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XETRA-SCHLUSS/Steigender Ölpreis drückt DAX ins Minus

DJ XETRA-SCHLUSS/Steigender Ölpreis drückt DAX ins Minus

DOW JONES--Mit Abgaben, aber deutlich erholt vom Tagestief, hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag einen volatilen Handel beendet. Die Entwicklung des Ölpreises gab dabei die Richtung vor. Zwischenzeitlich notierte die Erdölsorte Brent wieder über der Marke von 101 Dollar, kam im Anschluss allerdings leicht zurück. Trotz der Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA), eine Rekordmenge aus den Notreserven freizugeben, um die Preise zu senken, stieg der Rohölpreis letztlich deutlich. Auch der unvermindert anhaltende Krieg im Nahen Osten drückte auf die Stimmung. Der DAX verlor 0,2 Prozent auf 23.590 Punkte. Im Tagestief hatte der Index schon bei 23.368 Punkten gelegen. Gestützt wurde der Index von teils deutlichen Aufschlägen bei Einzelwerten.

Von ordentlichen Ergebnissen war im Handel mit Blick auf Zalando die Rede. Positiv wurde vor allem das angekündigte Aktienrückkaufprogramm aufgenommen. Zalando will bis Mitte Juli Aktien für 300 Millionen Euro zurückkaufen. Die zuletzt schwer gebeutelte Aktie haussierte um 9,5 Prozent und war DAX-Spitzenreiter.

Nach der Bekanntgabe endgültiger Geschäftszahlen zogen Hannover Rück um 4,5 Prozent an. Highlight war die Dividenden-Ankündigung, die laut Analysten 5 Prozent über der Marktschätzung lag. RWE (+3,9%) hat nach Einschätzung aus dem Handel gute Zahlen vorgelegt. Sie lägen durch die Bank über den Markterwartungen, der Dividendenvorschlag von 1,20 Euro je Aktie entspreche der Markterwartung und signalisiere zugleich Zuversicht, wie auch der langfristige Ausblick.

BMW rückten um 1,1 Prozent vor. Belastet von einem schwierigen Marktumfeld in China setzte der Autobauer vergangenes Jahr weniger um und verdiente auch weniger. Besonders im vierten Quartal gab es Gegenwind - der Konzernumsatz und die Marge im Autogeschäft fielen teils deutlich unter den Markterwartungen aus. Der Ausblick entsprach den Erwartungen. Insgesamt hatte der Markt aber noch schwächere Zahlen befürchtet. Ebenfalls nach Geschäftszahlen gewannen Daimler Truck 4,1 Prozent. Der Lkw-Hersteller hatte im vierten Quartal deutlich mehr neue Aufträge an Land ziehen können und zeigte sich auch für das Gesamtjahr optimistisch.

Brenntag weitet derweil ihr Kostensenkungsprogramm aus. Die Aktie stieg um 5,1 Prozent. Die Viertquartalszahlen sowie der Ausblick von K+S (+14,8%) waren besser als prognostiziert ausgefallen. RTL legten um 3,9 Prozent zu. Der schwache Werbemarkt bescherte dem Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz- und operativen Gewinnrückgang. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen hingegen wegen des Verkaufs des Niederlande-Geschäfts deutlich mehr, was sich für die Aktionäre in Form einer deutlich höheren Dividende auszahlt.

Deutsche Börse gewannen 2,0 Prozent. Die Allfunds-Aktionäre haben der geplanten 5,3 Milliarden Euro schweren Übernahme zugestimmt. Deutsche Bank verloren dagegen 5,3 Prozent und Commerzbank 4,1 Prozent. Am Markt machten Meldungen über Marktturbulenzen bei privaten Kreditfonds in den USA die Runde.

=== 
Index     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX       23.590  -0,2    -3,7 
DAX-Future   23.602  -0,1    -4,4 
XDAX      23.596  -0,3    -4,0 
MDAX      29.243  -0,6    -4,5 
TecDAX      3.579  -0,6    -1,3 
SDAX      17.022  -0,4    -0,8 
        zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future   126,06  -27 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 12, 2026 12:55 ET (16:55 GMT)

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