Anzeige
Mehr »
Dienstag, 10.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das Triple-Discovery-Setup, das der Markt noch nicht begriffen hat!!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
363 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Skepsis über baldiges Ende des Iran-Krieges belastet

DJ MÄRKTE USA/Skepsis über baldiges Ende des Iran-Krieges belastet

DOW JONES--Skepsis über ein baldiges Ende des Iran-Krieges dürfte die Wall Street am Dienstag leicht in negatives Terrain drücken. Zunächst hatte US-Präsident Donald Trump von erreichten Zielen und einem baldigen Ende des Kriegs im Nahen Osten gesprochen. Doch Israel hält am Ziel eines Regimewechsels im Iran fest. Premierminister Benjamin Netanjahu warnte, Israel sei mit seiner Offensive gegen den Iran "noch nicht fertig". Außerdem sagte der iranische Außenminister Abbas Araghchi, dass Gespräche mit den USA nicht mehr auf der Agenda Teherans stünden. Der Future auf den S&P-500 gibt zwischenzeitliche leichte Gewinne wieder ab und liegt aktuell 0,3 Prozent im Minus.

Für Entspannung sorgt dagegen der andauernde Rückgang der Ölpreise. So notiert Brent nur noch knapp über der Marke von 91 Dollar je Barrel - am Vortag waren es in der Spitze knapp 120 Dollar. Die Ölpreise dürften aber trotz nachlassender Spannungen strukturell höher bleiben als vor dem Nahost-Konflikt, so DBS Group Research. Lieferunterbrechungen aus der Golf-Region und potenzielle Produktionsanpassungen könnten die Märkte kurzfristig weiter angespannt halten. Trotz einer Deeskalation des Konflikts dürfte eine Erholung der Ölförderung nur schrittweise erfolgen.

Dagegen baut der Dollar seine Vortagesverluste weiter aus - der Dollar-Index verliert 0,4 Prozent. Der Greenback hatte zuletzt von seinem Status als "sicherer Hafen" profitiert. Die Notierungen am Anleihemarkt zeigen sich kaum verändert. Die zehnjährige Rendite liegt bei 4,13 Prozent. Dagegen legt der Goldpreis zu - auch gestützt vom nachgebenden Dollar. Die Feinunze gewinnt 0,7 Prozent auf 5.173 Dollar.

Bei den Einzelwerten stehen die Geschäftszahlen für das dritte Quartal von Oracle nach der Schlussglocke im Fokus. Die Aktie ist seit ihrem Höchststand im September angesichts der Sorgen über den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) stark gefallen. Anleger würden die Ergebnisse als Barometer für die Nachfrage nach KI betrachten, meint Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. "Die Anleger werden sich weniger auf die Zahlen konzentrieren, sondern mehr darauf, ob Oracle bestätigen kann, dass die KI-gestützte Cloud-Nachfrage so stark bleibt, wie die Märkte glauben", urteilt die Analystin. Besondere Aufmerksamkeit werde dem Auftragsbestand im Zusammenhang mit KI und dem Ausblick des Konzerns für Investitionen in den Ausbau von Rechenzentren gelten, fügt sie hinzu. Die Oracle-Aktie gewinnt vorbörslich 0,8 Prozent.

Hewlett Packard Enterprise geben nach Geschäftsausweis zur ersten Periode um 1,7 Prozent nach. Zwar hat der Konzern einen Einnahmesprung im Netzwerkgeschäft verbucht, die Entwicklung in den wichtigen Bereichen Cloud und KI verlangsamte sich aber.

Die Aktie von Biontech sackt um 17,4 Prozent ab. Das Unternehmen ist im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht, nachdem es im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn erzielt hatte. Auch der Ausblick habe nicht überzeugt, heißt es. Und überdies haben die Gründer angekündigt, sich aus dem Biotech-Unternehmen zurückzuziehen.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3.57 -0.03    3.57      3.53 
5 Jahre       3.71 -0.02    3.72      3.67 
10 Jahre      4.13 -0.00    4.14      4.09 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:43 
EUR/USD      1.1645  +0.1   0.0009     1.1636   1.1584 
EUR/JPY      183.75  +0.2   0.3200     183.43  183.3800 
EUR/CHF      0.9032  -0.1  -0.0011     0.9043   0.9032 
EUR/GBP      0.8655  -0.0  -0.0001     0.8656   0.8652 
USD/JPY      157.78  +0.1   0.1400     157.64  158.2700 
GBP/USD      1.3451  +0.1   0.0016     1.3435   1.3385 
USD/CNY      6.873  -0.5  -0.0336     6.9066   6.9066 
USD/CNH      6.8746  -0.2  -0.0104     6.8850   6.9113 
AUS/USD      0.7119  +0.7   0.0046     0.7073   0.7035 
Bitcoin/USD  70,659.98  +2.4  1,659.51    69,000.47 68,405.38 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     88.78  -6.3   -5.99      94.77 
Brent/ICE     91.08  -8.0   -7.88      98.96 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5,173.14  +0.7   36.23    5,136.91 
Silber       88.19  +1.4    1.18      87.01 
Platin     2,192.03  +0.5    9.89    2,182.14 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 10, 2026 08:56 ET (12:56 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die nächste Versorgerwelle Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.