Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzte Woche war bereits geprägt vom Nahost-Krieg und infolgedessen von den hohen Energiepreisen und der damit einhergehenden Risikoaversion der Marktteilnehmer, so die Analysten der Helaba.Heute Morgen sei das Thema nochmals stärker präsent, nachdem die Ölnotierungen massiv gestiegen seien. Wegen der Sperrung der Straße von Hormus und Angriffen auf iranische Ölanlagen seien Öl- und die Gasnotierungen kräftig gestiegen und so hätten die Inflationssorgen zugenommen. Dies sorge dafür, dass die Rentenmärkte nicht wie gewohnt von einer Safe-Haven-Nachfrage profitieren könnten, sondern deutlich unter Druck stünden. Die Akteure an den Geldmärkten hätten die Zinssenkungserwartungen in den USA reduziert und in der Eurozone werde jetzt vermehrt auf Zinserhöhungen spekuliert. Dies laste auf der konjunkturellen Perspektive und damit auf den Aktienmärkten. In der letzten Woche hätten Notenbanker aber betont, dass zunächst abgewartet werden müsse, welche Folgen der Energiepreisschub haben werde. Das Wohl und Wehe der Renten- und Aktiennotierungen hänge nach Erachten der Analysten an der Frage, wann und in welchem Umfang Öl- und Gasexporte aus dem Persischen Golf wieder möglich seien. Je länger die Hochpreisphase dauere, desto größer würden die "Schäden" an den globalen konjunkturellen Perspektiven. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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