DAX - Die Basis für eine neue Aufwärtswelle wird gelegt!
» Hindernis liegt bei 24.363 Punkten
Der DAX konnte am 13. Januar 2026 ein Allzeithoch im langfristigen Aufwärtstrend etablieren. Anschließend wurde eine Konsolidierung auf hohem Niveau eingeleitet, wobei der Verkaufsdruck in den letzten beiden Wochen zugenommen hat. Hierdurch ist der Index bis zum 9. März temporär auf ein Mehrmonatstief in den überverkauften Bereich unter das untere Bollinger-Band gesunken. Es folgte eine Zwischenerholung zum Abbau der überverkauften Situation, welche den Index bis zum 10. März bis auf ein Verlaufshoch bei 24.067 Punkten geführt hat. Zugleich wurde dabei ein Kaufsignal in der überverkauften Slow Stochastik getriggert. An den letzten beiden Tagen hat der Abgabedruck wiederum durch sinkende Tageshochs und -tiefs zugenommen. Sollte allerdings zeitnah die Etablierung eines höheren Verlaufstiefs im Chart gelingen, dann könnte die Basis für eine neue Aufwärtswelle gelegt werden. In diesem Szenario könnte eine Erholungsbewegung in Richtung des Verlaufshochs vom 10. März bei 24.067 Punkten (Widerstand 1) forciert werden. Der Kursanstieg über dieses Hindernis könnte die Kursentwicklung zum gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Börsentage (= GD 200) führen. Sobald dieser gleitende Durchschnitt nachhaltig überboten würde, könnte das entstehende Kaufsignal weitere Kursanstiege bis zum lokalen Maximum vom 5. März bei 24.363 Punkten (Widerstand 2) erzeugen. Vor dem Wochenende stehen insbesondere die Daten zum Bruttoinlandsprodukt aus den USA auf der Agenda. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2 % getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX unter die Marke von 22.922 Punkten (Unterstützung 2) fällt.
» Präferiertes Szenario: Etablierung eines höheren Tiefs im Fokus
Charttechnisch befindet sich der DAX weiterhin in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Dieser übergeordnete Trend wurde in den letzten beiden Wochen durch einen temporären Abverkauf auf die Probe gestellt. Dabei ist der Index bis zum 9. März auf ein Mehrmonatstief und bis in den überverkauften Bereich unter das untere Bollinger-Band gesunken. Anschließend setzte eine Zwischenerholung bis zum 10. März ein, welche wiederum ein Kaufsignal in der überverkauften Slow Stochastik erzeugt hat. An den letzten beiden Tagen kam es erneut zu einer Distribution, doch wenn ein höheres Verlaufstief entstehen sollte, dann könnte dieses lokale Minimum wiederum die Basis für die Trendfortsetzung legen. Ein weiteres Kaufsignal könnte getriggert werden, sobald der gleitende Durchschnitt der letzten 200 Börsentage (= GD 200) nachhaltig überboten wird.
Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines "Gap Down" mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 %, seit dem 02.01.2000, mit einer Rally von 2 % zu rechnen.
Der DAX könnte durch die Etablierung eines höheren Verlaufstiefs die Basis für eine neue Aufwärtswelle legen. In diesem Szenario markiert das Tageshoch vom 10. März bei 24.067 Punkten (Widerstand 1) die erste Barriere. Der Kursanstieg über diese Hürde könnte wiederum Kursanstiege in Richtung des GD 200 und anschließend bis zum lokalen Maximum vom 5. März bei 24.363 Punkten (Widerstand 2) auslösen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 20.692,71 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DY31TW)* mit einem Basispreis von 20.692,71 Punkten. Der Hebel liegt am 13.03.2026 um 07:00 Uhr bei rund 8,34. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Unterstützung bei 22.922 Punkten (Unterstützung 2) fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind
» Gegenszenario: Abwärtsbewegung in Richtung Bollinger-Band
Seitdem der DAX am 27. Februar ein lokales Maximum im überkauften Bereich über dem oberen Bollinger-Band ausgebildet hat, wurde zugleich die Basis für eine untergeordnete Abwärtstrendstruktur mit sinkenden Verlaufshochs und -tiefs im Chart etabliert. Niedrigere Verlaufshochs wurden dabei am 5. März und 10. März und sinkende Verlaufstiefs am 3. März und 9. März ausgebildet. An den letzten beiden Handelstagen wurde außerdem jeweils ein niedrigeres Tageshoch und -tief ausgebildet. Diese negative Tendenz wird durch Verkaufssignale der gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 50 sowie 200 Börsentage (= GD 20, GD 50 sowie GD 200) bestätigt. Sollte der Abgabedruck erhöht werden, dann könnte auch die Slow Stochastik zeitnah wieder ein Verkaufssignal triggern. Es wird ausgelöst, sobald die grüne Signallinie des Oszillators wieder unter die rote Signallinie fällt.
Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines "Gap Down" mit einer Wahrscheinlichkeit von 46 %, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2 % zu rechnen.
In diesem Szenario markiert das Tagestief vom 12. März bei 23.367 Punkten (Unterstützung 1) den ersten Haltebereich. Wird dieses Kursniveau unterboten, dann könnte sich die Korrekturbewegung in Richtung des absinkenden Bollinger-Bandes ausweiten. Der zweite Haltebereich notiert am lokalen Minimum vom 9. März bei 22.922 Punkten (Unterstützung 2). Der Abverkauf unter dieses Supportniveau würde der Index auf ein Mehrmonatstief führen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 26.847,13 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DU7S69)* mit einem Basispreis von 26.847,13 Punkten. Der Hebel liegt am 13.03.2026 um 07:00 Uhr bei 7,03. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX über die Marke von 24.363 Punkten (Widerstand 2) steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.
Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: TraderFox
Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Eine Kerze im Chart entspricht einer Börsenwoche. Quelle: TraderFox
Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
Das von der DZ BANK bezüglich der zuvor genannten Produkte jeweils erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK https://www.dzbank-wertpapiere.de/DY31TW bzw. https://www.dzbank-wertpapiere.de/DU7S69 (dort jeweils unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das jeweilige Produkt für Privatanleger verfügbar ist.
Die vollständigen Angaben zu den beiden zuvor genannten Produkten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem jeweils maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots jeweils erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die jeweils zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK https://www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter https://www.dzbank-wertpapiere.de/DY31TW bzw. unter https://www.dzbank-wertpapiere.de/DU7S69 (dort jeweils unter "Dokumente") abgerufen werden. Sie sollten den jeweiligen Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die jeweiligen Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des jeweiligen Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.
Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX - sowohl als PDF als auch als Video: https://www.dzbank-wertpapiere.de/markets/daxanalyse
Hinweis:
Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.
Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal "Gap Down" beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 12.03.2026. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:
- Chartsignal: Gap Down. Change: 0.005
- Performance < -1,30 % Perioden: 1
- Performance < -0,50 % Perioden: 10
- Slow stochastic % k > 20,00 stats.periods_smooth: 3stats.periods_stochastic: 14
- Performance < 0,00 %Perioden: 5
» Glossar
Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.
Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.
Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.
Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen
Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.
Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.
Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.
Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.
Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.
Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als "Goldenes Verhältnis" oder "Goldene Mitte" bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.
Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 63%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.
Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.
Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.
Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.
Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.
Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.
GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.
Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.
Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.
Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.
Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.
Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.
Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.
Slow Stochastik
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastik wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.
Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.
Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.
Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.
Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.
Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie
Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.