Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die nächsten 10.000 Bohrmeter könnten alles verändern, während andere Explorer noch planen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
343 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street von steigenden Ölpreisen belastet

DJ MÄRKTE USA/Wall Street von steigenden Ölpreisen belastet

DOW JONES--Die Ungewissheit über die Dauer des Iran-Krieges sorgt zur Wochenmitte an der Wall Street für sinkende Kurse. Einerseits wiederholte US-Präsident Donald Trump seine Einschätzung eines möglicherweise baldigen Kriegsendes, denn dem US-Militär gingen die Ziele aus. Andererseits hat der Iran in den vergangenen Tagen nach Angaben von US-Vertretern Minen in der Straße von Hormus verlegt - eine Eskalation. Laut US-Vertreter könnte dies ein politisches Signal an die USA sein, dass Teheran die Weltwirtschaft gewaltsam abwürgen könne. Gegen Mittag US-Ostküstenzeit verliert der Dow-Jones-Index 1,0 Prozent auf 47.224 Punkte. S&P-500 und Nasdaq-Composite büßen 0,5 bzw. 0,3 Prozent ein.

Belastend auf den Aktienmarkt wirkt auch der wieder steigende Ölpreis. Die Dynamik ist aber geringer als zuvor, weil die Internationale Energieagentur (IEA) die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven wichtiger Industriestaaten genehmigt hat. Allerdings könnte Einwände beteiligter Staates den Plan verzögern. Die Freigabe strategischer Reserven werde die Ölpreise nicht zwangsläufig senken, meint Analyst Alex Kuptsikevich von FxPro. "Strategische Reserven allein reichen nicht aus, um weitere Preissteigerungen zu verhindern, wenn die Schifffahrt auf der Meerenge über einen längeren Zeitraum stark eingeschränkt bleibt", ergänzt Chefökonom David Fyfe von Argus. Ein Fass der Ölsorten Brent und WTI verteuern sich zwischen 4,5 und 5,9 Prozent.

Weitgehend unbeachtet sind die US-Verbraucherpreise für Februar. Der Inflationsdruck ist wie erwartet stabil geblieben. Taktgeber für die Inflationserwartungen seien aktuell aber die Ölpreise. Diese stellten Inflationdsdaten in den Schatten, heißt es bei Pepperstone. Befeuert von steigenden Ölpreisen erhöht sich die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 8 Basispunkte auf 4,22 Prozent. Teure Engiepreise schmälerten die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen, heißt es. Steigende Marktzinsen stützen den Dollar, der Dollar-Index legt um 0,4 Prozent zu. Der Goldpreis verliert 0,4 Prozent - gedrückt von höheren Marktzinsen und festerem Dollar.

Bei den Einzelaktien machen die Aktien von Oracle einen Satz um 10,8 Prozent nach oben. Geschäftszahlen und Ausblick seien stärker als erwartet ausgefallen - ein Zeichen dafür, dass sich die enormen Investitionen des Cloud-Computing-Konzerns in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlten, meint Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Die Ergebnisse hieven den Technologiesektor im S&P-500 um 0,5 Prozent nach oben und damit an die Branchenspitze.

UniFirst steigen um 8,5 Prozent. Das Unternehmen stimmte einer Übernahme durch seinen Konkurrenten Cintas zu. Cintas ziehen um 2,1 Prozent an. Campbell's büßen 7,7 Prozent ein. Der Lebensmittelkonzern meldete für das zweite Geschäftsquartal Umsätze und Gewinne unter Markterwartungen - auch der Ausblick enttäuschte. Auch die Geschäftszahlen von AeroVironment (+7,3%) überzeugen nicht. Eine Kooperation mit der KI-Ikone Nvidia schieben Nebius um 13,3 Prozent nach oben. Eine Kapitalerhöhung lässt Kosmos Energy um über 18 Prozent einbrechen.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      47.223,50  -1,0  -483,01    47.706,51 
S&P-500     6.749,94  -0,5   -31,54    6.781,48 
NASDAQ Comp  22.638,22  -0,3   -58,89    22.697,10 
NASDAQ 100   24.888,09  -0,3   -68,38    24.956,47 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,64 +0,07    3,64      3,57 
5 Jahre       3,79 +0,08    3,79      3,72 
10 Jahre      4,22 +0,08    4,22      4,14 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:52 
EUR/USD      1,1564  -0,4  -0,0046     1,1610   1,1645 
EUR/JPY      183,69  +0,1   0,2000     183,49  183,5400 
EUR/CHF      0,9028  -0,1  -0,0008     0,9036   0,9046 
EUR/GBP      0,8632  -0,2  -0,0020     0,8652   0,8651 
USD/JPY      158,83  +0,5   0,7900     158,04  157,5900 
GBP/USD      1,3395  -0,2  -0,0021     1,3416   1,3460 
USD/CNY      6,8655  -0,2  -0,0111     6,8766   6,8766 
USD/CNH      6,8771  -0,0  -0,0027     6,8798   6,8680 
AUS/USD      0,7146  +0,4   0,0027     0,7119   0,7156 
Bitcoin/USD  70.357,45  +0,2   106,54    70.250,91 70.909,87 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     88,39  +5,9    4,94      83,45 
Brent/ICE     91,73  +4,5    3,93      87,80 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.167,88  -0,5   -23,43    5.191,31 
Silber       84,75  -4,1   -3,65      88,40 
Platin     2.175,54  -1,1   -24,91    2.200,45 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2026 12:14 ET (16:14 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die nächste Versorgerwelle Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.