Berlin (ots) -
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) lehnt es strikt ab, in Deutschland neue Atomkraftwerke zu bauen.
Das sei ein Holzweg, sagte Schneider am Dienstag im rbb24 Inforadio: "Deutschland ist zu Recht ausgestiegen aus der Atomkraft. Wir sind beim Ausbau der Erneuerbaren Energien extrem schnell." Auch die Kohleverstromung gehe zurück, so Schneider, "das heißt: Unser Strom-Mix wird sauber, und er strahlt vor allen Dingen nicht - und er ist sicher." Damit spielte Schneider auf die Atom-Havarien von Tschernobyl und Fukushima an. In deren Folge habe es breite Diskussionen zum Atom-Ausstieg in Deutschland gegeben. "Wir sind dann neu eingestiegen in Erneuerbare Energien - die sind sauberer, günstiger und viel weniger gefährlich", betonte der Minister.
Schneider lehnte auch sogenannte Mini-Atomkraftwerke ab, die derzeit in einigen Ländern entwickelt werden: "Die sind genauso gefährlich und sogar weniger effizient - sowohl, was die Leistungserbringung betrifft als auch, was die Kosten angeht." Für den Neubau eines Atomkraftwerkes brauche man zwanzig bis dreißig Jahre, "wir brauchen die Energie aber jetzt." Er könne davon nur abraten, so der SPD-Politiker, "und vor allem möchte ich nicht, dass über die Europäische Union deutsches Geld in solche Reaktoren investiert wird."
Der Link zum Interview: https://ots.de/LMprVn
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51580/6232622
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) lehnt es strikt ab, in Deutschland neue Atomkraftwerke zu bauen.
Das sei ein Holzweg, sagte Schneider am Dienstag im rbb24 Inforadio: "Deutschland ist zu Recht ausgestiegen aus der Atomkraft. Wir sind beim Ausbau der Erneuerbaren Energien extrem schnell." Auch die Kohleverstromung gehe zurück, so Schneider, "das heißt: Unser Strom-Mix wird sauber, und er strahlt vor allen Dingen nicht - und er ist sicher." Damit spielte Schneider auf die Atom-Havarien von Tschernobyl und Fukushima an. In deren Folge habe es breite Diskussionen zum Atom-Ausstieg in Deutschland gegeben. "Wir sind dann neu eingestiegen in Erneuerbare Energien - die sind sauberer, günstiger und viel weniger gefährlich", betonte der Minister.
Schneider lehnte auch sogenannte Mini-Atomkraftwerke ab, die derzeit in einigen Ländern entwickelt werden: "Die sind genauso gefährlich und sogar weniger effizient - sowohl, was die Leistungserbringung betrifft als auch, was die Kosten angeht." Für den Neubau eines Atomkraftwerkes brauche man zwanzig bis dreißig Jahre, "wir brauchen die Energie aber jetzt." Er könne davon nur abraten, so der SPD-Politiker, "und vor allem möchte ich nicht, dass über die Europäische Union deutsches Geld in solche Reaktoren investiert wird."
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