Tanker den Export nicht aufnehmen können.
Selbst wenn sich die geopolitische Lage kurzfristig beruhigt, könnte es einige Zeit dauern, bis die globalen Lieferketten wieder vollständig funktionieren.
Börse aktuell: US-Dollar und Anleiherenditen steigen
Parallel dazu wertet der US-Dollar gegenüber den wichtigsten G10-Währungen um durchschnittlich etwa 0,41 - auf. Gleichzeitig steigen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf rund 4,20 - da Investoren zunehmende Inflationsrisiken einpreisen.
Der Goldpreis zeigt sich dagegen relativ stabil und notiert aktuell nahezu unverändert bei rund 5.127 US-Dollar je Unze....
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