Lübeck (ots) -
- Digitale Souveränität in kommunaler Verantwortung: Kritische und sensible Daten werden künftig sicher und unabhängig direkt in Lübeck verarbeitet und gespeichert.
- Energieeffizientes, regional verankertes Betriebskonzept: Ökostrom, Photovoltaik auf dem Dach sowie effiziente BHKW-Technologie.
- Hohe Nachfrage zum Start: Ein Großteil der Kapazitäten der ersten Ausbaustufe sind vergeben; die nächste Ausbauphase ist bereits beschlossen.
Die Stadtwerke Lübeck haben heute ihr erstes Rechenzentrum offiziell in Betrieb genommen. Bereits vor dem Start war das Interesse aus regionaler Wirtschaft und öffentlicher Hand so groß, dass nahezu alle Plätze der ersten Ausbaustufe vollständig belegt sind. Die Stadtwerke Lübeck schaffen damit eine verlässliche digitale Infrastruktur und stärken zugleich die regionale Datenhoheit.
"Das Rechenzentrum ist ein Meilenstein für Lübeck. Wir schaffen eine digitale Infrastruktur, die Sicherheit, Unabhängigkeit und Energieeffizienz vereint - und wir tun das bewusst in kommunaler Verantwortung. Digitale Daseinsvorsorge ist eine zentrale Aufgabe der Stadtwerke", so Dr. Jens Meier, CEO der Stadtwerke Lübeck Gruppe. "Mit dem Rechenzentrum sichern wir die Datenhoheit vor Ort, erhöhen die Resilienz zentraler Systeme und schaffen einen Standortvorteil für Wirtschaft, Verwaltung und Unternehmen der kritischen Infrastruktur."
Technik und Energie: Effiziente, sichere und zukunftsfähige Infrastruktur
Das Rechenzentrum ist für besonders sensible und geschäftskritische Anwendungen ausgelegt. Alle zentralen Systeme sind mehrfach redundant aufgebaut, sodass auch im Störfall der Betrieb sichergestellt bleibt. Eine leistungsfähige Netzanbindung sowie moderne Schutzmechanismen gegen Cyberangriffe erhöhen zusätzliche Sicherheit und Verfügbarkeit.
Der Betrieb des Rechenzentrums basiert auf einem energieeffizienten Gesamtkonzept, das auf bewährten, gut abgestimmten Technologien aufsetzt. So errichten die Stadtwerke Lübeck im benachbarten Umspannwerk zwei Blockheizkraftwerke mit jeweils 100 kW elektrischer Leistung, die künftig das entstehende Quartier Geniner Ufer mit Wärme versorgen werden. Der beim Prozess erzeugte Strom steht vorrangig dem Rechenzentrum zur Verfügung. Bei Überschüssen erfolgt eine Einspeisung in das öffentliche Netz.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach (180-200 kWp) wird die interne Energienutzung ergänzen. Die Abwärme der Serveranlagen wird zudem zur Beheizung der anliegenden Räumlichkeiten eingesetzt - ein regional verankertes, ressourcenschonendes Gesamtsystem, das digitale Infrastruktur mit verantwortungsvollem Energieeinsatz verbindet.
Wirtschaftlicher Bedarf: IHK sieht hohen Nutzen für Unternehmen
Laut einer IHK-Umfrage aus August 2022 unter 156 Mitgliedsbetrieben kann sich jedes zweite Unternehmen mit eigener Inhouse-IT vorstellen, ein regionales Rechenzentrum zu nutzen. Die Hälfte sieht in Datensouveränität, Sicherheit, Verfügbarkeit und regionalen Ansprechpartner:innen klare Vorteile.
"Mit unserem Rechenzentrum, geben wir eine Antwort auf die aktuelle Diskussion um die Rückgewinnung von Datensouveränität und die Reduktion der Abhängigkeit von internationalen Cloud-Anbietern. Die sehr hohe Nachfrage und Auslastung zum Start beweisen, dass Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in der Region Lübeck sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen und die hier gegebenen Vorteile nutzen wollen. Mit dem Rechenzentrum schaffen wir eine skalierbare Infrastruktur, die den wachsenden digitalen Anforderungen der Region gerecht wird", so Christoph Schweizer, COO der Stadtwerke Lübeck Gruppe.
Stefan Stengel, Vorsitzender des Arbeitskreises ITK & Digitalisierung der IHK zu Lübeck, dazu: "Ein leistungsfähiges regionales Rechenzentrum ist ein wichtiger Standortvorteil für unsere Region. Das neue Rechenzentrum stärkt die digitale Wettbewerbsfähigkeit und schafft wichtige Voraussetzungen für Innovationen. Auf Initiative der beiden ehrenamtlich in der IHK engagierten Unternehmer Tadeusz Nikitin und Nils Offer hat sich die IHK bereits frühzeitig mit einem ersten Impuls in diesen Prozess eingebracht und diesen aktiv mit den Ergebnissen unserer Unternehmensbefragung begleitet."
Ausblick: Weitere Ausbaustufen bereits beschlossen
Die starke Nachfrage seit Projektstart zeigt den langfristigen Bedarf an sicheren, regionalen IT-Infrastrukturen. Die Stadtwerke Lübeck haben die nächste Ausbaustufe des Rechenzentrums bereits beschlossen. Der Ausbau startet noch in diesem Jahr und erweitert die verfügbare Fläche deutlich: Künftig wird mehr als das Dreifache der heutigen Kapazität zur Verfügung stehen. Perspektivisch entstehen zusätzliche Kapazitäten für High Performance Computing und KI-Anwendungen. Damit entwickelt sich das Rechenzentrum zu einem Zukunftsprojekt, das Lübecks Wirtschaft und regionale Unternehmen in ihrer digitalen Unabhängigkeit stärkt.
Pressekontakt:
Anna-Lena Schildt - Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH - Senior-Referentin für Kommunikation
E-Mail: presse@swhl.de
Original-Content von: Stadtwerke Lübeck, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/180472/6232986
- Digitale Souveränität in kommunaler Verantwortung: Kritische und sensible Daten werden künftig sicher und unabhängig direkt in Lübeck verarbeitet und gespeichert.
- Energieeffizientes, regional verankertes Betriebskonzept: Ökostrom, Photovoltaik auf dem Dach sowie effiziente BHKW-Technologie.
- Hohe Nachfrage zum Start: Ein Großteil der Kapazitäten der ersten Ausbaustufe sind vergeben; die nächste Ausbauphase ist bereits beschlossen.
Die Stadtwerke Lübeck haben heute ihr erstes Rechenzentrum offiziell in Betrieb genommen. Bereits vor dem Start war das Interesse aus regionaler Wirtschaft und öffentlicher Hand so groß, dass nahezu alle Plätze der ersten Ausbaustufe vollständig belegt sind. Die Stadtwerke Lübeck schaffen damit eine verlässliche digitale Infrastruktur und stärken zugleich die regionale Datenhoheit.
"Das Rechenzentrum ist ein Meilenstein für Lübeck. Wir schaffen eine digitale Infrastruktur, die Sicherheit, Unabhängigkeit und Energieeffizienz vereint - und wir tun das bewusst in kommunaler Verantwortung. Digitale Daseinsvorsorge ist eine zentrale Aufgabe der Stadtwerke", so Dr. Jens Meier, CEO der Stadtwerke Lübeck Gruppe. "Mit dem Rechenzentrum sichern wir die Datenhoheit vor Ort, erhöhen die Resilienz zentraler Systeme und schaffen einen Standortvorteil für Wirtschaft, Verwaltung und Unternehmen der kritischen Infrastruktur."
Technik und Energie: Effiziente, sichere und zukunftsfähige Infrastruktur
Das Rechenzentrum ist für besonders sensible und geschäftskritische Anwendungen ausgelegt. Alle zentralen Systeme sind mehrfach redundant aufgebaut, sodass auch im Störfall der Betrieb sichergestellt bleibt. Eine leistungsfähige Netzanbindung sowie moderne Schutzmechanismen gegen Cyberangriffe erhöhen zusätzliche Sicherheit und Verfügbarkeit.
Der Betrieb des Rechenzentrums basiert auf einem energieeffizienten Gesamtkonzept, das auf bewährten, gut abgestimmten Technologien aufsetzt. So errichten die Stadtwerke Lübeck im benachbarten Umspannwerk zwei Blockheizkraftwerke mit jeweils 100 kW elektrischer Leistung, die künftig das entstehende Quartier Geniner Ufer mit Wärme versorgen werden. Der beim Prozess erzeugte Strom steht vorrangig dem Rechenzentrum zur Verfügung. Bei Überschüssen erfolgt eine Einspeisung in das öffentliche Netz.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach (180-200 kWp) wird die interne Energienutzung ergänzen. Die Abwärme der Serveranlagen wird zudem zur Beheizung der anliegenden Räumlichkeiten eingesetzt - ein regional verankertes, ressourcenschonendes Gesamtsystem, das digitale Infrastruktur mit verantwortungsvollem Energieeinsatz verbindet.
Wirtschaftlicher Bedarf: IHK sieht hohen Nutzen für Unternehmen
Laut einer IHK-Umfrage aus August 2022 unter 156 Mitgliedsbetrieben kann sich jedes zweite Unternehmen mit eigener Inhouse-IT vorstellen, ein regionales Rechenzentrum zu nutzen. Die Hälfte sieht in Datensouveränität, Sicherheit, Verfügbarkeit und regionalen Ansprechpartner:innen klare Vorteile.
"Mit unserem Rechenzentrum, geben wir eine Antwort auf die aktuelle Diskussion um die Rückgewinnung von Datensouveränität und die Reduktion der Abhängigkeit von internationalen Cloud-Anbietern. Die sehr hohe Nachfrage und Auslastung zum Start beweisen, dass Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in der Region Lübeck sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen und die hier gegebenen Vorteile nutzen wollen. Mit dem Rechenzentrum schaffen wir eine skalierbare Infrastruktur, die den wachsenden digitalen Anforderungen der Region gerecht wird", so Christoph Schweizer, COO der Stadtwerke Lübeck Gruppe.
Stefan Stengel, Vorsitzender des Arbeitskreises ITK & Digitalisierung der IHK zu Lübeck, dazu: "Ein leistungsfähiges regionales Rechenzentrum ist ein wichtiger Standortvorteil für unsere Region. Das neue Rechenzentrum stärkt die digitale Wettbewerbsfähigkeit und schafft wichtige Voraussetzungen für Innovationen. Auf Initiative der beiden ehrenamtlich in der IHK engagierten Unternehmer Tadeusz Nikitin und Nils Offer hat sich die IHK bereits frühzeitig mit einem ersten Impuls in diesen Prozess eingebracht und diesen aktiv mit den Ergebnissen unserer Unternehmensbefragung begleitet."
Ausblick: Weitere Ausbaustufen bereits beschlossen
Die starke Nachfrage seit Projektstart zeigt den langfristigen Bedarf an sicheren, regionalen IT-Infrastrukturen. Die Stadtwerke Lübeck haben die nächste Ausbaustufe des Rechenzentrums bereits beschlossen. Der Ausbau startet noch in diesem Jahr und erweitert die verfügbare Fläche deutlich: Künftig wird mehr als das Dreifache der heutigen Kapazität zur Verfügung stehen. Perspektivisch entstehen zusätzliche Kapazitäten für High Performance Computing und KI-Anwendungen. Damit entwickelt sich das Rechenzentrum zu einem Zukunftsprojekt, das Lübecks Wirtschaft und regionale Unternehmen in ihrer digitalen Unabhängigkeit stärkt.
Pressekontakt:
Anna-Lena Schildt - Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH - Senior-Referentin für Kommunikation
E-Mail: presse@swhl.de
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