Linz (www.anleihencheck.de) - Der Iran-Konflikt sorgt derzeit für steigende Energiepreise und damit für neue Inflationssorgen, was die Hoffnungen auf weltweite Zinssenkungen im Jahr 2026 deutlich dämpft, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.An den Märkten werde inzwischen darüber spekuliert, dass die EZB ihren Leitzins in diesem Jahr ein oder zweimal anheben könnte - ein bemerkenswerter Stimmungswechsel, nachdem vor Kurzem noch weitere Zinssenkungen erwartet worden seien. Für die EZB entstehe damit eine heikle Lage: Eine Zinserhöhung könnte notwendig werden, um einen durch höhere Energiepreise ausgelösten Inflationsschub zu verhindern. Gleichzeitig würde sie damit die ohnehin schwache Konjunktur zusätzlich belasten, zumal die EZB nach der Kritik von 2022 nicht erneut zu spät reagieren möchte. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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