Berlin (ots) -
Der seit zehn Tagen andauernde Krieg in der Region hat massive Folgen auch für den Libanon. Luftangriffe und die Anordnung zur Evakuierung von mehr als 850 Quadratkilometern im Süden des Landes führten dazu, dass sich über 500.000 Menschen auf der Flucht befinden. Viele zieht es in Richtung Beirut, Bekaa und Mount Libanon.
"Die Situation im Libanon verschlechtert sich rapide. Nur etwa ein Viertel der Menschen findet Platz in den zu Verfügung gestellten Notunterkünften. Tausende sind gezwungen in ihren Autos, Parks oder auf der Straße zu schlafen.", berichtet Sophia Buller, Johanniter-Länderbüroleiterin Nahost. "Die gesamte Infrastruktur ist völlig überlastet."
Auch die medizinischen Einrichtungen kommen an ihre Belastungsgrenze, weshalb die Johanniter gemeinsam mit ihrem Partner SAMS jetzt mobile Teams einsetzen. Diese stellen die medizinische Versorgung der Vertriebenen in der Bekaa-Ebene und in der Region Mount Libanon sicher.
"Mit unserem Partner MAPS starten wir zudem den Betrieb von Suppenküchen, um den Menschen eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen", so Buller weiter. Für diese Nothilfe-maßnahmen stellen die Johanniter 300.000 Euro zur Verfügung.
"Wir beobachten die Situation auch in den Nachbarländern genau und prüfen gemeinsam mit unseren Partnern weitere Nothilfemaßnahmen, wo erforderlich", sagt Susanne Wesemann, Leiterin der Johanniter-Auslandshilfe. Denn allein Zehntausende syrische Geflüchtete sind in den letzten Tagen aus dem Libanon nach Syrien zurückgekehrt. Hier sind sie auf Versorgung angewiesen.
Die Johanniter in Nahost:
Die Johanniter sind mit einem Länderbüro in Jordanien in der Region vertreten und koordinieren von dort die Projekte mit ihren Partnerorganisationen in Gaza, Westjordanland, Libanon und Syrien. Im Libanon führen die Johanniter gemeinsam mit ihren Partnern Projekte im Bereich medizinische Hilfe und einkommenschaffende Maßnahmen durch.
Die Menschen im Libanon sind dringend auf Hilfe angewiesen. Bitte spenden Sie:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: "Nahost"
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)
Hinweis für Redaktionen:
Johanniter-Länderbüroleiterin Sophia Buller steht für Interviews zur Verfügung.
Pressekontakt:
Sandra Lorenz
Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe
Tel.: 0172 / 563 87 40
Email: sandra.lorenz@johanniter.de
Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/14240/6232069
Der seit zehn Tagen andauernde Krieg in der Region hat massive Folgen auch für den Libanon. Luftangriffe und die Anordnung zur Evakuierung von mehr als 850 Quadratkilometern im Süden des Landes führten dazu, dass sich über 500.000 Menschen auf der Flucht befinden. Viele zieht es in Richtung Beirut, Bekaa und Mount Libanon.
"Die Situation im Libanon verschlechtert sich rapide. Nur etwa ein Viertel der Menschen findet Platz in den zu Verfügung gestellten Notunterkünften. Tausende sind gezwungen in ihren Autos, Parks oder auf der Straße zu schlafen.", berichtet Sophia Buller, Johanniter-Länderbüroleiterin Nahost. "Die gesamte Infrastruktur ist völlig überlastet."
Auch die medizinischen Einrichtungen kommen an ihre Belastungsgrenze, weshalb die Johanniter gemeinsam mit ihrem Partner SAMS jetzt mobile Teams einsetzen. Diese stellen die medizinische Versorgung der Vertriebenen in der Bekaa-Ebene und in der Region Mount Libanon sicher.
"Mit unserem Partner MAPS starten wir zudem den Betrieb von Suppenküchen, um den Menschen eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen", so Buller weiter. Für diese Nothilfe-maßnahmen stellen die Johanniter 300.000 Euro zur Verfügung.
"Wir beobachten die Situation auch in den Nachbarländern genau und prüfen gemeinsam mit unseren Partnern weitere Nothilfemaßnahmen, wo erforderlich", sagt Susanne Wesemann, Leiterin der Johanniter-Auslandshilfe. Denn allein Zehntausende syrische Geflüchtete sind in den letzten Tagen aus dem Libanon nach Syrien zurückgekehrt. Hier sind sie auf Versorgung angewiesen.
Die Johanniter in Nahost:
Die Johanniter sind mit einem Länderbüro in Jordanien in der Region vertreten und koordinieren von dort die Projekte mit ihren Partnerorganisationen in Gaza, Westjordanland, Libanon und Syrien. Im Libanon führen die Johanniter gemeinsam mit ihren Partnern Projekte im Bereich medizinische Hilfe und einkommenschaffende Maßnahmen durch.
Die Menschen im Libanon sind dringend auf Hilfe angewiesen. Bitte spenden Sie:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: "Nahost"
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)
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Johanniter-Länderbüroleiterin Sophia Buller steht für Interviews zur Verfügung.
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Sandra Lorenz
Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe
Tel.: 0172 / 563 87 40
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