DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
INVESTITIONEN - Der Investitionsbeauftragte der Bundesregierung, Martin Blessing, sieht eine große Nachfrage von ausländischen Investoren am Standort Deutschland. Trotz der Unsicherheiten durch den Irankrieg "bleibt Deutschland für viele Investoren ein stabiler Markt", sagte Blessing in einem gemeinsamen Handelsblatt-Interview mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). "Da dreht sich gerade etwas", erklärte Blessing. Er führe insbesondere Gespräche mit Geldgebern, die ihre US-Investitionen infrage stellten. (Handelsblatt)
STARTUPS - Die EU führt eine neue, europaweit geltende Rechtsform für Startups ein. Das geht aus einem Entwurf der EU-Kommission hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. Die neue Rechtsform mit dem Namen "EU Inc," soll es Gründern ermöglichen, überall in der EU innerhalb kürzester Zeit ein Unternehmen zu gründen und anzumelden - digital, ohne Notartermin und EU-weit einheitlich. (Handelsblatt)
RUSSLAND-ÖL - Russland erzielt durch seine Ölverkäufe zusätzliche Haushaltseinnahmen in Höhe von bis zu 150 Millionen US-Dollar pro Tag und ist damit der größte Gewinner des Konflikts im Nahen Osten. Moskau hat bisher schätzungsweise 1,3 bis 1,9 Milliarden Dollar an Mehreinnahmen aus Steuern auf Ölexporte erzielt, nachdem die effektive Schließung der Straße von Hormus zu einer steigenden Nachfrage nach russischem Rohöl aus Indien und China geführt hatte. Die USA lockerten außerdem ihre Sanktionen gegen Russland und ihren Druck auf Indien, kein russisches Öl zu kaufen, was dazu führte, dass eine beträchtliche Anzahl von Tankern in Richtung Indischer Ozean fuhr. Nach Berechnungen der Financial Times auf der Grundlage von Branchendaten und Einschätzungen mehrerer Analysten könnte die russische Regierung bis Ende März insgesamt zusätzliche Einnahmen in Höhe von 3,3 bis 4,9 Milliarden US-Dollar erzielen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Preise für russisches Urals-Rohöl in diesem Monat durchschnittlich bei 70 bis 80 US-Dollar pro Barrel liegen und nicht auf dem Niveau der letzten beiden Monate von durchschnittlich 52 US-Dollar pro Barrel bleiben. (Financial Times)
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March 13, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
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