Berlin (ots) -
Campingurlaub bleibt in Deutschland im europäischen Vergleich preiswert. Eine Familie zahlt für einen Campingaufenthalt in der Sommer-Hochsaison durchschnittlich 41 EUR pro Nacht. In Thüringen - dem günstigsten Bundesland - kostet eine Übernachtung sogar nur 34 EUR. Damit gehört Deutschland 2026 zu den preiswertesten Campingländern Europas und liegt im Ländervergleich auf Platz drei der günstigsten Reiseziele. Auch im Luxussegment zeigt sich ein klarer Vorteil: 5-Sterne-Campingplätze sind in Deutschland günstiger als in jedem anderen untersuchten Land. Das ergibt die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.
Pressemappe: Grafiken, Tabellen und Bildmaterial - hier herunterladen (https://drive.google.com/drive/folders/1IziCzInkM3zRddENZxxIXGP_zxMVeQmM?usp=sharing).
Deutschland bleibt eines der günstigsten Campingländer Europas
Im europäischen Vergleich bleibt Camping in Deutschland klar unter dem Durchschnitt. Während Camper europaweit im Schnitt rund 49 EUR pro Nacht zahlen, liegt Deutschland mit 41 EUR deutlich darunter.
Noch günstiger ist Camping nur in:
- Norwegen: 38 EUR
- Schweden: 40 EUR.
Deutlich teurer ist Camping dagegen in beliebten Urlaubsländern wie:
- Kroatien: 73 EUR
- Italien: 63 EUR
- Schweiz: 61 EUR
Die Preisentwicklung verläuft dabei moderat: Gegenüber dem Vorjahr steigen die Campingpreise in Deutschland um 7 % und liegen damit exakt im europäischen Durchschnitt.
"Camping in Deutschland bleibt vergleichsweise günstig - gerade in Zeiten steigender Reisekosten ist das für viele Familien eine attraktive Alternative zu klassischen Urlaubsformen", sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP (https://www.pincamp.de/), dem Campingportal des ADAC. "Besonders in stark nachgefragten Mittelmeerländern trifft eine hohe internationale Nachfrage auf begrenzte Kapazitäten - entsprechend höher ist dort das Preisniveau."
Thüringen ist Deutschlands günstigstes Camping-Bundesland
Auch innerhalb Deutschlands zeigt sich ein insgesamt moderates Preisniveau. Thüringen ist mit durchschnittlich 34 EUR pro Nacht das günstigste Bundesland.
Selbst in besonders gefragten Urlaubsregionen bleibt Camping vergleichsweise erschwinglich:
- Bayern: 42 EUR
- Mecklenburg-Vorpommern: 43 EUR
- Baden-Württemberg: 44 EUR
Im Bundesländervergleich liegt Brandenburg mit 45 EUR pro Nacht am oberen Ende der Skala.
Die stärkste Preissteigerung im Bundesländervergleich verzeichnet Nordrhein-Westfalen mit +18 %. Sachsen-Anhalt ist das einzige Bundesland mit leicht sinkenden Preisen (-3 %).
Luxus-Camping: Deutschland günstigster 5-Sterne-Markt Europas
Besonders deutlich wird der Preisunterschied im Luxussegment. Campingplätze mit fünf Sternen ("ADAC Superplätze") sind in Deutschland günstiger als in allen anderen untersuchten Ländern. Eine Übernachtung auf einem solchen Platz kostet in Deutschland durchschnittlich 57 EUR. In anderen beliebten Urlaubsländern liegt das Preisniveau deutlich höher:
- Spanien: 98 EUR
- Kroatien: 95 EUR
- Österreich: 92 EUR
- Italien: 91 EUR
"Wer komfortables Camping mit hochwertiger Ausstattung sucht, findet in Deutschland im europäischen Vergleich besonders attraktive Preise", sagt Frers. "Nur Plätze mit besonders hoher Ausstattung und Servicequalität erhalten in der europaweit einheitlichen ADAC-Klassifikation fünf Sterne und damit das Prädikat 'ADAC Superplatz'."
Küstenlagen: In Deutschland kaum Preisaufschlag
In vielen europäischen Urlaubsländern ist Camping direkt am Meer deutlich teurer. Europaweit liegen Küstenplätze im Schnitt 36 % über dem Preisniveau vergleichbarer Binnenlagen.
Besonders stark ist der Aufpreis in:
- Frankreich: +49 %
- Spanien: +36 %
- Kroatien: +30 %
Deutschland gehört hier zu den Ausnahmen: Campingplätze an der Küste kosten im Schnitt nur rund 1 % mehr als im Inland.
Nebensaison: Deutliches Sparpotenzial in Europa
Camping ist besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine beliebte Urlaubsform - entsprechend hoch ist die Nachfrage in der Hauptsaison im Juli und August. Wer außerhalb der Sommerferien reist, kann deutlich sparen. Europaweit liegen die Preise in der Nebensaison durchschnittlich 29 % unter dem Hochsaisonniveau.
Besonders groß ist der Effekt in klassischen Sommerdestinationen:
- Kroatien: -53 %
- Italien: -38 %
- Spanien: -38 %
In Deutschland fallen die saisonalen Schwankungen geringer aus. Insgesamt liegen die Preise hier rund 11 % unter dem Hochsaisonniveau. Besonders stark ist der Nebensaison-Effekt an der Küste, etwa in:
- Mecklenburg-Vorpommern: -24 %
- Schleswig-Holstein: -20 %
Fazit: Differenzierter Markt - Deutschland bleibt bezahlbar
"Camping bleibt eine gefragte Urlaubsform - von einfachen, preisgünstigen Standorten bis hin zu hochwertigen Premiumanlagen. Trotz moderater Preissteigerungen bleibt Deutschland im europäischen Vergleich ein günstiges Campingland. Gleichzeitig sehen wir, dass viele Reisende sensibel auf zu starke Preiserhöhungen reagieren und ihre Aufenthaltsdauer oder ihr Reiseziel entsprechend anpassen", sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.
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Methode
Die PiNCAMP Preisanalyse 2026 basiert auf den ausgewiesenen Übernachtungspreisen der Hochsaison 2026. Ausgewertet wurden die Preisangaben von rund 2.300 Campingplätzen in den wichtigsten Urlaubsländern deutscher Camper. Grundlage der Berechnung ist der Gesamtpreis pro Nacht für eine Familie (zwei Erwachsene und ein Kind bis zehn Jahre) inklusive Standplatz für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit Zugfahrzeug; Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt.
In die Analyse einbezogen wurden Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Spanien, Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.
Stadtstaaten und das Saarland wurden im Bundesländervergleich aufgrund geringer Fallzahlen nicht berücksichtigt.
Die Auswertung zu den 5-Sterne-Plätzen und zur Küstennähe basiert ausschließlich auf inspizierten Plätzen.
Die vollständigen Datentabellen sind in der Pressemappe (https://drive.google.com/drive/folders/1IziCzInkM3zRddENZxxIXGP_zxMVeQmM?usp=sharing) verfügbar.
Über PiNCAMP
PiNCAMP ist das Campingportal der drei großen Mobilitätsclubs ADAC (Deutschland), ANWB (Niederlande) und TCS (Schweiz). Die Plattform bietet Informationen, Bewertungen und Buchungsmöglichkeiten für mehr als 14.000 Campingplätze in Europa. Weitere Informationen: www.pincamp.de (https://business.pincamp.com/)
Pressekontakt:
Anja Borngässer
PR & Kommunikation PiNCAMP
Telefon: +49 151 72187416
E-Mail: presse@pincamp.de
Original-Content von: PiNCAMP powered by ADAC, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/143896/6234028
Campingurlaub bleibt in Deutschland im europäischen Vergleich preiswert. Eine Familie zahlt für einen Campingaufenthalt in der Sommer-Hochsaison durchschnittlich 41 EUR pro Nacht. In Thüringen - dem günstigsten Bundesland - kostet eine Übernachtung sogar nur 34 EUR. Damit gehört Deutschland 2026 zu den preiswertesten Campingländern Europas und liegt im Ländervergleich auf Platz drei der günstigsten Reiseziele. Auch im Luxussegment zeigt sich ein klarer Vorteil: 5-Sterne-Campingplätze sind in Deutschland günstiger als in jedem anderen untersuchten Land. Das ergibt die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.
Pressemappe: Grafiken, Tabellen und Bildmaterial - hier herunterladen (https://drive.google.com/drive/folders/1IziCzInkM3zRddENZxxIXGP_zxMVeQmM?usp=sharing).
Deutschland bleibt eines der günstigsten Campingländer Europas
Im europäischen Vergleich bleibt Camping in Deutschland klar unter dem Durchschnitt. Während Camper europaweit im Schnitt rund 49 EUR pro Nacht zahlen, liegt Deutschland mit 41 EUR deutlich darunter.
Noch günstiger ist Camping nur in:
- Norwegen: 38 EUR
- Schweden: 40 EUR.
Deutlich teurer ist Camping dagegen in beliebten Urlaubsländern wie:
- Kroatien: 73 EUR
- Italien: 63 EUR
- Schweiz: 61 EUR
Die Preisentwicklung verläuft dabei moderat: Gegenüber dem Vorjahr steigen die Campingpreise in Deutschland um 7 % und liegen damit exakt im europäischen Durchschnitt.
"Camping in Deutschland bleibt vergleichsweise günstig - gerade in Zeiten steigender Reisekosten ist das für viele Familien eine attraktive Alternative zu klassischen Urlaubsformen", sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP (https://www.pincamp.de/), dem Campingportal des ADAC. "Besonders in stark nachgefragten Mittelmeerländern trifft eine hohe internationale Nachfrage auf begrenzte Kapazitäten - entsprechend höher ist dort das Preisniveau."
Thüringen ist Deutschlands günstigstes Camping-Bundesland
Auch innerhalb Deutschlands zeigt sich ein insgesamt moderates Preisniveau. Thüringen ist mit durchschnittlich 34 EUR pro Nacht das günstigste Bundesland.
Selbst in besonders gefragten Urlaubsregionen bleibt Camping vergleichsweise erschwinglich:
- Bayern: 42 EUR
- Mecklenburg-Vorpommern: 43 EUR
- Baden-Württemberg: 44 EUR
Im Bundesländervergleich liegt Brandenburg mit 45 EUR pro Nacht am oberen Ende der Skala.
Die stärkste Preissteigerung im Bundesländervergleich verzeichnet Nordrhein-Westfalen mit +18 %. Sachsen-Anhalt ist das einzige Bundesland mit leicht sinkenden Preisen (-3 %).
Luxus-Camping: Deutschland günstigster 5-Sterne-Markt Europas
Besonders deutlich wird der Preisunterschied im Luxussegment. Campingplätze mit fünf Sternen ("ADAC Superplätze") sind in Deutschland günstiger als in allen anderen untersuchten Ländern. Eine Übernachtung auf einem solchen Platz kostet in Deutschland durchschnittlich 57 EUR. In anderen beliebten Urlaubsländern liegt das Preisniveau deutlich höher:
- Spanien: 98 EUR
- Kroatien: 95 EUR
- Österreich: 92 EUR
- Italien: 91 EUR
"Wer komfortables Camping mit hochwertiger Ausstattung sucht, findet in Deutschland im europäischen Vergleich besonders attraktive Preise", sagt Frers. "Nur Plätze mit besonders hoher Ausstattung und Servicequalität erhalten in der europaweit einheitlichen ADAC-Klassifikation fünf Sterne und damit das Prädikat 'ADAC Superplatz'."
Küstenlagen: In Deutschland kaum Preisaufschlag
In vielen europäischen Urlaubsländern ist Camping direkt am Meer deutlich teurer. Europaweit liegen Küstenplätze im Schnitt 36 % über dem Preisniveau vergleichbarer Binnenlagen.
Besonders stark ist der Aufpreis in:
- Frankreich: +49 %
- Spanien: +36 %
- Kroatien: +30 %
Deutschland gehört hier zu den Ausnahmen: Campingplätze an der Küste kosten im Schnitt nur rund 1 % mehr als im Inland.
Nebensaison: Deutliches Sparpotenzial in Europa
Camping ist besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine beliebte Urlaubsform - entsprechend hoch ist die Nachfrage in der Hauptsaison im Juli und August. Wer außerhalb der Sommerferien reist, kann deutlich sparen. Europaweit liegen die Preise in der Nebensaison durchschnittlich 29 % unter dem Hochsaisonniveau.
Besonders groß ist der Effekt in klassischen Sommerdestinationen:
- Kroatien: -53 %
- Italien: -38 %
- Spanien: -38 %
In Deutschland fallen die saisonalen Schwankungen geringer aus. Insgesamt liegen die Preise hier rund 11 % unter dem Hochsaisonniveau. Besonders stark ist der Nebensaison-Effekt an der Küste, etwa in:
- Mecklenburg-Vorpommern: -24 %
- Schleswig-Holstein: -20 %
Fazit: Differenzierter Markt - Deutschland bleibt bezahlbar
"Camping bleibt eine gefragte Urlaubsform - von einfachen, preisgünstigen Standorten bis hin zu hochwertigen Premiumanlagen. Trotz moderater Preissteigerungen bleibt Deutschland im europäischen Vergleich ein günstiges Campingland. Gleichzeitig sehen wir, dass viele Reisende sensibel auf zu starke Preiserhöhungen reagieren und ihre Aufenthaltsdauer oder ihr Reiseziel entsprechend anpassen", sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.
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Methode
Die PiNCAMP Preisanalyse 2026 basiert auf den ausgewiesenen Übernachtungspreisen der Hochsaison 2026. Ausgewertet wurden die Preisangaben von rund 2.300 Campingplätzen in den wichtigsten Urlaubsländern deutscher Camper. Grundlage der Berechnung ist der Gesamtpreis pro Nacht für eine Familie (zwei Erwachsene und ein Kind bis zehn Jahre) inklusive Standplatz für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit Zugfahrzeug; Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt.
In die Analyse einbezogen wurden Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Spanien, Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.
Stadtstaaten und das Saarland wurden im Bundesländervergleich aufgrund geringer Fallzahlen nicht berücksichtigt.
Die Auswertung zu den 5-Sterne-Plätzen und zur Küstennähe basiert ausschließlich auf inspizierten Plätzen.
Die vollständigen Datentabellen sind in der Pressemappe (https://drive.google.com/drive/folders/1IziCzInkM3zRddENZxxIXGP_zxMVeQmM?usp=sharing) verfügbar.
Über PiNCAMP
PiNCAMP ist das Campingportal der drei großen Mobilitätsclubs ADAC (Deutschland), ANWB (Niederlande) und TCS (Schweiz). Die Plattform bietet Informationen, Bewertungen und Buchungsmöglichkeiten für mehr als 14.000 Campingplätze in Europa. Weitere Informationen: www.pincamp.de (https://business.pincamp.com/)
Pressekontakt:
Anja Borngässer
PR & Kommunikation PiNCAMP
Telefon: +49 151 72187416
E-Mail: presse@pincamp.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/143896/6234028
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