Bonn (ots) -
Angesichts zunehmender Angriffe auf die Zivilbevölkerung im Libanon und in Israel haben Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" ihre Maßnahmen für betroffene Menschen ausgeweitet. "Die neuerliche Eskalation des Konflikts trifft Menschen, die zuvor bereits mit Engpässen in allen Bereichen der Grundversorgung zu kämpfen hatten", betont Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin bei "Aktion Deutschland Hilft". Besonders betroffen ist der Libanon. "Die Hilfe fokussiert sich nun auf diejenigen, die aus ihren Häusern flüchten mussten und dringende Unterstützung benötigen. Wir fordern alle Konfliktparteien auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und Zugang für humanitäre Helfende zu ermöglichen". Nach UN-Angaben sind nahezu 700.000 Menschen infolge der jüngsten Eskalation innerhalb des Libanon vertrieben worden.
Libanon: Fokus auf Zugang zu Lebensmitteln und medizinischer Versorgung
Vor allem im Süden des Libanon sind die Menschen den Angriffen weitestgehend schutzlos ausgeliefert. Malteser International berichtet, dass öffentliche Einrichtungen, Unterkünfte von Familie und Verwandten und teilweise auch Autos notdürftig als Obdach dienen. "Es gibt im gesamten Land nur wenige öffentlich zugängige Luftschutzbunker und kaum Möglichkeiten für die Zivilbevölkerung sich in Sicherheit zu bringen", sagt Johannes Schildknecht, bei Malteser International verantwortlich für den Libanon. Der libanesische Malteserorden verteilt mit Unterstützung von Malteser International Lebensmittel, Spielzeug und Malbücher an Kinder und versorgt die besonders Bedürftigen in den provisorischen Unterkünften für Geflüchtete medizinisch. Mobile Teams der Johanniter unterstützen ebenfalls gemeinsam mit einem lokalen Partner bei der medizinischen Versorgung in der Bekaa-Ebene und der Region Mount Libanon. Für diese Nothilfe-Maßnahmen stellen die Johanniter 300.000 Euro zur Verfügung. Weitere Bündnisorganisationen wie HelpAge oder arche nova verteilen Mahlzeiten, Trinkwasser und Hygieneartikel an bedürftige Familien und stellen die psychosoziale Versorgung von Vertriebenen sicher. Das Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care bietet Kindern einen geschützten Raum durch Unterricht und Freizeitveranstaltungen in einem Bildungszentrum.
Israel: Psychosoziale Betreuung von vulnerablen Gruppen
Mit andauernden Raketenangriffen sehen sich seit Anfang März auch viele Menschen in Israel konfrontiert. Der Bedarf an psychosozialer Hilfe ist seitdem laut der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) stark angestiegen. Betroffen sind besonders diejenigen, die bereits mit unverarbeiteten Traumata leben und für die die Eskalation des Konflikts eine weitere Belastung darstellt. Gemeinsam mit einem lokalen Partner leistet die ZWST interkulturelle psychosoziale Unterstützung in ganz Israel.
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und Interviewpartner:innen zur humanitären Lage in Nahost.
Mehr über die Hilfe der Bündnisorganisationen erfahren Sie hier (https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/spenden-gaza-nahost-nothilfe/).
"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für die Nothilfe Nahost.
Spenden-Stichwort: Nothilfe Nahost
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de
www.aktion-deutschland-hilft.de
Original-Content von: Aktion Deutschland Hilft e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/50116/6234484
Angesichts zunehmender Angriffe auf die Zivilbevölkerung im Libanon und in Israel haben Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" ihre Maßnahmen für betroffene Menschen ausgeweitet. "Die neuerliche Eskalation des Konflikts trifft Menschen, die zuvor bereits mit Engpässen in allen Bereichen der Grundversorgung zu kämpfen hatten", betont Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin bei "Aktion Deutschland Hilft". Besonders betroffen ist der Libanon. "Die Hilfe fokussiert sich nun auf diejenigen, die aus ihren Häusern flüchten mussten und dringende Unterstützung benötigen. Wir fordern alle Konfliktparteien auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und Zugang für humanitäre Helfende zu ermöglichen". Nach UN-Angaben sind nahezu 700.000 Menschen infolge der jüngsten Eskalation innerhalb des Libanon vertrieben worden.
Libanon: Fokus auf Zugang zu Lebensmitteln und medizinischer Versorgung
Vor allem im Süden des Libanon sind die Menschen den Angriffen weitestgehend schutzlos ausgeliefert. Malteser International berichtet, dass öffentliche Einrichtungen, Unterkünfte von Familie und Verwandten und teilweise auch Autos notdürftig als Obdach dienen. "Es gibt im gesamten Land nur wenige öffentlich zugängige Luftschutzbunker und kaum Möglichkeiten für die Zivilbevölkerung sich in Sicherheit zu bringen", sagt Johannes Schildknecht, bei Malteser International verantwortlich für den Libanon. Der libanesische Malteserorden verteilt mit Unterstützung von Malteser International Lebensmittel, Spielzeug und Malbücher an Kinder und versorgt die besonders Bedürftigen in den provisorischen Unterkünften für Geflüchtete medizinisch. Mobile Teams der Johanniter unterstützen ebenfalls gemeinsam mit einem lokalen Partner bei der medizinischen Versorgung in der Bekaa-Ebene und der Region Mount Libanon. Für diese Nothilfe-Maßnahmen stellen die Johanniter 300.000 Euro zur Verfügung. Weitere Bündnisorganisationen wie HelpAge oder arche nova verteilen Mahlzeiten, Trinkwasser und Hygieneartikel an bedürftige Familien und stellen die psychosoziale Versorgung von Vertriebenen sicher. Das Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care bietet Kindern einen geschützten Raum durch Unterricht und Freizeitveranstaltungen in einem Bildungszentrum.
Israel: Psychosoziale Betreuung von vulnerablen Gruppen
Mit andauernden Raketenangriffen sehen sich seit Anfang März auch viele Menschen in Israel konfrontiert. Der Bedarf an psychosozialer Hilfe ist seitdem laut der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) stark angestiegen. Betroffen sind besonders diejenigen, die bereits mit unverarbeiteten Traumata leben und für die die Eskalation des Konflikts eine weitere Belastung darstellt. Gemeinsam mit einem lokalen Partner leistet die ZWST interkulturelle psychosoziale Unterstützung in ganz Israel.
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und Interviewpartner:innen zur humanitären Lage in Nahost.
Mehr über die Hilfe der Bündnisorganisationen erfahren Sie hier (https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/spenden-gaza-nahost-nothilfe/).
"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für die Nothilfe Nahost.
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"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
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