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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MÄRKTE USA/Wall Street mit Ölpreisabsturz mit Aufschlägen

DJ MÄRKTE USA/Wall Street mit Ölpreisabsturz mit Aufschlägen

DOW JONES--Mit dem Absturz der Ölpreise rückt die Wall Street am Dienstag deutlicher ins Plus vor. Zwar hält sich weiter Skepsis über ein baldiges Ende des Iran-Krieges, wie es US-Präsident Donald Trump am Vortag in Aussicht gestellt hat. Dies gilt umso mehr, weil US-Kriegsminister Pete Hegseth andere Signale aussendet und Israel am Kriegsziel eines Regimewechsels im Iran festhält. Doch entscheidend ist die Reaktion am Erdölmarkt, wo die Preise um einen zweistelligen Prozentwert auf deutlich unter 90 US-Dollar pro Fass abstürzen - nach in der Spitze von fast 120 Dollar am Montagmorgen für die Sorte Brent.

Neben der vagen Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende wird der Ölpreis auch von einer erhöhten Kapazitätsauslastung der Ost-West-Pipeline durch Saudi-Arabien gedrückt. Denn mittels dieser Pumpleitung entfallen Schiffspassagen durch die Seestraße von Hormus, die angesichts iranischer Drohungen als extrem gefährlich gilt. "Der wahre Test für die Ölpreise wird sein, wann und ob Tanker die Straße von Hormus wieder sicher durchqueren", warnt Analyst Dennis Kissler von BOK Financial. Am Aktienmarkt überwiegt aktuell aber die Hoffnung auf eine militärische Beruhigung: Gegen Mittag US-Ostküstenzeit steigt der Dow-Jones-Index um 0,5 Prozent auf 47.975 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legen um 0,4 bzw. 0,6 Prozent zu.

Die Notierungen am Anleihemarkt legen leicht zu. Für die Rendite zehnjährigen US-Staatsanleihen geht es um 3 Basispunkte auf 4,11 Prozent nach unten. Der sinkende Ölpreis lindert Inflationssorgen und eröffnet womöglich Spielraum für Zinssenkungen, so die Überlegung im Handel. Der Dollar baut seine Vortagesverluste weiter aus - der Dollar-Index verliert 0,6 Prozent. Der Greenback hatte zuletzt von seinem Status als "sicherer Hafen" profitiert. Wäre der Dollar ein unangefochten sicherer Hafen, wäre er deutlich stärker gestiegen, ziehen die TD-Analysten die Rolle des Greenbacks in Zweifel. Der Goldpreis steigt gestützt vom nachgebenden Dollar. Die Feinunze gewinnt 1,8 Prozent.

Unter den Einzelaktien stehen die Geschäftszahlen für das dritte Quartal von Oracle nach der Schlussglocke im Fokus. Die Aktie ist seit ihrem Höchststand im September angesichts der Sorgen über den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) stark gefallen - nun büßt der Kurs weitere 0,6 Prozent ein. Hewlett Packard Enterprise geben nach Geschäftsausweis zur ersten Periode um 0,3 Prozent nach. Zwar hat der Konzern einen Einnahmesprung im Netzwerkgeschäft verbucht, die Entwicklung in den wichtigen Bereichen Cloud und KI verlangsamte sich aber.

Die Aktie der deutschen Biontech sackt um knapp 20 Prozent ab. Das Unternehmen ist im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Auch der Ausblick habe nicht überzeugt, heißt es. Schwerer belastet aber, dass die Gründer ihren Rückzug aus dem Biotechnologie-Unternehmen angekündigt haben, wie es heißt.

Kohl's drehen 3,6 Prozent ins Plus - der Kaufhauskonzern wartet mit besser als gedacht ausgefallenen Quartalszahlen auf. Die saisonalen Frühjahrsfaktoren hätten stark begonnen, so der Einzelhändler. Vertex springen nach positiven Studienergebnissen des Pharmakonzerns um 9,5 Prozent nach oben.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      47.974,73  +0,5  +233,93    47.740,80 
S&P-500     6.821,19  +0,4   +25,20    6.795,99 
NASDAQ Comp  22.824,24  +0,6  +128,30    22.695,95 
NASDAQ 100   25.098,23  +0,5  +130,98    24.967,25 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,54 -0,05    3,58      3,53 
5 Jahre       3,69 -0,05    3,72      3,67 
10 Jahre      4,11 -0,03    4,14      4,09 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:30 
EUR/USD      1,1644  +0,1   0,0008     1,1636   1,1595 
EUR/JPY      183,52  +0,1   0,0900     183,43  182,9200 
EUR/CHF      0,903  -0,1  -0,0013     0,9043   0,9014 
EUR/GBP      0,8653  -0,0  -0,0003     0,8656   0,8660 
USD/JPY      157,58  -0,0  -0,0600     157,64  157,7300 
GBP/USD      1,3454  +0,1   0,0019     1,3435   1,3388 
USD/CNY      6,8766  -0,4  -0,0300     6,9066   6,8965 
USD/CNH      6,8692  -0,2  -0,0158     6,8850   6,9004 
AUS/USD      0,7146  +1,0   0,0073     0,7073   0,7014 
Bitcoin/USD  71.342,93  +3,4  2.342,46    69.000,47 68.244,64 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     84,86 -10,5   -9,91      94,77 
Brent/ICE     88,52 -10,6   -10,44      98,96 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.228,19  +1,8   91,28    5.136,91 
Silber       89,46  +2,8    2,45      87,01 
Platin     2.218,17  +1,7   36,03    2.182,14 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

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March 10, 2026 12:10 ET (16:10 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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