Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnenabwehr im Fokus: DroneShield +15%
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
612 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street im Klammergriff des Ölpreises

DJ MÄRKTE USA/Wall Street im Klammergriff des Ölpreises

DOW JONES--Erneut kräftig zulegende Ölpreise sorgen am Donnerstag an der Wall Street für deutliche Abgaben. Öl der Sorte Brent notiert wieder knapp über der Marke von 100 Dollar je Barrel - trotz der Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA), eine Rekordmenge aus den Notreserven freizugeben, um die Preise zu senken. Preitreibend für Rohöl sind neue Angriffen des Iran auf die Ölinfrastruktur der Nachbarländer. Zudem passierten weiterhin kaum noch Tanker die wichtige Seestraße von Hormus - der Iran soll offenbar damit begonnen haben, diese zu verminen. Dazu droht Teheran nun auch mit einer Sperre der Passage durch das Rote Meer mit Unterstützung der Huthi-Miliz im Jemen. Gegen Mittag verliert der Dow-Jones-Index 1,2 Prozent auf 46.874 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite büßen 1,0 bzw. 1,4 Prozent ein.

Laut US-Energieminister Chris Wright ist die US-Marine derzeit noch nicht in der Lage, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren. "Solange die Engpässe rund um die Straße von Hormus anhalten, werden die Ölpreise hoch bleiben, was das Risiko erhöht, dass der Konflikt Auswirkungen auf die Wirtschaft hat", erläutert Marktstratege Paul Hickey von Bespoke Investment Group. Die Ölpreise legen um bis zu 8,5 Prozent zu. Laut Julius Bär haben Angriffe auf im Persischen Golf ankernde Schiffe teilweise zugenommen. Die Ölpreisanstieg spiegele weitgehend die Unsicherheit der Lage wider und preise eine große Risikoprämie ein, die zu den in den Preisen enthaltenen teureren Logistikkosten hinzukomme.

Steigende Ölpreise befeuern die Inflationssorgen - in der Folge steigen am Anleihemarkt die Renditen weiter. Für zehnjährige US-Staatsanleihen steigt diese um 4 Basispunkte auf 4,25 Prozent. Die anhaltend hohen Energiepreise schmälerten die Erwartungen baldiger Zinssenkungen, heißt es. Die US-Konjunkturdaten setzen vor dem Hintergrund des Nahostkrieges erneut keine Impulse, zumal die Daten Zinssenkungen nicht völlig im Wege stünden. Solche Überlegungen spielen angesichts der Inflationsängste aber keine Rolle. Auch für den "sicheren Hafen" Dollar geht es weiter nach oben - der Dollar-Index gewinnt 0,4 Prozent. Der Goldpreis gibt 0,8 Prozent nach, belastet durch den festeren Dollar und weiter steigende Marktzinsen.

Der Finanzsektor im S&P-500 verliert 0,8 Prozent. Am Markt machten Meldungen über Marktturbulenzen bei privaten Kreditfonds die Runde. Morgan Stanley büßen 3,9 Prozent ein und JP Morgan 1,9 Prozent. Nvidia reduzieren sich um 0,7 Prozent. Einer der Hauptkunden des Chipherstellers, Meta Platforms, hat vier neue Generationen seiner maßgeschneiderten Chips für künstliche Intelligenz (KI) angekündigt. Die Meta-Aktie verliert 2 Prozent. UiPath büßen 6,3 Prozent ein. Das Automatisierungssoftware-Unternehmen hat für das vierte Geschäftsquartal Zuwächse bei Umsatz und Gewinn gemeldet, aber für das Gesamtjahr eine Verlangsamung des Umsatzwachstums in Aussicht gestellt.

Firefly Aerospace schießen um 17,6 Prozent nach oben. Das Raumfahrtunternehmen meldet einen erfolgreichen Start seiner Mission Alpha Flight 7. Mit der Aussicht auf steigende Preise legen Mosaic und CF Industries um 8,8 und 13,4 Prozent zu. Durch den gestörten Schiffsverkehr wird Dünger knapp. Bumble haussieren um 31,5 Prozent - die Dating-App schnitt besser als erwartet ab.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.874,14  -1,2  -543,13    47.417,27 
S&P-500     6.705,29  -1,0   -70,51    6.775,80 
NASDAQ Comp  22.408,35  -1,4  -307,79    22.716,14 
NASDAQ 100   24.650,77  -1,3  -314,24    24.965,01 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,71 +0,08    3,72      3,64 
5 Jahre       3,84 +0,06    3,85      3,78 
10 Jahre      4,25 +0,04    4,26      4,21 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:08 
EUR/USD      1,1522  -0,4  -0,0044     1,1566   1,1565 
EUR/JPY      183,44  -0,2  -0,4100     183,85  183,7000 
EUR/CHF      0,9037  +0,1   0,0011     0,9026   0,9029 
EUR/GBP      0,863  +0,1   0,0006     0,8624   0,8630 
USD/JPY      159,19  +0,2   0,2500     158,94  158,8400 
GBP/USD      1,3348  -0,5  -0,0063     1,3411   1,3396 
USD/CNY      6,8689  +0,1   0,0034     6,8655   6,8655 
USD/CNH      6,8804  +0,1   0,0049     6,8755   6,8771 
AUS/USD      0,7087  -0,9  -0,0064     0,7151   0,7147 
Bitcoin/USD  70.339,92  -0,4  -306,67    70.646,59 70.360,95 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     94,69  +8,5    7,44      87,25 
Brent/ICE     99,22  +7,9    7,24      91,98 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.131,98  -0,8   -43,47    5.175,45 
Silber       85,27  -0,6   -0,52      85,79 
Platin     2.148,71  -0,9   -20,30    2.169,01 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 12, 2026 12:22 ET (16:22 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.