Der DAX wird zum Handelsstart am Donnerstag noch einmal schwächer bei rund 23 400 Punkten erwartet.
Die Lage im Nahen Osten verschlechtert sich von Tag zu Tag weiter und bringt die Rohölpreise wieder in Wallung. Die Nordseesorte Brent notiert zeitweise wieder über der 100-Dollar-Marke und signalisiert für die Anleger die Gefahr möglicher Inflationsanstiege und Wachstumsrückgänge.
Speziell Europa ist in hohem Maße von Energieimporten abhängig. Auch wenn nur 20 Prozent des weltweiten Rohöls aus dem Krisengebiet kommen, führen die daraus folgenden hohen Preise zu erheblichen Mehrbelastungen für Unternehmen und Haushalte. Durch die weiter anziehenden Transportkosten in Folge der gestiegenen Benzinpreise dürften auch bald die Lebensmittelpreise steigen. Das trifft dann auch die Bevölkerung stark und bremst den privaten Konsum aus. Die Zeit läuft gegen die Entwicklungen an den Finanzmärkten, und wenn das hohe Preisniveau im Rohöl weiter anhält, könnte dies zu einer Rezession in Europa führen.
Für positive Stimmung können dagegen die Zahlen von Zalando sorgen. Der Online-Konzern kommt mit der Integration von About You voran und kann mit Umsatz- und Gewinnwachstum überzeugen. Die Marge war mit 4,8 Prozent leicht besser als die Analysten zuvor berechnet hatten. Auch der geplante Aktienrückkauf in Höhe von 300 Millionen Euro stößt bei den Investoren auf offene Ohren.
BMW kann mit seinen Zahlen nicht überzeugen und schließt sich den Moltönen der anderen Autohersteller an. Auch der Ausblick ist eher zurückhaltend.
Der Chemikaliengroßhändler Brenntag bekommt ebenfalls die Kaufzurückhaltung der Kundschaft zu spüren und versucht, mit Kosteneinsparungen gegenzusteuern. Der Konzern punktet zwar mit einer signifikanten Verbesserung der Margen- und Cashflow-Situation, kann sich jedoch dem allgemeinen Marktumfeld nicht entziehen.
Die Anleger schauen heute auf die noch anstehenden Publikationen der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung aus den USA und der US-Immobiliendaten. Das Hauptaugenmerk bleibt jedoch auf den Entwicklungen im Iran und den damit verbundenen Energiepreisentwicklungen.
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