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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump hat auf die drastisch gestiegenen Ölpreis reagiert. Er stellte am Montagabend ein schnelles Ende des Iran-Krieges in Aussicht, worauf die Ölpreise die zuvor bereits zu beobachtende Abwärtsbewegung von den extremen Tageshochs am frühen Morgen nochmals beschleunigten. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan", das Hauptrisiko sei vorbei. Auf einen konkreten Zeitpunkt legte sich Trump aber nicht fest.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

VOLKSWAGEN (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS):

PROG  PROG PROG 
4. QUARTAL 2025         4Q25  ggVj Zahl   4Q24 
Umsatz            85.749  -2%  12  87.377 
Operatives Ergebnis      4.016  -35%  12  6.153 
Operative Umsatzrendite     4,7  -33%  --   7,0 
Ergebnis vor Steuern      3.214  -25%  12  4.283 
Ergebnis nach Steuern     2.502  -28%  12  3.477 
Ergebnis je Vorzugsaktie    3,64  -43%   7   6,41 
 

HUGO BOSS (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG 
4. QUARTAL           4Q25 ggVj Zahl  4Q24 
Umsatz             1.210  -3%  12 1.249 
EBIT               142 +13%  12  126 
EBIT-Marge           11,7  --  12  10,1 
Ergebnis vor Steuern       126 +13%  12  112 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   90  +7%  12   84 
Ergebnis je Aktie        1,31  +8%  12  1,21 
 

Weitere Termine:

07:00 CH/Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG, Jahresergebnis

07:30 DE/Deutsche Beteiligungs AG, Jahresergebnis und Geschäftsbericht

07:30 SA/Saudi Arabian Oil Co (Saudi Aramco), Jahresergebnis

09:00 FR/Renault SA, Strategie-Update

11:00 ES/Repsol SA, Capital Markets Day

12:45 DE/Biontech SE, Jahresergebnis (14:00 Analystenkonferenz)

21:05 US/Oracle Corp, Ergebnis 3Q

Im Tagesverlauf:

- IT/Banca Monte dei Paschi di Siena SpA (MPS), vorläufiges Jahresergebnis

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Novartis: 3,70 CHF 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Handelsbilanz Januar 
     kalender- und saisonbereinigt 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +17,1 Mrd Euro 
     Exporte 
     PROGNOSE: -2,0% gg Vm 
     zuvor:  +4,0% gg Vm 
     Importe 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +1,4% gg Vm 
- US 
  15:00 NAR, Verkauf bestehender Häuser Februar 
     PROGNOSE: -1,3% gg Vm 
     zuvor:  -8,4% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.707,00  +1,3 
E-Mini-Future S&P-500   6.794,00  -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.973,50  -0,1 
Topix (Tokio)       3.664,28  +2,5 
Hang-Seng (Hongk.)    25.871,92  +1,8 
Shanghai-Comp.       4.118,19  +0,5 
 
 
Montag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        23.409,37  -0,8 
DAX-Future    23.767,00  +0,9 
XDAX       23.753,80  +1,5 
MDAX       28.875,10  -2,1 
TecDAX       3.565,41  -1,2 
SDAX       16.875,75  -2,1 
Euro-Stoxx-50   5.685,20  -0,6 
Stoxx-50      4.972,97  -0,4 
Dow-Jones     47.740,80  +0,5 
S&P-500      6.795,99  +0,8 
Nasdaq Composite 22.695,95  +1,4 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften erholt in den Handel am Dienstag starten, nachdem US-Präsident Trump in einem CBS-Interview erklärt hatte, der Iran-Krieg sei "abgeschlossen" und der Konflikt werde "sehr bald" zu Ende sein. Darauf waren die Ölpreise nochmals weiter gefallen, nachdem sie zuvor bereits stark von den extremen Hochs am ganz frühen Montag zurückgekommen waren und an den US-Börsen drehten die Indizes in positives Terrain. Im Handel werden die Äußerungen dahingehend interpretiert, dass der Taco-Trade (Trump always chickens out) intakt sei. Trump stehe angesichts des massiven Anstiegs der Ölpreise und der damit verbundenen Inflationsgefahren innenpolitisch zunehmend unter Druck, denn hohe Ölpreise minderten die Chancen der Republikaner bei den Zwischenwahlen im November. An den Finanzmärkten dürfte es aber weiterhin zunächst volatil zugehen. Einerseits ist unklar, wie der Iran reagieren wird, Mitglieder der Revolutionären Garden haben erklärt, das Land werde selbst entscheiden, wann der Krieg zu Ende sei. Andererseits ist unklar, wie Israel auf die Entwicklungen reagieren wird.

Rückblick: Schwächer - Deutlich erholt von den Tagestiefs, aber dennoch mit Verlusten ging es aus dem Montag. Anfangs lastetet noch sehr stark auf den Märkten, dass vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs die Ölpreise phasenweise panikartig um bis zu 30 Prozent nach oben geschossen waren. Die haussierenden Energiepreise, aber auch die Sorgen vor Störungen der Lieferketten schürten Stagflationsängste, zumal den Zentralbanken in einem solchen Szenario weitgehend die Hände gebunden sind. An den Märkten werden Erwartungen an Zinssenkungen daher zunehmend ausgepreist. Der zuvor bereits stark gestiegene Preis der Nordseesorte Brent, der in der Spitze am ganz frühen Montag knapp 120 Dollar erreicht hatte, kam dann aber wieder deutlich zurück und fiel wieder unter die Marke von 100 Dollar. Das bertuhigte auch die Gemüter an den Aktienmärkten , zumal die US-Börsen relativ moderat auf die Entwicklung bei den Ölpreisen reagierten. Die Roche-Aktie sackte um 2,9 Prozent ab, belastet von der Nachricht eines Fehlschlags in einer Studie mit einer experimentellen Brustkrebs-Therapie.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - Vor dem Hintergrund der Ölpreisturbulenzen verloren Lufthansa 6,4 Prozent. Für die Reise-Aktie Tui ging es um 4,4 Prozent nach unten. Gea fielen nach Vorlage endgültiger Geschäftszahlen um 2,1 Prozent. Diese enthielten nichts Überraschendes, das gelte auch für den Ausblick, hieß es. Die Aktionäre sollen für 2025 eine um 15 Cent höhere Dividende von 1,30 Euro je Aktie bekommen. Das Börsendedebüt von Gabler fiel sehr durchwachsen aus. Die Aktie des U-Boot-Zulieferers schloss bei 43,80 Euro - ein Minus von 0,5 Prozent zum Emissionspreis von 44 Euro. Zu Beginn war der Kurs noch stark gestiegen auf bis zu 49,20 Euro.

XETRA-NACHBÖRSE

Nachdem US-Präsident Donald Trump am Abend ein baldiges Ende des Irankrieges in Aussicht gestellt habe, seien auf breiter Front Käufe in den nachbörslichen Markt gekommen, sagte ein Händler von Lang & Schwarz.

USA - AKTIEN

Freundlich - Nachdem US-Präsident signalisiert hatte, der Iran-Krieg könne bald vorüber sein, beschleunigten die Ölpreise ihre Abwärtsbewegung nochnmals, nachdem sie zuvor bereits sehr deutlich von den extremen jüngsten Hochs am frühen Montag zurückgekommen waren. Entsprechend positiv reagierten die Börsen und drehten ins Plus, nachdem sie zuvor im Minus gelegen hatten. Ölaktien wie Chevron drehten noch knapp ins Minus, nachdem die Ölpreisrally zuvor noch gestützt hatte. Dagegen erholten sich die Aktien von US-Fluggesellschaften mit der Entspannung der Ölpreise. United Airlines, Delta Air Lines, American Airlines und Southwest zogen um bis zu 3,6 Prozent an. Hims & Hers haussierten um 40,9 Prozent. Novo Nordisk kooperiert mit dem Telemedizinunternehmen beim Vertrieb seiner Abnehmmedikamente und beendet damit einen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen. Live Nation Entertainment kletterten um 6,2 Prozent nach Schlagzeilen über die Beilegung eines wichtigen Rechtsstreits. Vertiv gewannen 9,5 Prozent mit der Nachricht, in den S&P-500 aufzusteigen. Dies galt auch für Lumentum (+14,7%), Echostar (+3,5%) sowie Coherent (+7,1%).

USA - ANLEIHEN

Ölpreisbedingte Inflationssorgen und Konjunkturängste hielten sich in etwa die Waage. Dass letztlich die Renditen doch nachgeben, wurde mit den deutlich gesunkenen Ölpreisen erklärt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank um 3 Basispunkte auf 4,10 Prozent - begünstigt durch die gefallenen Ölpreise.

DEVISENMARKT

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:43 
EUR/USD     1,1628  -0,1  -0,0008     1,1636   1,1584 
EUR/JPY     183,25  -0,1  -0,1800    183,4300  183,3800 
EUR/CHF     0,9036  -0,1  -0,0007     0,9043   0,9032 
EUR/GBP     0,8645  -0,1  -0,0011     0,8656   0,8652 
USD/JPY     157,55  -0,1  -0,0900    157,6400  158,2700 
GBP/USD     1,3446  +0,1  0,0011     1,3435   1,3385 
USD/CNY     6,8815  -0,4  -0,0251     6,9066   6,9066 
USD/CNH     6,8838  -0,0  -0,0012     6,8850   6,9113 
AUS/USD     0,7095  +0,3  0,0022     0,7073   0,7035 
Bitcoin/USD 70.158,74  +1,7 1.158,27    69.000,47 68.405,38 
 

Mit der Entspannung bei den Ölpreisen drehte der Dollar ins Minus - der Dollarindex ermäßigte sich um 0,2 Prozent. Zuvor war der Greenback als Fluchthafen in Krisenzeiten gesucht gewesen.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     5.176,58  +0,8   39,67    5.136,91 
Silber      88,83  +2,1   1,82      87,01 
Platin    2.197,30  +0,7   15,16    2.182,14 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 10, 2026 02:34 ET (06:34 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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